Produktbild: Wetterleuchten im Roussillon
Band 2

Wetterleuchten im Roussillon Ein neuer Fall für Inspecteur Sebag

Aus der Reihe Roussillon-Krimi
11

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

41580

Erscheinungsdatum

08.06.2015

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

480 (Printausgabe)

Dateigröße

2483 KB

Übersetzt von

Corinna Rodewald

Sprache

Deutsch

EAN

9783843710978

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

41580

Erscheinungsdatum

08.06.2015

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

480 (Printausgabe)

Dateigröße

2483 KB

Übersetzt von

Corinna Rodewald

Sprache

Deutsch

EAN

9783843710978

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  • kindergartensylvi

    aus Fredersdorf- Vogelsdorf

    5/5

    24.07.2025

    eBook (ePUB 3)

    … Rache nach 50 Jahren…

    … Rache nach 50 Jahren Wetterleuchten im Roussillon von Philippe Georget Den Leser erwartet der zweite Band einer Kriminal- Reihe. Es ist ein packender, spannender und fesselnder Kriminalroman. Dieser ist leicht und flüssig geschrieben. Im Mittelpunkt unserer Geschichte steht Inspecteur Gilles Sebag. Dieser erträgt die Routine seines Berufes kaum mehr. Er ist voller Zweifel und grübelt viel. In unserer Geschichte spielt die Vergangenheit eine große Rolle. Im Mittelpunkt steht die Organisation OAS, die Organisation der geheimen Armee in Algier. Dabei tauchen wir in den Algerienkrieg mit seinen Auswirkungen auf die Gegenwart ein. Unsere Geschichte spielt dabei in 2 Zeitebenen. Mal sind wir im Jahr 1961 und mal in der Gegenwart. Als ein Rentner getötet wird und Gilles und sein Team in dessen Vergangenheit recherchieren, finden sie die Verbindung zur OAS. Doch auch hier bleibt es nicht bei einem Toten. Wer will nach 50 Jahren Rache üben? Mir gefiel Gilles Sebag mit seinem analytischem Verstand auch in dieser Geschichte. Zusätzlich wurde die Spannung durch die zwei Zeitebenen aufgebaut.

  • Bewertung

    aus Markt Rettenbach

    5/5

    23.06.2015

    Buch (Taschenbuch)

    Alte Wunden, Altes Land

    Das Buch ist der zweite Roman des Autors Phillippe Georget, der sich um Inspecteur Gilles Sebag dreht. Sebag, im besten Alter, verheiratet und Vater von zwei Kindern im Teenageralter, muss zu Beginn des Buches einen schweren Gang antreten. Ein Freund seiner Tochter ist bei einem Verkehrsunfall tödlich verunglückt. Seine Tochter zweifelt daran ob die Polizei- Version seines Kollegen Cardona, ein betrunkener Lieferwagenfahrer sei allein schuld, wirklich stimmt und bittet ihren Vater nachzuforschen, was dieser nur hinter dem Rücken seines Kollegen tun kann. Noch dazu hat Gilles Sebag auch in seiner Ehe ein ungutes Bauchgefühl, er vermutet seine Frau könnte eine Affäre haben. Und als wenn das alles nicht reichen würde, wird in Perpignan die erschossene Leiche eines Rentners gefunden. Der Tatort ist mit "OAS" signiert, was auf eine Untergrundorganisation von Algerienfranzosen Anfang der Sechziger hinweist. Dieser Mord soll nicht das einzige Verbrechen im Buch bleiben... Man ist sofort in der Geschichte drin. Der Spannungsbogen baut sich direkt auf und man muss einfach weiterlesen. Am Anfang hat mich der Handlungsstrang um Matthieus Tod (der verunglückte Teenager) mehr fasziniert als der Mordfall. Jedoch beginnen im Buch bald Rückblenden, in das französisch besetzte Algerien der Sechziger Jahre, die einen in ihren Bann ziehen und so das Verhalten und die Ansichten der pied- noirs, der Algerienfranzosen, in der modernen Zeit besser erklären. Es ist ein fesselnder Krimi im frühherbstlichen Südfrankreich, der einen mitnimmt in einen Teil der Geschichte der mir noch nicht so bekannt war. Ich kann dieses Buch wirklich weiterempfehlen, sowohl für Freunde gut und fesselnd geschriebener Krimis als auch für alle die sich für Zeitgeschichte interessieren. Von mir gibt es fünf Sterne.

