Ein anonymer Anruf führt Kommissar Georg Stadler zu einem merkwürdigen Tatort: In einem leerstehenden Fabrikgebäude entdeckt er eine Blutlache, daneben einen zersprungenen Spiegel und ein Rasiermesser. An die Wand hat jemand einen seltsamen Code gesprayt. Wenige Tage später wird in einem Hotelzimmer eine Leiche gefunden, wieder wirkt der Tatort inszeniert. Wie eine Filmkulisse. Geht es um Snuff-Videos? Stadler bittet Liz Montario, Spezialistin für Täterbotschaften, um Hilfe. Noch bevor sie auf eine Spur stoßen, gerät Stadler selbst in den Fokus der Ermittlungen …
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
sk1
5/5
06.07.2016
Buch (Taschenbuch)
Kommissar Georg Stadler und…
Kommissar Georg Stadler und seine Kollegen (bereits bekannt aus den ersten beiden Büchern) werden zu einem Tatort gerufen. In einer alten Fabrik im Düsseldorfer Hafen wird Blut gefunden, alles deutet darauf hin, dass hier ein Mord geschehen ist. Aber die Leiche ist verschwunden. Kurz darauf wird in einem Hotelzimmer eine Frauenleiche entdeckt. Die Zeichen deuten darauf hin, dass es sich um einen Serientäter handeln könnte. Georg bittet seine gute Freundin Liz Montario um Hilfe, die zur Zeit in Düsseldorf arbeitet und eine der führenden Profiler in England ist. Aber bevor Liz überhaupt etwas zum Fall beitragen kann, gerät Stadler selbst in den Fokus der Ermittlungen und muss versuchen, seinen Pobbes zu retten. Die Geschichte dreht sich um Videos aus Horrorfilmen. Das hat mir gut gefallen. Der Leser wird zum Mitraten animiert und kann sich dieses Mal sehr gut in die Story rein versetzen. Mir persönlich gefällt der Tatort Düsseldorf sehr gut, da kenne ich vieles, von dem gesprochen wird, das ist ja immer noch ne Ecke spannender dann. Die Schreibweise von Frau Sander finde ich sehr gut. Ich mag die kurzen Kapitel, die oft dazu verleiten, noch eines und noch eines zu lesen, bevor dann doch die Augen zufallen. Das Buch ist durchweg spannend. Am Ende hat es einige Drehungen und Wendungen, mit denen man zwar rechnen könnte, die aber dennoch so geschrieben wurden, dass man bis ganz zum Schluss mitfiebert. Herrlich. Solche Art von Büchern sollte es öfter geben. FAZIT: Volle fünf Sterne für den bisher besten Teil um Georg Stadler und Co.
Büchersüchtig
5/5
17.11.2015
Buch (Taschenbuch)
Der 3. Fall für Georg Stadler
INHALT:
Ein anonymer Telefonanruf führt Hauptkommissar Georg Stadler in eine stillgelegte Papierfabrik, wo sich eine Blutlache, ein Rasiermesser, ein zerbrochener Spiegel und ein rätselhafter Code befinden, der wie eine Szene aus einem Film wirkt. Kurze Zeit später wird die dazugehörige Leiche in einem Hotelzimmer gefunden und auch dieser Fund wirkt, inszeniert. Deshalb bittet der Kommissar die Profilerin Liz Montario als Expertin in diesem Fall um Hilfe. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse und plötzlich wird Georg Stadler zum Verdächtigen...
MEINE MEINUNG IN KURZFASSUNG:
Kauf-/Lesegrund: Nach den ersten beiden Bänden, wollte ich unbedingt wissen, wie es weitergeht.
Reihe: Ja, der 3. Band der Georg Stadler/Liz Montario-Reihe, knüpft an den 2. Band "Wer nicht hören will, muss sterben" an.
Handlungsschauplatz: Der Schauplatz wurde erneut in die deutsche Stadt Düsseldorf verlegt.
Handlungsdauer: Nach dem Prolog (Maryland, USA im Jahr 1977) beginnt die eigentliche Geschichte 38 Jahre später am Montag, 28. September 2015 und endet am Samstag, 17. Oktober 2015.
Hauptpersonen: Der Erste Kriminalhauptkommissar Georg Stadler geht auf die 50 zu, ist attraktiv und noch immer alleinstehend. Der Polizist ist der Starermittler des KK11 der Düsseldorfer Polizei und wegen seiner direkte Art eckt er öfters bei seinen Mitmenschen an. Sein aktueller Fall beschäftigt den Kommissar so sehr, dass er sich Unterstützung bei der Profilerin Dr. Liz (Elisabeth) Montario. Die hübsche Psychologin mit den langen roten Haaren und den grünen Augen interviewt für die "University of Liverpool" deutsche Serienkiller, da sie auf Täterbotschaften und Serienmörder spezialisiert ist. Und auch diesmal sind ihre Fähigkeiten gefragt... Georg Stadler und Liz Montario sind sympathische und autentische Protagonisten mit vielen Facetten, Ecken & Kanten.
Nebenfiguren: Die mitwirkenden Nebencharaktere wie Stadlers gutaussehender und verschlossener Kollege Miguel Rodriguez, seine bodenständige, durchschnittlich aussehende Partnerin Birgit Clarenberg, der missgünstige und unsympathisch wirkende Kollege Alex Landorf, der Neue im KK11 Florian Schenk sowie diverse Verdächtige, Zeugen und Opfer sind reizvolle Persönlichkeiten, die sich trotz ihrer Vielzahl gut in das Geschehen einfügen.
Romanidee: Interessante Grundidee mit gelungener Umsetzung.
Erzählperspektiven: Neben den Haupterzählern Liz Montario und Georg Stadler schildern auch andere Figuren wie Birgit Clarenberg (in der 3. Person) die temporeichen Begebenheiten aus ihrer jeweiligen Warte, was für Abwechslung sorgt.
Handlung: "Ich sehe was, und das ist tot" birgt eine spannende Geschichte mit verschiedenen Sichtweisen und miteinander verwebenden Handlungssträngen gepaart mit einem durchgehend gehaltenen Spannungsbogen, geschickt gelegten falschen Fährten & Irrwegen. Die unzähligen Nebencharaktere und die paar ausgeschmückten Schilderungen stören mich hier erstaunlicherweise gar nicht, denn die Story rund um Georg Stadler und Liz Montario ist so fesselnd, dass man gar nicht zu lesen aufhören kann. Der 3. Band ist abgeschlossen und lässt Raum für eine Fortsetzung.
Schreibstil & Co: Durch die mitreißende, emotionsgeladene Schreibweise und die Kapitel in angenehmer Länge lässt sich der neueste Teil dieser Serie sehr schnell lesen. Da auch der 3. Band etliche, teilweise recht ekelige Passagen voller Blut, Gewalt und Leichen enthält, sind die Thriller von Karen Sander für Leser mit schwachen Nerven nicht unbedingt geeignet.
FAZIT:
"Ich sehe was, und das ist tot" ist der neueste Band der Thriller-Buchreihe rund um Kommissar Georg Stadler und Psychologin Liz Montario , der alles hat, was ein spannender Thriller haben muss: Eine mörderisch gute Story mit rasanten Ermittlungen, interessante Protagonisten und einen fesselnden Schreibstil. Da mich der 3. Teil sogar noch besser als sein Vorgänger unterhalten hat und ich deshalb sogar großzügig über die minimalen "Kritikpunkte" hinwegsehen kann, erhält "Ich sehe was, und das ist tot" 5 STERNE.
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