Produktbild: Tod auf dem Kreuzbergl

Tod auf dem Kreuzbergl Kriminalroman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.02.2015

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20,3/13,6/2,2 cm

Gewicht

338 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95451-485-4

Beschreibung

Rezension

Ankündigung zum Krimi

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.02.2015

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20,3/13,6/2,2 cm

Gewicht

338 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95451-485-4

Herstelleradresse

Emons
Cäcilienstr. 48
50667 Köln
DE
info@emons-verlag.de

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  • Tara

    aus Ratingen

    5/5

    04.09.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Mit dem Buch „Tod auf dem…

    Mit dem Buch „Tod auf dem Kreuzbergl" hat die Autorin Andrea Nagele einen spannenden und mitreißenden Krimi geschrieben, der unter die Haut geht. Schon der Anblick des Covers sorgt für Gänsehaut - trist, düster, nebelig – und passt perfekt zum Inhalt des Buches. Zum Inhalt: Nach dem Verschwinden eines Mädchens gerät ein gerade aus der Haft entlassener Kindermörder direkt wieder unter Verdacht. Als auch noch die kleine Maisy verschwindet. Auf der Suche nach ihr, bekommt man tiefe Einblicke in menschliche Abgründe. Dabei kommen eine Vielzahl von Themen wie Vorurteile, Gewalt in der Ehe, Kindesmissbrauch und Alkoholmissbrauch zur Sprache. Die Charaktere: Andrea Nagele beschreibt ihre Charaktere ausgesprochen authentisch und komplex. Ich konnte mir ein gutes Bild von ihnen machen. Zum Teil wirken sie sympathisch, zum Teil unsympathisch, aber immer glaubwürdig. Dabei fügt sie die einzelnen Personen so geschickt in die Handlung ein, dass sie im Gedächtnis bleiben und ich keine Mühe hatte sie auseinanderzuhalten und zuzuordnen. Der Schreibstil: Das Buch besteht aus vielen kurzen Kapiteln. Durch den stetigen Perspektivenwechsel, wird Spannung erzeugt und man möchte einfach wissen, wie es weitergeht und muß weiterlesen. Der Schreibstil ist flüssig, eingängig und wirkt authentisch. Mein Fazit: Ein spannendes Buch, das durch seine allgegenwärtige Thematik unter die Haut geht. Mich hat es von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Deswegen vergebe ich gerne 5 Sterne und eine Leseempfehlung an jeden, der gute Nerven hat.

  • Bibliomarie

    aus Düsseldorf

    5/5

    29.08.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Geht unter die Haut

    Peter Grohar wird aus der Haft entlassen. Er hat seine Strafe als Kindermörder abgesessen. Aber ist er wirklich frei? Sein Bewährungshelfer beäugt ihn misstrauisch, ein unglückliches Missverständnis auf dem Spielplatz bringt ihn sofort wieder in Verdacht. Dann verschwindet ein Mädchen, sofort sind alle Vorurteile wieder da und Peter Grohar landet in U-Haft. Kathie kann einige Hinweise auf ihre Freundin geben, aber sie bringen keinen Erfolg bei der Suche. Dann verschwindet auch noch die kleine Maisy und der Ort gerät in Aufruhr. Wie immer bei Andrea Nagele wird man sofort in Sog des Geschehens gezogen. Die Spannung, die dabei entsteht, hat nicht so sehr mit Action zu tun, sondern mit der dichten, ungeschminkten Beschreibung der Charaktere. Schaut man hinter die Fassaden der bürgerlichen Familien, tun sich Abgründe auf. Das ist bei den wohlsituierten Eltern von Maisy nicht anders, als bei Kathies Mutter, die kaum über die Runden kommt und mit einem gewalttätigen Ehemann gestraft ist. Auf heile Welt in einem touristisch schön beschriebenen Klagenfurt darf man nicht hoffen. Dass dieser Roman – Krimi wäre eine fast zu einseitige Kategorisierung – aber mitreißend und spannend und keinesfalls trist ist, liegt einfach an der Kunst der Autorin mit wenigen Beschreibungen komplexe Charaktere und Situationen zum Leben zu erwecken. Sicher hat das auch mit der Profession von Andrea Nagele zu tun. Ein Kriminalroman der schon zum Psychothriller tendiert und dafür keine krankhaften Phantasien und Szenarien braucht. Ein tolles Buch und ein fast schmerzhaft dichtes Psychogramm der Gesellschaft.

