Die Educational Governance Forschung am Beispiel einer kritischen Analyse der Evaluationsstudie zum "Rügener Inklusionsmodell"
-
- Taschenbuch ausgewählt
- eBook
-
Sprache:Deutsch
17,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
- Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
- Versandkostenfrei für Bonuscard-Kund*innen
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
17.11.2014
Verlag
GRINSeitenzahl
40
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,4 cm
Gewicht
73 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-83500-4
Die zunehmende Globalisierung und damit der wachsende Druck zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit erzwingt auch im Bildungsbereich den internationalen Vergleich, und das mittelmäßige Abschneiden deutscher Schüler in den ersten Untersuchungen erzeugte einen regelrechten, vielzitierten "Schock" in unserer 'Wissensgesellschaft' im führenden 'Wirtschaftsstandort' Deutschland, dessen heranwachsende Generationen durch Fachkenntnis, Produktivität und Innovation Wohlstand und wirtschaftliche wie politische Führungsstellung zukünftig sichern sollen. Die auf diesem Hintergrund erwachsenen Bestrebungen, die Qualität im deutschen Bildungswesen (schnellstmöglich) sicherzustellen und zu verbessern, sind auf den ersten Blick somit nachvollziehbar und kaum zu hinterfragen.
Im Zuge genauerer Reflexion birgt dieses Ziel jedoch gerade hierzulande einige Konfliktpotentiale: Qualität ist zunächst ein eindeutig positiv konnotierter Begriff, welcher für empirische Untersuchungen allerdings inhaltlich erst zu füllen und zu präzisieren ist. Dem Bildungsbegriff haftet unvermeidlich ein gewisser normativer Anspruch an, der sich nicht per se mit objektiv-wissenschaftlicher Perspektive vereinbaren lässt, und besitzt gerade im "Land der Dichter und Denker" eine ganz besondere, weder in andere Sprachen übersetzbare noch empirisch unmittelbar operationalisierbare Bedeutung. Die inhaltliche Füllung zum Zwecke der notwendigen Operationalisierung von "Qualität der Bildung" erfolgt, ganz nach internationalem Vorbild in Abwendung von der deutschen hermeneutischen Tradition, nun seit der bereits im Jahr 2003 eingeleiteten "Implementierung von Bildungsstandards" in Form von in Stufenschemata verpackter, pragmatisch orientierter Minimalanforderungen - es geht also bei der so definierten "Qualität von Bildung" weniger um einst durch Humboldt geprägte klassische Vorstellungen wie Persönlichkeitsbildung oder kritisches Denken.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice