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Gesammelte Gedichte Mit einem Nachwort von Michael Krüger

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60,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.11.2016

Herausgeber

Ryszard Krynicki

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

663

Maße (L/B/H)

22,3/15,1/5,2 cm

Gewicht

895 g

Farbe

Schwarz / Silbergrau

Auflage

1

Originaltitel

Collected Poems

Übersetzt von

Henryk Bereska + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-42476-6

Beschreibung

Rezension

»Zbigniew Herberts Gedichte haben nichts eingebüßt von ihrer Gedankenklarheit und Grazie, ihrer Anschauungskraft und ihrer Menschen- und Weltzugewandtheit.« ("DIE ZEIT")
»Diese Vollendung ist ein Ereignis!« ("Frankfurter Rundschau")
» Gesammelte Gedichte von Zbigniew Herbert kann man nur empfehlen. Für Fans des polnischen Dichters ebenso wie für den neugierigen Lyrik-Entdecker ist dieses Buch ein prall gefüllter Schatz, den es zu heben gilt.« ("WDR 5")
»Endlich liegt das lyrische Lebenswerk des polnischen Dichters Zbigniew Herbert in einem Band vor.« ("neues deutschland")
»Dem lyrischen Werk dieses großen Dichters über die Jahrzenhte noch einmal zu folgen, und seine Weite, sein Wissen und seinen Witz sich wieder zu erlesen – das ist eine wahre Freude.« ("Deutschlandfunk Kultur")
»Mit [diesem Buch] kann man sich auf eine eindrucksvolle Reise in den atemberaubend schönen Lyrikkosmos von Zbigniew Herbert begeben und seine unvergleichlichen, wundervollen Gedichtsterne hell und heller strahlen sehen.« ("Lebensart")
»Es gibt Gedichte, nach deren Lektüre man seine Umgebung und das Geschehen darin für eine Weile neu wahrnimmt, die eine Welt anderer Gesetze greifbar machen. Die des polnischen Schriftstellers Zbigniew Herbert zählen dazu.« ("Vormagazin")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.11.2016

Herausgeber

Ryszard Krynicki

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

663

Maße (L/B/H)

22,3/15,1/5,2 cm

Gewicht

895 g

Farbe

Schwarz / Silbergrau

Auflage

1

Originaltitel

Collected Poems

Übersetzt von

  • Henryk Bereska
  • Karl Dedecius
  • Renate Schmidgall
  • Klaus Staemmler
  • Oskar Jan Tauschinski

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-42476-6

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

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  • MaWiOr

    aus Halle

    5/5

    26.11.2016

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    „Du schaust auf meine Hände /…

    „Du schaust auf meine Hände / und sagst sie sind schwach wie Blumen / du schaust auf meinen Mund / zu klein um zu sagen: Welt“ - heißt es in einem der ersten Gedichte dieses gewichtigen Bandes, der erstmals die Gedichte des polnischen Schriftstellers Zbigniew Herbert (1924-1998) versammelt in deutscher Übersetzung bringt. Auf den reichlich 600 Seiten spannt sich der Bogen von dem Debütband „Lichtsaite“ (1956) bis zu „Gewitter Epilog“ (1998), der kurz vor seinem Tod erschien. Der Leser kann deutlich die lyrische Entwicklung über vier Jahrzehnte verfolgen und wird dabei feststellen, dass Anschauungskraft und Gedankenklarheit über diesen Zeitraum eine Konstante in den Gedichten geblieben sind. Herbert war ein Lyriker, dem es in seinen Gedichten nicht um modernes Gepräge oder nihilistische Attribute ging, bei ihm ging es nicht um bloße Wortkunst, vielmehr stand „das poetische Ergebnis seines intensiven Nachdenkens und seiner geduldigen Beobachtung“ im Mittelpunkt. Herberts Gedichte sind im Gegensatz zu vielen Lyrikprodukten der Neuzeit zum Lesen, Vortragen und Nachdenken geeignet. Herbert gehörte zu der Generation polnischer Dichter, die die Hitler-Diktatur und den sowjetisch gesteuerten Stalinismus erlebt haben, so fand er in der Lyrik die Sprache seines Protestes. Und wo diese nicht ausreichte, griff er zum Prosagedicht. Eine lyrische Erfindung ist sein eigentümlicher „Herr Cogito“, der über den Zustand der Welt sinnierte und Auskunft gab. „Herr Cogito“, der den Dichter bis zum Lebensende begleitete, war gewissermaßen ein zeitgenössischer Kommentator und Kritiker - so in „Herr Cogito liest die Zeitung“: „Auf der ersten Seite / die Meldung vom Tod der 120 Soldaten / der Krieg dauerte lange / man kann sich daran gewöhnen ...“. Komplettiert wird der Sammelband durch ein Nachwort von Michael Krüger, in dem er auch das mythologische Interesse Herberts beleuchtet und der Frage nachgeht „Was mach den Herrn Cogito so anziehend inmitten der vielen „Ichs“ der modernen Literatur?“ Dank an den Suhrkamp Verlag, der mit diesem Sammelband das Lyrikwerk eines der bekanntesten polnischen Dichter im deutschsprachigen Raum in die Hand gibt.

