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Produktbild: Voll Dampf: Fiktionale Steamgeschichten

Voll Dampf: Fiktionale Steamgeschichten

1

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Altersempfehlung

ab 10 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

22.10.2014

Herausgeber

André Skora + weitere

Verlag

Amrûn Verlag

Seitenzahl

180 (Printausgabe)

Dateigröße

1329 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783944729442

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

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Nein

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Altersempfehlung

ab 10 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

22.10.2014

Herausgeber

Verlag

Amrûn Verlag

Seitenzahl

180 (Printausgabe)

Dateigröße

1329 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783944729442

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Diese Anthologie macht ordentlich Dampf!

Martin BF aus Radebeul am 31.03.2019

Bewertungsnummer: 1198729

Bewertet: eBook (ePUB)

In der Anthologie „Voll Dampf: Fiktionale Steamgeschichten“ fanden sich 9 Gentlemen zusammen, um dem Steampunk zu frönen. Dabei werden hin und wieder Genregrenzen bewusst gesprengt. Manchmal geht es ein bisschen in die Science-Fiction, dann wieder in die Phantastik und bisweilen in den Film noir über. Dementsprechend abwechslungsreich liest sich das Ganze. Jede Kurzgeschichte hat ihre eigene Stimmung, wenn auch nicht absolut jede den Spannungsbogen aufrecht hält, so waren sie doch allesamt kurzweilig, unterhaltsam und steckten voller guter Ideen. Da wäre Thorsten Küpers talentierter Krakun, ein telepathisch begabtes Tentakelmonster, das sogar einem prominenten Biologen das Fürchten lehrt. Frank Hebbens Tesla-Spule und die menschliche Abhängigkeit, ja Geilheit auf Elektrizität – bis hin zur Selbstzerstörung. Matthias Falke schildert eine actionreiche, ein wenig nach Hollywood riechende Entführung einer Lok, die Vergangenheit und Zukunft in sich vereint. Ebenso actiongeladen erscheint André Wieslers Kurzgeschichte um Dampfanzüge, die ein wenig an dieselbigen aus Starship Troopers erinnert (dem literarischen Original, nicht dem Film) und einige gute Einfälle birgt, mich aber nicht besonders mitriss. Peter Hohmanns „Träum weiter“ indes hat es mir besonders angetan, vor allem weil diese Story einige überraschende Wendungen und ein glaubhaftes Ende bereit hält. Marco Ansing bringt schließlich eine neue Erzählform ins Spiel: den Bericht. Eine feine Variante eines steampunkigen Baron Münchhausen. Tief in die Verschwörungskiste greift Achim Zien – durchaus spannend und in schwindelerregender Höhe. Jan-Tobias Kitzels Geschichte packte mich anfangs kaum, entfaltet aber zum Schluss sein volles Potenzial. Es geht um das alte unauflösbare Verhältnis von Mensch – Maschine – Menschmaschine – Maschinenmensch. Überhaupt zieht sich diese Verstrickung durch nahezu alle Kurzgeschichten der Anthologie. Wer schafft wen? Wer beherrscht wen? Die Kulturtechnik den Menschen oder der Mensch die Kulturtechnik. Die Anthologie schließt recht untypisch mit Peer Biebers „Natürliche Auslese“, das beinahe eine klassische Abenteuergeschichte auf hoher See hätte abgeben können, doch mit etwas Dampf – und so lassen sich alle Beiträge zusammenfassen – funktioniert die Story noch mal so gut. Fazit also: Literarisch auf einem guten Niveau macht diese Anthologie auch in Sachen Spannung und Einfallsreichtum einiges her. Ich zumindest hatte meinen Spaß damit. Sie machte – der schlechte Wortwitz sei erlaubt – ordentlich Dampf!

Diese Anthologie macht ordentlich Dampf!

Martin BF aus Radebeul am 31.03.2019
Bewertungsnummer: 1198729
Bewertet: eBook (ePUB)

In der Anthologie „Voll Dampf: Fiktionale Steamgeschichten“ fanden sich 9 Gentlemen zusammen, um dem Steampunk zu frönen. Dabei werden hin und wieder Genregrenzen bewusst gesprengt. Manchmal geht es ein bisschen in die Science-Fiction, dann wieder in die Phantastik und bisweilen in den Film noir über. Dementsprechend abwechslungsreich liest sich das Ganze. Jede Kurzgeschichte hat ihre eigene Stimmung, wenn auch nicht absolut jede den Spannungsbogen aufrecht hält, so waren sie doch allesamt kurzweilig, unterhaltsam und steckten voller guter Ideen. Da wäre Thorsten Küpers talentierter Krakun, ein telepathisch begabtes Tentakelmonster, das sogar einem prominenten Biologen das Fürchten lehrt. Frank Hebbens Tesla-Spule und die menschliche Abhängigkeit, ja Geilheit auf Elektrizität – bis hin zur Selbstzerstörung. Matthias Falke schildert eine actionreiche, ein wenig nach Hollywood riechende Entführung einer Lok, die Vergangenheit und Zukunft in sich vereint. Ebenso actiongeladen erscheint André Wieslers Kurzgeschichte um Dampfanzüge, die ein wenig an dieselbigen aus Starship Troopers erinnert (dem literarischen Original, nicht dem Film) und einige gute Einfälle birgt, mich aber nicht besonders mitriss. Peter Hohmanns „Träum weiter“ indes hat es mir besonders angetan, vor allem weil diese Story einige überraschende Wendungen und ein glaubhaftes Ende bereit hält. Marco Ansing bringt schließlich eine neue Erzählform ins Spiel: den Bericht. Eine feine Variante eines steampunkigen Baron Münchhausen. Tief in die Verschwörungskiste greift Achim Zien – durchaus spannend und in schwindelerregender Höhe. Jan-Tobias Kitzels Geschichte packte mich anfangs kaum, entfaltet aber zum Schluss sein volles Potenzial. Es geht um das alte unauflösbare Verhältnis von Mensch – Maschine – Menschmaschine – Maschinenmensch. Überhaupt zieht sich diese Verstrickung durch nahezu alle Kurzgeschichten der Anthologie. Wer schafft wen? Wer beherrscht wen? Die Kulturtechnik den Menschen oder der Mensch die Kulturtechnik. Die Anthologie schließt recht untypisch mit Peer Biebers „Natürliche Auslese“, das beinahe eine klassische Abenteuergeschichte auf hoher See hätte abgeben können, doch mit etwas Dampf – und so lassen sich alle Beiträge zusammenfassen – funktioniert die Story noch mal so gut. Fazit also: Literarisch auf einem guten Niveau macht diese Anthologie auch in Sachen Spannung und Einfallsreichtum einiges her. Ich zumindest hatte meinen Spaß damit. Sie machte – der schlechte Wortwitz sei erlaubt – ordentlich Dampf!

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Voll Dampf: Fiktionale Steamgeschichten

von Torsten Küper, Frank Hebben, Marco Ansing, Jan-Tobias Kitzel, Peer Bieber

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