Kommunikation und Ausdruck Sprachphilosophie nach Adorno
-
- Deutsch ausgewählt
42,50 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
17.02.2015
Verlag
VelbrückSeitenzahl
360
Maße (L/B/H)
22,3/14,2/2,5 cm
Gewicht
465 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-95832-054-3
Warnhinweis
Dieses Produkt benötigt gemäß Artikel 9 Absatz 7 der GPSR-Verordnung keine Warnhinweise.
Adorno-Forschung als auch zu gegenwärtigen Diskussionen in der Sprachphilosophie.
Dabei wird in einer umfassenden, detaillierten und in der Sache unvorein-genommenen Weise das Vorurteil korrigiert, Adornos Philosophie sei eine letzte Form der seit dem linguistic turn überholten Bewusstseinsphilosophie.
Zunächst wird die Rolle beleuchtet, die der Sprache in der naturgeschichtlichen Genese von Subjektivität zukommt, worin die Sprache als eine zweite Natur bestimmt wird, die den menschlichen Weltzugang sowohl grundsätzlich ermöglicht als auch auf eine je spezifisch historische und soziale Weise entfaltet und zugleich einschränkt. Dieses dialektische Ver-hältnis von Freiheit und Herrschaft, von Befreiung und Verschließung, von dem die Sprache bestimmt ist, wird anhand von Adornos Theorie des Namens, des Begriffs, des Urteils, der Konstellation, der Sprache der Kunst und der gesellschaftlichen Kommunikation aus-differenziert. Erstmalig liefert das Buch so eine systematische Semantik Adornos, die sprachlichen Gehalt sowohl durch das inferentielle Verhältnis von Begriffen und Sätzen zueinander als auch durch die Beziehung von Begriffen und Sätzen auf die nichtsprachliche gesellschaftliche Realität bestimmt sieht. Indem Adornos Gedanken stets in der Diskussion mit gegenwärtigen sprach-philosophischen Ansätzen entwickelt werden – wobei der materiale Inferentialismus Robert Brandoms, John McDowells Theorie begrifflicher Erfahrung und die Diskursethik von Jürgen Habermas die wichtigsten Bezugspunkte darstellen –, gelingt dem Buch eine Pointierung einer aktuellen kritischen
Theorie der Sprache im Anschluss an Adorno, die vorschlägt, die Bestimmtheit der Sprache durch kritikwürdige soziale Verhältnisse gerade dann ernst zu nehmen, wenn am befreienden Potential der Sprache festgehalten werden soll.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice