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Produktbild: Die Tochter des Leuchtturmwärters

Die Tochter des Leuchtturmwärters

1

16,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

04.10.2022

Verlag

Verlag Freies Geistesleben

Seitenzahl

253 (Printausgabe)

Dateigröße

871 KB

Auflage

2. Auflage

Übersetzt von

Christoph Renfer

Sprache

Deutsch

EAN

9783772540592

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

04.10.2022

Verlag

Verlag Freies Geistesleben

Seitenzahl

253 (Printausgabe)

Dateigröße

871 KB

Auflage

2. Auflage

Übersetzt von

Christoph Renfer

Sprache

Deutsch

EAN

9783772540592

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Das Lied der Wale

bookish poetry am 02.08.2021

Bewertungsnummer: 1543693

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

INHALT: Elizabeth ist mit ihrer kleinen Tochter Tat auf einem Schiff unterwegs. Nach drei Jahren wird sie zum ersten Mal ihre Eltern Murray und Hannah wiedersehen. Murray ist Leuchtturmwärter auf Lizzie Island. Elizabeth und ihr älterer Bruder Alastair sind auf der Insel vor West-Kanada geboren und aufgewachsen. Ausser den Kindern und ihren Eltern lebt niemand dort, der einzige Kontakt zur Aussenwelt besteht aus den seltenen Besuchen von Schiffen, deren Besatzung Waren des täglichen Lebens liefert. Oder er zeigt sich in Gestalt von Technikern, welche den Leuchtturm reparieren müssen. Dauerhaft bleibt niemand auf Lizzie Island, selbst die Hilfsleuchtturmwärter haben es nicht lange ausgehalten, vielleicht wurden sie auch von Murray erfolgreich vergrault. Denn Murray liebt seine Insel über alles, er ist der Chef über dieses Kleinod. Und ein Paradies ist es. Die Familie lebt im Einklang mit Vögeln und den Bewohnern des Meeres, welche Murray ihnen in zahlreichen Exkursionen nahebringt und ans Herz legt. Die Geschwister gehen ganz auf im Leben mit der Natur, wobei es dem jungen Alastair vor allem die Buckelwale angetan haben. Aber je älter die Kinder werden umso bedrückender werden Einsamkeit und Isolation spürbar, die mit diesem Inselleben in totaler Abgeschiedenheit einhergehen. Vor allem der sensible Alastair ist todunglücklich und sehnt sich danach, eine Schule und Universität besuchen zu dürfen, um das Verhalten der Wale zu studieren. Doch sein Vater hat ihm bereits das Versprechen abgerungen, der nächste Leuchtturmwärter von Lizzie Island zu werden. Als ein junger Mann in einem Kajak auf der Insel landet, wird eine Spirale von tragischen Ereignissen in Gang gesetzt, durch die das vermeintlich friedliche und paradiesische Leben endgültig zerstört wird. Bei der Lektüre dieses Buches begleiten wir Elizabeth, die ihren Eltern wiederbegegnet und hin- und hergerissen ist zwischen Wut und dem Wunsch nach Verstehen. MEINE MEINUNG: Der Sogwirkung, welche «Die Tochter des Leuchtturmwärters» entwickelt, konnte ich mich nicht entziehen. Ich war fasziniert von den wunderbaren Beschreibungen der Natur- und Tierwelt um Lizzie Island und von den Hauptpersonen. Als Leserin ahnt man, dass Kummer und Schmerz auf der heilen Inselwelt lauern. Man möchte eigentlich nicht wissen, was Trauriges geschehen ist und muss doch immer weiterlesen. Lawrence versteht es, die Gedanken und Empfindungen aller vier Hauptfiguren so zu schildern, dass man mit ihnen fühlen und auch leiden kann. Die Protagonistin Elizabeth erschien mir zunächst unnahbar und undankbar ihren Eltern gegenüber, doch im weiteren Verlauf der Geschichte wurde immer mehr deutlich, warum sie sich so verhält. Und versteht man beim Lesen auch immer wieder den Vater nicht, so wird doch zunehmend die Hilflosigkeit spürbar, welche auch ihm zu schaffen macht. Er möchte seine Familie vor der bösen Welt draussen schützen und muss doch mit ansehen, wie er selbst immer schwächer wird und dies einfach nicht vermag. Die Welt dringt trotz aller Abgeschiedenheit und Kontrolle auch bis zur Insel vor. Lawrence beschreibt dies sehr eindrücklich, wenn er etwa von den in Seenot geratenen Seeleuten schreibt, die im Orkan niemand retten kann. Und auch mit dem Auftauchen des jungen Mannes mit seinem Kanu hat niemand gerechnet. Die tragischste Figur im Buch ist wohl Alistair, dessen Empfindsamkeit und Verzweiflung mir sehr zu Herzen gegangen sind. Elizabeth durchschaut schliesslich, dass ihre Eltern immer noch versuchen, an der Fassade der heilen Inselwelt festzuhalten, auch um ihretwillen. Doch am Ende des Buchs ist sie reif genug, die Dinge, die sich vor drei Jahren auf der Insel ereignet haben, einordnen zu können, um sich erwachsen von ihrer Kindheit und ihren Eltern in ein eigenes Leben zu verabschieden. Dieser (Jugend-) Roman ist vielschichtig, tiefgründig und symbolträchtig. Manches geht einem erst auf, wenn man noch länger über die Ereignisse nachdenkt. Das liegt nicht zuletzt auch daran, dass Lawrence vieles ungesagt lässt, was einem als Leserin jedoch schmerzlich bewusst ist und im Hintergrund mitschwingt. FAZIT: «Die Tochter des Leuchtturmwärters» ist ein Roman über das Erwachsenwerden und Abschiednehmen. Es ist kein einfaches Buch, aber eines der schönsten, welches ich gelesen habe und das mich tief berührt hat.

