Psychoanalyse, Ethik oder Theologie? - Die Frage der Schuld bei Franz Kafka am Roman "Der Proceß"
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
36,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
08.10.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
84 (Printausgabe)
Dateigröße
377 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640183166
Kafka jedoch bezeichnet den Protagonisten seines "Proceß"-Romans, im Gegensatz zu Karl Roßmann im "Amerika"-Fragment, am 30. September 1915 in seinem Tagebuch eindeutig als schuldig: "Roßmann und K., der Schuldlose und der Schuldige, schließlich beide unterschiedslos strafweise umgebracht [...]". Was ist es also, das die Schuld K.s ausmacht? Was hat er getan oder nicht getan, verbrochen oder versäumt, gegen welches Gesetz hat er verstoßen, so dass sein Tod, seine Hinrichtung unumgänglich ist? Da es sich bei Josef K. "nicht um einen Proceß vor dem gewöhnlichen Gericht" (P 124) handelt, muss die Schuld des Josef K. auf einer anderen Ebene gesucht werden. Die Schuld ist hier kein einheitliches, simples, sondern ein alles durchdringendes Thema und Problem ist, das in allen möglichen Facetten auftaucht. In dieser Arbeit werde ich versuchen, K.s Schuld aus psychoanalytischer, ethischer und theologischer Sichtweise zu erhellen.
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