Produktbild: Halbschatten

Halbschatten Roman

5

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

40287

Erscheinungsdatum

05.03.2015

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

2564 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783462308822

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
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  • alle Texte können angepasst werden
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  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
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  • Navigation über vorher / nachher Elemente
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

40287

Erscheinungsdatum

05.03.2015

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

2564 KB

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1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783462308822

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  • Bewertung

    5/5

    05.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Genial

    Erstmals in der Schule gelesenen späte dann nochmal und viel mehr verstanden, ist „Halbschatten“ eines meiner Lieblingsbücher. Uwe Timm erzählt diese mysteriöse Geschichte auf ganz wunderbare Weise und spinnt eine spannende Erzählung um die echte Marga von Etzdorf.

  • Bewertung

    5/5

    01.02.2010

    Buch (Taschenbuch)

    Der Chronist deutscher Geschichte

    Lassen Sie sich vom Titel nicht täuschen: Virtuos beleuchtet Uwe Timm den Lebensweg der jungen Fliegerin Marga von Etzdorf. Um diesen Mittelpunkt arrangiert er vielschichtige Mosaiksteine zu einem eindringlichen Abbild der Zeit. Manchmal läuft beim Lesen vor dem Inneren Auge bereits ein Film ab, aber haben Sie schon mal Stimmen beim Lesen gehört ? Uwe Timm gelingt dies, über den Berliner Invalidenfriedhof spazierend, läßt er die Toten Geschichte erzählen und verleiht jedem Protagonisten eine eigene Stimme. Immer wieder schreibt Uwe Timm in seinen Romanen eine beeindruckende Geschichte des privaten Lebens .

  • Inga Pokora

    aus Frankfurt

    5/5

    13.09.2009

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Toten und die Lebenden..

    Uwe Timm nimmt sich in seinem neuen Buch wieder der NS - Zeit an, diesmal jedoch mit deutlich phantastischem Einschlag. Die Toten auf dem Invalidenfriedhof Berlin erzählen (ungefragt) ihre Geschichte in einer sprachlich wunderbar umgesetzten Kakophonie. Wundersam, phantastisch, sehr lesenswert!

  • Buchstabenfestival

    aus Deutschland

    4/5

    06.04.2009

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Auf einem Kriegsfriedhof…

    Auf einem Kriegsfriedhof liegt zwischen Obersten, Generälen und Soldaten eine einzige Frau. Marga von Etzdorf, eine junge Frau, die sich mit nur 25 Jahren erschießt. Sie war mit eine der ersten Frauen, die sich in einen Flieger gesetzt haben, um neue Kontinente zu erobern. In den späten 20ern bzw. frühen 30er Jahren noch eine Sensation für die Menschen. Marga hatte als erste Frau den Flug nach Japan gewagt und geschafft und sie lernt in Japan einen Mann kennen, in den sie sich verliebt. Jedoch stößt die Liebe nicht auf Gegenliebe und auch sonst steht sie nicht auf der Sonnenseite des Lebens. Ihre spektakulären Flüge werden immer wieder durch Bruchlandungen in die Ecke verdrängt und als am Ende ihr keiner mehr Geld für weitere Flüge geben möchte, nimmt sie ein Flugangebot an, welches sich im Nachhinein als Spionageflug herausstellt. Uwe Timm beschreibt mit klaren Worten das Leben der Fliegerin. Er läßt die Geschichte durch die Stimmen der Kriegsteilnehmer auf dem Friedhof erzählen. Aber nicht nur diese Geschichte kommt dabei zum Vorschein, sondern auch noch viele andere erschreckende Taten und Geschichten.

  • Bories vom Berg

    aus München

    3/5

    10.01.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Der Flug ist das Leben wert…