Das Lied der Wale

bookish poetry am 02.08.2021
Bewertungsnummer: 1543693
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

INHALT: Elizabeth ist mit ihrer kleinen Tochter Tat auf einem Schiff unterwegs. Nach drei Jahren wird sie zum ersten Mal ihre Eltern Murray und Hannah wiedersehen. Murray ist Leuchtturmwärter auf Lizzie Island. Elizabeth und ihr älterer Bruder Alastair sind auf der Insel vor West-Kanada geboren und aufgewachsen. Ausser den Kindern und ihren Eltern lebt niemand dort, der einzige Kontakt zur Aussenwelt besteht aus den seltenen Besuchen von Schiffen, deren Besatzung Waren des täglichen Lebens liefert. Oder er zeigt sich in Gestalt von Technikern, welche den Leuchtturm reparieren müssen. Dauerhaft bleibt niemand auf Lizzie Island, selbst die Hilfsleuchtturmwärter haben es nicht lange ausgehalten, vielleicht wurden sie auch von Murray erfolgreich vergrault. Denn Murray liebt seine Insel über alles, er ist der Chef über dieses Kleinod. Und ein Paradies ist es. Die Familie lebt im Einklang mit Vögeln und den Bewohnern des Meeres, welche Murray ihnen in zahlreichen Exkursionen nahebringt und ans Herz legt. Die Geschwister gehen ganz auf im Leben mit der Natur, wobei es dem jungen Alastair vor allem die Buckelwale angetan haben. Aber je älter die Kinder werden umso bedrückender werden Einsamkeit und Isolation spürbar, die mit diesem Inselleben in totaler Abgeschiedenheit einhergehen. Vor allem der sensible Alastair ist todunglücklich und sehnt sich danach, eine Schule und Universität besuchen zu dürfen, um das Verhalten der Wale zu studieren. Doch sein Vater hat ihm bereits das Versprechen abgerungen, der nächste Leuchtturmwärter von Lizzie Island zu werden. Als ein junger Mann in einem Kajak auf der Insel landet, wird eine Spirale von tragischen Ereignissen in Gang gesetzt, durch die das vermeintlich friedliche und paradiesische Leben endgültig zerstört wird. Bei der Lektüre dieses Buches begleiten wir Elizabeth, die ihren Eltern wiederbegegnet und hin- und hergerissen ist zwischen Wut und dem Wunsch nach Verstehen. MEINE MEINUNG: Der Sogwirkung, welche «Die Tochter des Leuchtturmwärters» entwickelt, konnte ich mich nicht entziehen. Ich war fasziniert von den wunderbaren Beschreibungen der Natur- und Tierwelt um Lizzie Island und von den Hauptpersonen. Als Leserin ahnt man, dass Kummer und Schmerz auf der heilen Inselwelt lauern. Man möchte eigentlich nicht wissen, was Trauriges geschehen ist und muss doch immer weiterlesen. Lawrence versteht es, die Gedanken und Empfindungen aller vier Hauptfiguren so zu schildern, dass man mit ihnen fühlen und auch leiden kann. Die Protagonistin Elizabeth erschien mir zunächst unnahbar und undankbar ihren Eltern gegenüber, doch im weiteren Verlauf der Geschichte wurde immer mehr deutlich, warum sie sich so verhält. Und versteht man beim Lesen auch immer wieder den Vater nicht, so wird doch zunehmend die Hilflosigkeit spürbar, welche auch ihm zu schaffen macht. Er möchte seine Familie vor der bösen Welt draussen schützen und muss doch mit ansehen, wie er selbst immer schwächer wird und dies einfach nicht vermag. Die Welt dringt trotz aller Abgeschiedenheit und Kontrolle auch bis zur Insel vor. Lawrence beschreibt dies sehr eindrücklich, wenn er etwa von den in Seenot geratenen Seeleuten schreibt, die im Orkan niemand retten kann. Und auch mit dem Auftauchen des jungen Mannes mit seinem Kanu hat niemand gerechnet. Die tragischste Figur im Buch ist wohl Alistair, dessen Empfindsamkeit und Verzweiflung mir sehr zu Herzen gegangen sind. Elizabeth durchschaut schliesslich, dass ihre Eltern immer noch versuchen, an der Fassade der heilen Inselwelt festzuhalten, auch um ihretwillen. Doch am Ende des Buchs ist sie reif genug, die Dinge, die sich vor drei Jahren auf der Insel ereignet haben, einordnen zu können, um sich erwachsen von ihrer Kindheit und ihren Eltern in ein eigenes Leben zu verabschieden. Dieser (Jugend-) Roman ist vielschichtig, tiefgründig und symbolträchtig. Manches geht einem erst auf, wenn man noch länger über die Ereignisse nachdenkt. Das liegt nicht zuletzt auch daran, dass Lawrence vieles ungesagt lässt, was einem als Leserin jedoch schmerzlich bewusst ist und im Hintergrund mitschwingt. FAZIT: «Die Tochter des Leuchtturmwärters» ist ein Roman über das Erwachsenwerden und Abschiednehmen. Es ist kein einfaches Buch, aber eines der schönsten, welches ich gelesen habe und das mich tief berührt hat.

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Die Tochter des Leuchtturmwärters

von Iain Lawrence

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