  • Bewertung

    aus Leipzig

    4/5

    24.04.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Gilles Sebag 2. Fall

    "Wetterleuchten im Roussillon" von Philippe Georget ist der 2. Roman um den Inspecteur Gilles Sebag. Dieses Mal muss er im Umfeld vom Algerienkrieg Anfang der 60ger Jahre 2 grausame Morde 50 Jahre später aufklären. Zunächst scheinen die 2 Morde in der Gegenwart nicht viel gemeinsam zu haben, außer dass es jeweils einen Hinweis auf die Organisation OAS gibt. Diese Organisation war eine Untergrundbewegung zu Ende des Algerienkrieges, die Algierfranzosen noch heute unterstützen und ihre eigene Tradition aufrechtzuerhalten. Aber nach und nach findet Sebag und seine Kollegen immer mehr Verbindungen zwischen den Mordfällen. Hinzu kommt, dass es ein Mordfall gibt, der zunächst als Unfall zu den Akten gelegt werden soll. Zufälligerweise ist das Unfallopfer ein Schulkamerad von Sebags Tochter Severine und so ermittelt er auf Wunsch seiner Tochter auch noch in diesem Fall. Während diesen Ermittlungen kommen immer mehr Gemeinsamkeiten zu den beiden unerklärten Morden ans Tagelicht. Nach und nach schafft es der Autor die offenen Handlungsstränge miteinander zu verknüpfen. Durch verschiedene Rückblenden auf die Ereignisse des Algerienkrieges und die Sichtweise des Mörders kommt Abwechslung in die Geschichte und Spannung auf. Leider kommt auch in diesem Fall das Familien- und Privatleben von Gilles Sebag ein wenig zu kurz. Zwar beschäftigt sich Gilles mit dem scheinbaren Seitensprung seiner Frau Claire gelegentlich, aber zu einer offenen Aussprache oder einem Konfliktausbruch kommt es in diesem Roman auch nicht. Der Mordfall und seine Lösung ist ein komplett in sich abgeschlossene Geschichte, aber bei der Sache rund um Gilles Sebag Familie (mit der scheinbaren Untreue seiner Frau) ist es von Vorteil, wenn man den ersten Fall "Dreimal schwarzer Kater" gelesen hat. Insgesamt betrachtet habe ich mich wieder recht gut unterhalten gefühlt, auch wenn mich das Buch auch dieses Mal nicht komplett vom Hocker gerissen hat.

  • Bibliomarie

    aus Düsseldorf

    4/5

    07.12.2015

    Buch (Taschenbuch)