  • Elke Seifried

    aus Gundelfingen

    5/5

    23.08.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Krimi, der unter die Haut geht

    Dies ist bereits mein zweiter Krimi von Andrea Nagele, der mir so richtig unter die Haut gegangen ist und mir super spannende Unterhaltung geliefert hat. Es geht schon mit einem ergreifenden Prolog los, in dem man Zeuge davon wird, wie ein junges Mädchen namens Ljubica grausam erstickt und ein Mann mit seinem Dackel eine aufgebahrte Mädchenleiche entdecken muss. Von dieser Katastrophe wird man in die nächste geschleudert, Waltraud wird von ihrem Ehemann Gerald brutal misshandelt, ganz klar, dass sie davon träumt ihn umzubringen. Man wagt sich gar nicht über das perfekte Familienglück bei Burgers mit Opa Michael, Papa Thomas, Mama Marisa und Enkelin Maisy zu freuen, denn erstens läuft die Ehe schlecht und zweitens könnte die Fünfjährige doch das Mädchen sein, deren Verschwinden der Klappentext schon ankündigt. Die erste Verschwundene ist ganz klar Julia, die sich auf die Suche nach Kathis verlorenem Handy machen wollte. Kann es Zufall sein, dass der verurteilte, seltsame Kindsmörder auch an diesem Tag aus seiner Haft entlassen wurde? Ich habe diesen Krimi zur Hand genommen und war von der ersten Seite ab gefesselt. Man bekommt hier grandiose Krimispannung, die ich mehr schon in die Ecke Psychothriller packen würde. Die Ermittlungen durch Kommissar van Hals rangieren eher am Rande, fehlen aber auf keiner Seite. Durch die eindringliche Art die Charaktere darzustellen und die Szenen so zu formulieren, dass sie unter die Haut gehen, ist hier Hochspannung geboten. Man kann rätseln, wer wohl für das Verschwinden verantwortlich ist, es geht um Leben oder Tod der kleinen Mädchen und nicht nur eine menschliche Tragödie macht das Lesen zum wahren Krimigenuss. Die kurzen Kapitel und die häufigen Szenenwechsel verleihen der Story zusätzlich so viel Fahrt, dass man das Buch nicht aus der Hand legen kann. Der Schreibstil liest sich locker, leicht und ich bin fast durch die Seiten geflogen. Die Autorin versteht es zudem so eindringlich zu formulieren, dass meine Emotionen fast übergekocht sind. Von unglaublichem Hass, Unverständnis, Sorge, Angst, Fassungslosigkeit bis hin zu Freude war hier alles vertreten, eine wahre Achterbahnfahrt der Gefühle. Gut haben mir auch die sprachlichen Bilder, wie z.B. „blass wie Sommerbutter“ oder „ Lächeln, als ginge über der Mülldeponie die Sonne auf“, gefallen. Die Charaktere sind mehr als grandios dargestellt. Waltraud, die Ehefrau, die nicht den Mut hat ihren Ehemann Gerald zu verlassen. Genau so muss sich eine misshandelte Frau fühlen, stellt sie sich doch meist als Betrachter neben sich. Gerald, dieser abartige Alkoholiker, war für mich mehr als ein rotes Tuch. Ich habe ihn regelrecht gehasst. In mein Herz geschlichen hat sich auf jeden Fall Opa Michael. Genau so muss ein Opa sein, den man sich wünscht. Er kümmert sich liebevoll um seine Enkelin Maisy, sieht im Haus des Sohnes nach dem Rechten und würde alles für seine Familie geben. Exknacki Peter Grohar war mysteriös von Anfang an und für mich ebenso wie für seinen Bewährungshelfer Viktor Arnold nicht zu durchschauen. Kommt er nur mit seiner wiedererlangten Freiheit nicht zurecht, oder kann man ihm einfach nicht über den Weg tauen? Auch alle anderen Nebendarsteller sind toll gezeichnet, bei van Hals, dem arroganten und selbstgefälligen Kommissar angefangen, über Kathi, die Tochter von Waltraud, die hier einiges durchmachen muss, bis hin zu Willi einem ihrer Klassenkameraden, der sich schwer in das Mädl verliebt hat. Alles in allem ein Krimi, der unter die Haut geht, bei dem es um die Vorverurteilung von Menschen und um Geheimnisse, die Heranwachsende vor ihren Eltern oder anderen Autoritäten haben, geht. Er setzt sich zudem sozialkritisch mit Themen, wie Gewalt in der Ehe, Alkoholabhängigkeit und Betrug auseinander und das Ganze in einem tollen Schreibstil. Volle Leseempfehlung von meiner Seite.

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