Die »Wunschkindpille« Weibliche Erfahrung und staatliche Geburtenpolitik in der DDR
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
07.07.2015
Abbildungen
ca. 5 Abbildungen
Verlag
Wallstein VerlagSeitenzahl
314
Maße (L/B/H)
21,7/13,6/2,8 cm
Gewicht
478 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-8353-1655-3
Vor 50 Jahren präsentierte der VEB »Jenapharm« das neue Verhütungsmittel »Ovosiston« auf der Leipziger Messe. Als erstes Ostblock-Land schloss die DDR damit rasch an die Entwicklung in den USA und in Westeuropa an. Die kleinen Dragees, mit deren Hilfe Sexualität und Fortpflanzung entkoppelt werden konnten, haben die Sexualmoral und das Verhältnis zwischen den Geschlechtern weltweit revolutioniert. In Abgrenzung von der westlichen »Antibaby-Pille« wurde das Präparat in der DDR offiziell als »Wunschkindpille« propagiert, die es den Frauen ermöglichen sollte, Berufstätigkeit und Mutterschaft miteinander zu vereinbaren.
Anhand von lebensgeschichtlichen Interviews mit Frauen und Männern beleuchtet das Buch deren individuellen Umgang mit dem staatlichen Angebot. Archivdokumente geben außerdem Einblick in die Motive der Entscheidungsträger im SED-Politbüro sowie in das Engagement von Frauenrechtlerinnen, Medizinern und Sexualaufklärern.
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