    Der Flug ist das Leben wert Uwe Timm hat mit seinem Roman «Halbschatten» einer illustren Figur aus der Frühgeschichte der Fliegerei ein Denkmal gesetzt, der jungen Pilotin Marga von Etzdorf. Sie gehörte zu den wenigen berühmten Fliegerinnen wie Hanna Reitsch oder Elly Beinhorn, die sich in der Weimarer Republik als Kunstfliegerinnen und mit diversen Flug-Rekorden einen Namen gemacht hatten. Das kurze Leben der ehrgeizigen Marga von Etzdorf endete, als sie sich mit fünfundzwanzig Jahren nach einer Bruchlandung in Aleppo im Mai 1933 das Leben genommen hat. Wie der Autor in einer Nachschrift erklärt, hat er sich bei der Geschichte seiner Protagonistin auf deren Buch «Kiek in die Welt» gestützt, in dem sie von ihrem Leben erzählt. Den gleichen Namen trug auch ihr knallgelb lackiertes Flugzeug, eine Junkers A50, mit dem sie 1931 zu ihrem erfolgreichen Rekordflug Berlin-Tokio gestartet ist. Auf dem Rückflug setzte nach dem Start in Bangkok der Motor aus, sie stürzte aus 80 Meter Höhe ab und wurde schwer verletzt, ihre Junkers hatte Totalschaden. Nach ihrer Genesung plante sie mit einer Klemm Kl32 einen erneuten Rekordflug Berlin Kapstadt, wobei sie finanzielle Unterstützung von den Nazis erhielt. Als Gegenleistung musste sie nicht nur eine Maschinenpistole mitnehmen, um ein Exportgeschäft vorzubereiten, sie sollte auch mit einer speziellen Kamera für die deutsche Auslands-Spionage Fotos von strategischen Zielen anfertigen. Dazu kam es aber nicht, denn ihr Flugzeug wurde bei der Landung in Aleppo beschädigt, weil sie versehentlich mit dem Wind gelandet war und über die Piste hinausgeschossen ist. Zwanzig Minuten später erschoss sie sich im Flughafen-Gebäude. Diese Kernhandlung ist in eine zweite Erzählebene eingebettet, in der berichtet wird, wie ein Schriftsteller auf den Spuren seiner Romanheldin in Berlin den Invaliden-Friedhof besucht. Dort trifft sich der Ich-Erzähler mit einem Stadtführer, der ihm in einer Führung ‹nur für ihn allein› ans Grabmal von Marga von Elzdorf führt. «An diesem Ort» sagt der ‹Graue‹›, wie er fortan im Roman nur noch heißt, «liegt die deutsche, liegt die preußische Geschichte begraben. Jedenfalls die militärische. Scharnhorst liegt hier und andere Generäle, Admiräle, Obristen, Majore, bekannte Jagdflieger, damals die Helden der Luft, Richthofen, Udet, Mölders, und unter all diesen Männern, diesen Militärs, liegt eine Frau». Aber dort liegt eben auch Reinhard Heydrich, den Göring mit der Endlösung der Judenfrage betraut hatte, Leiter der berüchtigten Wannseekonferenz. Und diese Toten mischen sich munter in das Gespräch ein, beginnen aus den Gräbern heraus zu reden. Unter ihnen auch der Diplomat Christian von Dahlem, ein ehemaliger Kampfflieger, der Marga in Tokyo begrüßte und mit dem dort gerade gastierenden Schauspieler Anton Miller bekannt machte. Der hat dann Marga heftig, aber erfolglos umworben. Bei einem ihrer Flüge in Japan musste sie sich notgedrungen ein Privat-Zimmer mit von Dahlem teilen. Eine ganze Nacht lang haben sie sich dann, getrennt durch einen aufgespannten Vorhang, in ungewöhnlicher Freimütigkeit wechselseitig ihre jeweils spektakuläre Lebens-Geschichte erzählt. Die etwa zwei Stunden dauernde Friedhofs-Geschichte beschwört die Schatten der Vergangenheit in einem vielstimmigen Chor herauf, angereichert mit meist kurzen, durch Anekdoten, Redensarten und Gedankensplitter ergänzte, historische Rückblicke. Abwechselnd berichtet in der Kerngeschichte um die kühne Pilotin diese selbst als Ich-Erzählerin aus ihrem Leben. Mit seiner fragmentarischen Form löst der nicht einfach zu lesende Text viele Assoziationen aus, wobei das die Toten einbeziehende Stimmengewirr nicht nur eine mystische Stimmung erzeugt, sondern auch permanent zum Weiterdenken anregt. Und so bleibt denn auch das Motiv für den Suizid ungeklärt: Scham über das fliegerische Versagen, politische Skrupel, unerwiderte Liebe? «Der Flug ist das Leben wert», steht vieldeutig auf Margas heute noch erhaltenem Grabstein!

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