Nach dem vierten Mord innerhalb kurzer Zeit steht Kommissar Höglund unter Druck: Alle Opfer wurden brutal mißhandelt und die Abstände zwischen den Taten verkürzen sich. Die Handschrift deutet auf den Serienmörder Edward Hinde - doch der sitzt seit Jahren im Hochsicherheitstrakt des Stockholmer Gefängnisses. Eine Sicherheitslücke? Ein Nachahmungstäter? Höglund holt den Mann ins Team, der Hinde einst hinter Gitter brachte: Sebastian Bergman. Doch auch für den eigenwilligen Kriminalpsychologen wird der Fall zu einem Albtraum ...
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4.7/5.0
Azyria Sun
5/5
12.10.2025
Buch (Taschenbuch)
Rache – ein mörderisches…
Rache – ein mörderisches Spiel Worum geht’s? Ein Serienmörder zieht eine blutige Spur. Seine Opfer werden grausam inszeniert – auf genau jene Weise, wie es einst der berüchtigte Frauenmörder Hinde tat. Doch Hinde sitzt seit Jahren isoliert im Hochsicherheitsgefängnis, ohne Kontakt zur Außenwelt. Niemand sollte Zugang zu diesen intimen Details haben. Niemand außer ihm. Als Torkel den eigenwilligen Sebastian ins Team holt, erkennt dieser eine Verbindung, die ihn erschüttert und die Ermittlungen in eine völlig neue Richtung lenkt. Der Fall wird zum Spiel auf Leben und Tod – für das Team, für Sebastian, für alle Beteiligten. Meine Meinung: Schon den Auftakt der Reihe habe ich verschlungen – und nach dem Cliffhanger war klar: „Die Frauen, die er kannte“ musste ich sofort lesen. Hjorth & Rosenfeldt enttäuschen auch diesmal nicht. Sie schaffen es, einen Protagonisten wie Sebastian Bergman, unsympathisch, verletzend und egozentrisch, gleichzeitig brillant und faszinierend wirken zu lassen. Diese widersprüchliche Figur trägt das Buch mit einer Sogwirkung, die man kaum erklären kann. Das Team liefert dazu die perfekte Bühne: Vanja, die ahnungslos Sebastians Tochter ist, voller Abneigung gegen ihn; Billy, der immer stärker aus sich herausgeht; Ursula, deren Vergangenheit mit Sebastian erneut an die Oberfläche drängt; Mikael, Ellinor – auch diese Nebenfiguren bekommen interessante Rollen in diesem Band. Jeder mit eigenen Abgründen, jeder Teil dieses dichten, vibrierenden Beziehungsgeflechts. Es ist genau diese Mischung aus persönlichen Konflikten und dem harten Polizeialltag, die die Reihe so einzigartig macht. Und dann der Fall: Wieder sind es grausame Taten, die von Anfang an unter die Haut gehen. Der Täter inszeniert kaltblütig, lässt die Opfer wie in einem makabren Spiel zurück und hält das Team mit jeder neuen Wendung in Atem. Es gibt Tote en masse, Manipulation, Verfolgungsjagden und brenzlige Situationen, die einem beim Lesen den Puls hochtreiben. Dazu die psychologischen Feinheiten: Hinde, der auch im Gefängnis noch mit den Gedanken seiner Besucher spielt, und Sebastian, der in Verhören eine geniale Schärfe entwickelt. Dazu immer die Angst, ob Sebastians Geheimnis ans Licht kommt. Die wechselnden Schauplätze sorgen zusätzlich für Tempo, mal bedrückend, mal voller Action. Die Ermittlungsarbeit selbst ist spannend geschildert – Überwachungen, Täuschungen, falsche Spuren, Vertuschung. Alles läuft auf ein packendes Finale hinaus, bei dem einem Angst und bange wird. Und wie schon im ersten Band endet auch dieser mit der möglichen Enthüllung eines Geheimnisses, das nur darauf wartet, im nächsten Teil zu explodieren. Fazit: „Die Frauen, die er kannte“ ist ein meisterhaft komponierter Thriller aus der Feder von Hjorth & Rosenfeldt. Düster, nervenaufreibend und psychologisch brillant. Figuren, die man nicht vergisst, Dynamiken, die fesseln, und eine Handlung, die man verschlingt. Ein Pageturner, wie er im Buche steht – und für mich ganz klar 5 Sterne.
Bewertung
5/5
12.10.2025
Buch (Taschenbuch)
Rache - ein mörderisches Spiel
Worum geht’s?
Ein Serienmörder zieht eine blutige Spur. Seine Opfer werden grausam inszeniert – auf genau jene Weise, wie es einst der berüchtigte Frauenmörder Hinde tat. Doch Hinde sitzt seit Jahren isoliert im Hochsicherheitsgefängnis, ohne Kontakt zur Außenwelt. Niemand sollte Zugang zu diesen intimen Details haben. Niemand außer ihm. Als Torkel den eigenwilligen Sebastian ins Team holt, erkennt dieser eine Verbindung, die ihn erschüttert und die Ermittlungen in eine völlig neue Richtung lenkt. Der Fall wird zum Spiel auf Leben und Tod – für das Team, für Sebastian, für alle Beteiligten.
Meine Meinung:
Schon den Auftakt der Reihe habe ich verschlungen – und nach dem Cliffhanger war klar: „Die Frauen, die er kannte“ musste ich sofort lesen. Hjorth & Rosenfeldt enttäuschen auch diesmal nicht. Sie schaffen es, einen Protagonisten wie Sebastian Bergman, unsympathisch, verletzend und egozentrisch, gleichzeitig brillant und faszinierend wirken zu lassen. Diese widersprüchliche Figur trägt das Buch mit einer Sogwirkung, die man kaum erklären kann.
