Produktbild: Der Tote im Moor
Band 2

Der Tote im Moor Thriller

4

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

17.07.2015

Verlag

Aufbau Digital

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

4512 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783841209030

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ePUB

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

17.07.2015

Verlag

Aufbau Digital

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

4512 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783841209030

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  • Bewertung

    Orell Füssli Book Circle Community

    5/5

    20.05.2026

    eBook (ePUB)

    Tödlicher Regen im Allgäu

    Sie ist intelligent. Belesen. Hinterfragt unerbittlich. Sie ist stur und liebt den Philosophen Wittgenstein. Sie wird 12 Jahre alt. Alice Pokel. In ihrer Klasse am Gymnasium in Kaltenloch, einem öden Bergdorf mit grosser Klinik, wird Lisa, das einzige Mädchen, welches Alice sympathisch ist, des Mordes an ihrem Vater beschuldigt. Alice besteht darauf, dass Lisa unschuldig ist und damit steht sie allein. Die Polizei hegt so gut wie keine Zweifel. Und Alice Vater, der selbst bei der Polizei ist, hütet scheinbar Geheimnisse. Neben dem ermordeten Arzt, dem Vater von Lisa, taucht zudem eine Morrleiche auf. Ein neuer Ötzi? Alice weiss es besser, denn sie hat heimlich die Hand der Mumie aufgebrochen, die Hand hielt etwas umklammert. Die Nerven liegen allgemein blank, vor allem, da starke Regen einfach nicht aufhören will. Tom, Alice’ bester Freund aus Hintereck, ist der einzige, der Alice bei ihrem heimlichen Ermittlungen beisteht. Die Spuren schein weit in die Vergangenheit zu führen. Bereits in seinem Buch “Die Eistoten” hat uns der Autor, Christian Buder, mit der jungen Ermittlerin Alice Pokel bekannt gemacht. Auch hier zeigt sich Alice als unerbittlich zielstrebig, die Ärger nicht aus dem Weg geht. Anstrengend für ihren alleinerziehenden Vater. Trotzdem wächst mir als Leserin dieses Mädchen, welches sich in Philosophie bestens auskennt ans Herz. Die zum Teil sehr seltsamen Protagonisten wie die alte Frau Hofer in Kaltenloch, die immer wieder Mitbürgern den Tod voraussagt, scheinen fast mystisch. Und dann taucht regelmässig der Philosoph Wittgenstein auf, den nur Alice sieht, und seine Worte sind mitunter kryptisch. Ein herrlicher Thriller, der aus dem Rahmen fällt. Sehr konsequent geschrieben!

  • hallobuch, Silke Schröder

    aus Hannover

    5/5

    08.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Langeweile auf dem Dorf? Von wegen!

    Christian Buders 12-jährige Heldin Alice ist ein liebenswertes, aber auch etwas vorlautes und besserwisserisches Mädchen. Mit messerscharfem Verstand, viel Logik und genauso viel Hartnäckigkeit kommt sie einem sehr alten und sehr gut gehüteten Geheimnis auf die Spur. Dabei beschreibt der Autor ebenso gekonnt die rauhe, eigenwillige Berglandschaft des Allgäus, wie die Verschrobenheiten seiner Bewohner. So klärt Alice zusammen mit ihrem Nerd-Freund Tom nach “Die Eistoten” auch im zweiten Band “Der Tote im Moor” wieder einen ungewöhnlichen Mordfall auf. Langeweile auf dem Dorf? Von wegen!

  • Xirxe

    aus Hannover

    4/5

    08.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Eine schlaue Fastzwölfjährige und Wittgenstein

    Wenn ein fast zwölfjähriges Mädchen den Philosophen Wittgenstein als imaginären Freund hat, dann muss es sich wohl um ein besonderes Kind handeln. Und Alice ist tatsächlich besonders. Überdurchschnittlich intelligent, widerspenstig und mit einem Gespür für Unrecht, ist sie sich sicher, dass ihre Klassenkameradin Lisa nicht schuld am Tode ihres Vaters ist. Da außer ihr niemand an Lisas Unschuld glaubt, macht sie sich mit Hilfe ihres Freundes Tom und natürlich Wittgenstein auf die Suche nach dem wahren Täter. Zu Beginn wirkte der Krimi auf mich etwas durcheinander, da ich keinerlei Zusammenhänge erkennen konnte zwischen dem Busunglück im Prolog (der zwar kurz, aber vergleichsweise blutrünstig ausfällt), dem Fund einer Moorleiche und dem Tod von Lisas Vater. Doch nachdem sich die beiden letztgenannten Geschehnisse langsam einander annäherten, wurde es besser - nur der Prolog geriet fast in Vergessenheit. Es ist vergleichsweise lange unklar, in welche Richtung sich die Geschichte entwickelt, da Alices Privatleben (und natürlich ihre Gespräche mit Wittgenstein) relativ viel Raum einnehmen. Doch nicht zum Nachteil! Denn der Schlagabtausch mit ihrer 'Tussi'schwester Amalia hat durchaus Unterhaltungswert und auch sonst ist die Zwölfjährige weder auf den Mund noch auf den Kopf gefallen. Der Fall und seine Lösung sind eher abstrus und bergen einige Unlogiken, doch weil das Ganze unterhaltsam und stellenweise wirklich witzig geschrieben ist, lässt sich locker darüber weglesen. Mir hat es alles in allem Vergnügen bereitet, Alice in ihrem zweiten Fall zu begleiten und ich könnte mir dieses Buch gut als Film vorstellen, in dem man fast nebenbei einen der großen Philosophen der Allgemeinheit näher bringt.