    Schuld verjährt nie

    Gilles Sebag kehrt aus dem Urlaub zurück und schon hat er seinen ersten Fall. Ein alter Herr wird in seiner kargen Wohnung ermordet aufgefunden. Routine – wenn es nicht ein Art Bekennerschreiben gäbe: die Buchstaben OAS sind auf die Türe geschrieben. Dann bittet ihn seine Tochter noch um Hilfe: ein Mitschüler wurde auf seinem Roller überfahren, für die Polizei ein klarer Unfall ohne weiteren Ermittlungsbedarf, damit wollen sich aber die Eltern und Mitschüler nicht abfinden. Auch da ermittelt Sebag sozusagen nebenbei, obwohl ein zweiter Mord mit den gleichen Kennzeichen seine ganze Aufmerksamkeit fordert. Allein durch die drei Buchstaben ist schon das Thema vorgegeben, die OAS war eine Guerillaorganisation, die gegen Ende des Algerienkriegs für ein französisches Algerien kämpfte und sich dabei aller terroristischen Mittel bediente. Heckenschützen, Massenmorde, Überfälle auf arabische Familien und Banküberfälle zur Finanzierung des Kampfes. Im heutigen Frankreich will sich niemand so recht dieser Zeit erinnern, die Pied-Noirs – so werden die in Algerien geborenen Franzosen gern abschätzig genannt – pflegen die Erinnerungskultur und wollen die untergegangene Zeit für ihre Kinder und Enkel lebendig halten. In Rückblenden führt uns der Autor ins Algerien der 50iger – 60iger Jahre. Das Land wird von Unabhängigkeitsunruhen erschüttert. Frankreich, das Mutterland, ist bereit die Kolonie aufzugeben. Das empfinden die Kolonisten als Verrat, schließlich haben sie über Generationen das Land aufgebaut und zu Wohlstand gebracht. Frankreich selbst haben die wenigsten von ihnen kennengelernt. Hier wird der Grundstein zu den Morden Jahrzehnte später gelegt. Es ist ein interessanter Exkurs in die französische Geschichte, die hier den Hintergrund zu diesem kenntnisreichen Krimi bilden. Wer bereit ist, sich auf solche Hintergründe einzulassen, wird sich ausgesprochen gut unterhalten fühlen. Sebag ist ein Ermittler der neuen Schule, er fühlt sich ein, lässt niemandem seine Überlegenheit spüren und hat immer auch Empathie für Opfer und Täter gleichermaßen. Grade so eben schrammt er am Softie vorbei, hat er doch den Verdacht, seine Frau Claire wäre untreu, aber da schiebt er eine Aussprache ständig vor sich her. Diese kleine Sorge zieht sich wie ein Runing Gag durch den ganzen Krimi und ist eigentlich ziemlich überflüssig. Mein Fazit: Wer sich gern mit Anspruch im Krimi unterhalten lassen möchte und nicht nur die schnelle atemberaubende Spannung sucht, ist hier genau richtig.

  • Venice

    aus Frankfurt

    4/5

    03.09.2015

    Buch (Taschenbuch)

    Mord in Südfrankreich

    Lieutenant Gilles Sebag tritt nach einer Woche Urlaub seinen Dienst in der südfranzösischen Stadt Perpignan wieder an. Er freut sich auf einen ruhigen Dienstbeginn um das Versprechen einzulösen, dass er seiner Tochter bei der Beerdigung eines Schulkameraden gegeben hat, dessen Motorradunfall zu recherchieren da die Eltern nicht an einen Unfall glauben wollen. Doch gleich wird er zu einem Mord gerufen. Ein älterer Mann lag schon länger erschossen in seiner Wohnung. An der Tür finden sich 3 Buchstaben, OAS, einer algerischen Geheimorganisation die vor 50 Jahren aktiv war. Mit Schrecken erinnert man sich an die grausamen Verbrechen die im Algerienkrieg begangen wurden. Man erfährt einiges über die Pieds-noir und die eingeschworene Gemeinschaft der Algerien-Franzosen die auch heute noch fest zusammenhalte und als Gruppe undurchdringbar sind. Aber auch von der Kolonialherrschaft der Franzosen in Afrika. Nach dem recht spannenden Auftakt gestalten sich die Ermittlungen etwas langatmig. Am Ende muß Sebag feststellen dass der tödliche Motorradunfall mit dem Mord an dem Rentner in Verbindung steht. Nach dem ersten Fall um Gilles Sebag habe ich mich sehr auf den 2 Teil gefreut, auf einen 2 Fall im katalonischen Teil von Südfrankreich. Allerdings weist der Roman besonders am Anfang ziemliche Längen auf und ein paar weniger Seiten hätten der Spannung keinen Abbruch getan. Der Schreibstil ist ruhig und einfach. Auf 2 Ebenen spielt der Roman einmal auf Seiten der Ermittler und einmal aus Sicht des´noch unbekannten Mörders. Persönlich hatte ich keine Ahnung vom Algerien Krieg und so fand ich den geschichtlichen Exkurs recht interessant. Am Ende wird es noch einmal spannend und das Buch findet einen guten Ausgang. Auch im Privatleben kehrt nach den familiären Spannungen im ersten Teil wieder Frieden ein.

Kundinnen und Kunden meinen

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