Das Team liefert dazu die perfekte Bühne: Vanja, die ahnungslos Sebastians Tochter ist, voller Abneigung gegen ihn; Billy, der immer stärker aus sich herausgeht; Ursula, deren Vergangenheit mit Sebastian erneut an die Oberfläche drängt; Mikael, Ellinor – auch diese Nebenfiguren bekommen interessante Rollen in diesem Band. Jeder mit eigenen Abgründen, jeder Teil dieses dichten, vibrierenden Beziehungsgeflechts. Es ist genau diese Mischung aus persönlichen Konflikten und dem harten Polizeialltag, die die Reihe so einzigartig macht.
Und dann der Fall: Wieder sind es grausame Taten, die von Anfang an unter die Haut gehen. Der Täter inszeniert kaltblütig, lässt die Opfer wie in einem makabren Spiel zurück und hält das Team mit jeder neuen Wendung in Atem. Es gibt Tote en masse, Manipulation, Verfolgungsjagden und brenzlige Situationen, die einem beim Lesen den Puls hochtreiben. Dazu die psychologischen Feinheiten: Hinde, der auch im Gefängnis noch mit den Gedanken seiner Besucher spielt, und Sebastian, der in Verhören eine geniale Schärfe entwickelt. Dazu immer die Angst, ob Sebastians Geheimnis ans Licht kommt. Die wechselnden Schauplätze sorgen zusätzlich für Tempo, mal bedrückend, mal voller Action. Die Ermittlungsarbeit selbst ist spannend geschildert – Überwachungen, Täuschungen, falsche Spuren, Vertuschung. Alles läuft auf ein packendes Finale hinaus, bei dem einem Angst und bange wird. Und wie schon im ersten Band endet auch dieser mit der möglichen Enthüllung eines Geheimnisses, das nur darauf wartet, im nächsten Teil zu explodieren.
Fazit:
„Die Frauen, die er kannte“ ist ein meisterhaft komponierter Thriller aus der Feder von Hjorth & Rosenfeldt. Düster, nervenaufreibend und psychologisch brillant. Figuren, die man nicht vergisst, Dynamiken, die fesseln, und eine Handlung, die man verschlingt.
Ein Pageturner, wie er im Buche steht – und für mich ganz klar 5 Sterne.
Katharina B.
aus Norddeutschland
5/5
25.10.2024
Buch (Taschenbuch)
Hammer Buch
Der zweite Band übertrifft den ersten sogar noch! Diesmal steht der berühmte Fall im Mittelpunkt, den Sebastian bereits im ersten Buch angedeutet hat: der Fall Edward Hinde. Besonders begeistert hat mich die Einführung von Ellinor, einem großartigen neuen Charakter, der mich immer wieder zum Lachen gebracht hat. Zudem war ich angenehm überrascht, Haraldsson und Jenny wiederzusehen, obwohl ich im ersten Band dachte, dass ihre Rollen überflüssig seien. Hier hat Haraldsson jedoch eine bedeutende Funktion in der Geschichte.
Sebastians Verhalten wirkt manchmal etwas ungeschickt, obwohl er als hochintelligent beschrieben wird. Ich erkläre mir das damit, dass seine persönliche Betroffenheit seine Urteilsfähigkeit beeinträchtigt. Insgesamt sind seine Gedankengänge und sein Vorgehen aber schlüssig und gut durchdacht. Auch die Rolle von Vanja ist erneut ein zentrales Thema.
Das große Finale war für mich beinahe etwas zu düster und gruselig, aber insgesamt bleibt die Geschichte wieder sehr stimmig und endet – wie gewohnt – mit einem Cliffhanger, der Lust auf das nächste Buch macht.
Bewertung
5/5
27.04.2022
Buch (Taschenbuch)
Warm geschrieben
Nach der Lektüre von „Die Frauen, die er kannte“ darf ich feststellen, dass die Herren Hjorth und Rosenfeldt sich in ihrem ersten „Sebastian Bergman“-Krimi („Der Mann, der kein Mörder war“) wohl nur warm geschrieben haben. Der war schon spannend, aber bei diesem 2. Band legen die beiden noch mal eine Schippe Spannung drauf! Auf weit über 700 Seiten sich immer mehr steigernd. Und das trotz eines Kotzbrockens als Hauptfigur, der in dieser Geschichte jedoch auch Anklänge von Menschlichkeit zeigt. Die Reihe hat mit „Die Frauen, die er kannte“ volle Fahrt aufgenommen und verlangt unverzüglich nach Lektüre von Band 3. Vorsicht: Erhöhte Suchtgefahr!!!
Bewertung
5/5
23.07.2021
Buch (Taschenbuch)
Nein, er ist wirklich kein sympathischer...
Nein, er ist wirklich kein sympathischer Zeitgenosse, aber beruflich einfach genial! Der zweite Fall für Sebastian Bergmann zieht wieder alle Register, was menschliche Abgründe betrifft. Spannend!
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5/5
05.02.2015
Buch (Taschenbuch)
Mein neuer Held!
Sebastian Bergman hat auch im zweiten Buch des Duos Hjorth & Rosenfeldt nichts an seinem eigenartigem Charme eingebüßt! Der Fall ist spannender als im ersten Buch und meine Vorfreude auf den dritten Thriller ist riesig (und meine Erwartungen auch!).
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