  • Lerchie

    4/5

    03.04.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Prolog. 30 Jahre vorher. Ein…

    Prolog. 30 Jahre vorher. Ein Bus fährt durch strömenden Regen. Nur mit sehr viel Mühe schaffen die Scheibenwischer die Wassermassen. Da hält ein Polizist den Bus an, will ihn an einem Felssturz vorbeidirigieren. Doch der Bus rutscht dreißig Meter in die Tiefe…. Josef Bork war Arzt in der Kaltenlocher Klinik. Er hatte Feierabend und war gerade dabei, seinen Hund auszuführen. Da fand der Hund etwas Entsetzliches…. Wenn es möglich war, wurde Alice von ihrem Vater nach Kaltenloch in die Schule gefahren. Doch heute musste sie den Bus nehmen, da ihr Vater – er war Polizist und Dienststellenleiter in Hindelang – gerufen worden war. Und Alice sah auf dem restlichen Schulweg, was passiert war… Alice erfuhr, dass ihre Banknachbarin Lisa angeblich ihren Vater ermordet haben sollte. Doch das konnte sie sich nicht vorstellen. Sie nahm sich vor, die Unschuld der einzigen Person, die hier in der Schule mit ihr gesprochen hatte, zu beweisen. Dabei sah sie auch die Moorleiche und dass dies keine alte Leiche war. Sie hatte etwas in der Hand, was Alice ihr abnahm. Ein Polaroidfoto, das eine Frau zeigte… Mit einem Trick konnte sie Lisa im Krankenhaus besuchen. Doch Lisa redete nicht. Aber sie zeichnete auf einem ganzen Block Strichzeichnungen, die sie Alice gab. Und in der Ecke jeden Blattes stand ein Buchstabe. Zusammen ergaben sie mehrmals die Worte ‚Hilf mir‘….. Doch wie sollte sie Lisa helfen, wenn die nicht mit ihr sprach? Mit ihrem Freund Tom tüftelte sie immer wieder Pläne aus… Warum war der Bus den Abhang hinunter gefahren? Was war mit dem Busfahrer? Waren alle Insassen gestorben? Was fand Borks Hund im Moor? Was sah Alice auf ihrem Schulweg? Wer war die Frau auf dem Foto in der Hand der Moorleiche? Warum hatte sie das Foto nicht der Polizei übergeben? Warum bestanden Lisas Zeichnungen auf dem Block pro Blatt jeweils nur aus ein paar Strichen? Welche Pläne tüftelte sie mit Tom aus? Würde Alice Lisa helfen können? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch. Meine Meinung Das Buch fing schon sehr spannend an, denn schon aus dem Prolog wird klar, dass es kein Unfall war. Doch das hatte niemand erkannt. Auch die Auffindung der Moorleiche trug durchaus zu der Spannung bei, ebenso der Mord an Lisas Vater. Doch dann zog es sich etwas. Alice unterhielt sich immer im Geist mit dem Philosophen toten Wittgenstein, den sie verehrte. Das war etwas, was mich doch sehr verwirrte, denn dieser Mann ist doch tot! Das Buch ist so geschrieben, als würde ihr der Tote Antworten geben, zumindest zum Teil. Doch als sie dann das Foto fand – sie unterhielt sich zwar immer noch mit Wittgenstein – wurde es spannender. Ab diesem Zeitpunkt hatte mich das Buch gefesselt und ich wollte unbedingt wissen, wie es ausgeht. Allerdings hatte ich schon sehr früh einen Verdacht, wer der Mörder sein könnte, und dieser Verdacht hat sich auch bestätigt. Doch es war spannend zu lesen, wie Alice ihm auf die Schliche kam. Kurz und gut, das Buch hat mir sehr gut gefallen, trotz dem etwas verwirrenden Teil. Es bekommt von mir eine Lese-/Kaufempfehlung.

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