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  • Hermes, Hund und Stern (1957)

    - Taufe

    - Am Tor des Tals

    - Berührung

    - Ich möchte beschreiben

    - Stimme

    - Echnaton

    - Nofretete

    - Reise nach Krakau

    - Dornen und Rosen

    - Was machen unsere Toten

    - Gleichnis

    - Klapper

    - Erwählte der Sterne

    - Drei Studien zum Thema Realismus

    - Niemals von dir

    - Unverbesserlichkeit

    - Reife

    - Weißer Stein

    - Balkone

    - Möbliertes Zimmer

    - Regen

    - Der Lehrer für Naturkunde

    - Bambussammler

    - Madonna mit Löwe

    - Der siebte Engel

    - Zur Übersetzung von Gedichten

    - Das rosige Ohr

    - Episode

    - Seide der Seele

    - Meine Stadt

    - Fünf Männer

    - Lebenslauf

    - An die Faust

    - Bitte

    - Ornamentatoren

    - Lied von der Trommel

    - Kleiner Vogel

    - Gleichnis von den russischen Emigranten

    - Wie man uns einführte

    - Substanz

    - Antwort

    - Den Ungarn

    Prosagedichte

    - Die Geige

    - Der Knopf

    - Die Prinzessin

    - Die Mutter und ihr Sohn

    - Trinker

    - Das Cembalo

    - Gegenstände

    - Das Land

    - Die Katze

    - Zwerge

    - Der Brunnen

    - Episode in der Bibliothek

    - Die Wespe

    - Die Verrückte

    - Paradies der Theologen

    - Die Toten

    - Die Krypta

    - Nach dem Konzert

    - Hölle

    - Hotel

    - Sieben Engel

    - Das Städtchen

    - Die Mauer

    - Krieg

    - Der Wolf und das Lamm

    - Ballade von den alten Junggesellen

    - Der Turm

    - Café

    - Bären

    - Die Harfe

    - Piraten

    - Großväterchen

    - Der Bahnwärter

    - Vom Ende her

    - Auf dem Weg nach Delphi

    - Wind und Rose

    - Die Henne

    - Klassiker

    - Der Maler

    - Bahnlandschaften

    - Hermes, Hund und Stern

    - Die Näherin

    - Botanischer Garten

    - Der Wald

    - Der Kaiser

    - Der Soldat

    - Der Elefant

    - Stillleben

    - Fische

    - Das Leben des Kriegers

    - Begräbnis eines jungen Wals

    - Das Opfer der Iphigenie

    - Das Lachkabinett

    - Im Schrank

    - Selbstmörder

    - Gleichgewicht

    - Die Mangel

    - Von der Technologie der Tränen

    - Japanisches Märchen

    - Des Kaisers Traum

    - Der Organist

    - Der Mond

    - Das Fernrohr des Kapitäns

    - Russisches Märchen

    - Kaiserpanorama

    Studium des Gegenstands (1961)

    - Die Schachtel namens Phantasie

    - Vogel aus Holz

    - Schreiben

    - Gar nichts Schönes

    - In der Werkstatt

    - Gauguin Ende

    - Schwarze Rose

    - Apoll und Marsyas

    - Fragment

    - Pompeji zu Hilfe

    - Das Fürstentum

    - Mona Lisa

    - Letzte Bitte

    - Schublade

    - Unsere Angst

    - Ende einer Dynastie

    - Sie sitzen auf Bäumen

    - Aus der Mythologie

    - Gerechter Herbst

    - Jona

    - Die Heimkehr des Prokonsuls

    - Fortinbras’ Klage

    - Nackte Stadt

    - Überlegungen zum Problem der Nation

    - Der Hund voran

    - Väter des Sterns

    - Versuch einer Beschreibung

    - Studium des Gegenstands

    - Der Kiesel

    - Das Wasserpferd

    - Tamariske

    - Offenbarung

    - Die innere Stimme

    - An meine Knochen

    - Der Nagel im Himmel

    - Holzwürfel

    - Die Kirchenmaus

    - Der Schornstein

    - Die Zunge

    - Die Uhr

    - Das Herz

    - Der Teufel

    - Nur kein Engel

    - Seelenhygiene

    - Vorsicht mit dem Tisch

    - Stühle

    - Wenn die Welt stehenbleibt

    - Der Holzfäller

    - Wetter

    Inschrift (1969)

    - Prolog

    - Insel

    - Abstieg

    - Erwachen

    - Ort

    - Rast

    - Sie ist frisch

    - Abschied von der Stadt

    - Pfad

    - Gemeiner Tod

    - Winterlicher Garten

    - Marginalie zum Prozess

    - Das Verhör des Engels

    - Bericht aus dem Paradies

    - Die Langobarden

    - Eine Episode aus Saint-Benoît

    - Beschreibung des Königs

    - Das Haus des Dichters

    - Die Małachowski-Schlucht

    - Die Priester und die Bauern

    - Zäune

    - Der Heimatteufel

    - Dekorativ und wahr

    - Tusculum

    - Cernunnos

    - Der Berg gegenüber vom Palast

    - Ufer

    - Curatia Dionisia

    - Versuch die Mythologie aufzulösen

    - Das Fehlen des Knotens

    - Morgengrauen

    - Sie legte ihr Haar

    - Punkt

    - Armbanduhr

    - Chinesische Tapete

    - Praktische Anleitung für den Katastrophenfall

    - Das Martyrium Unseres Herrn von einem anonymen Maler aus dem Kreis der rheinischen Meister

    - Wir schlafen auf Wörtern ein

    - Warum Klassiker

    - Was wird

    Herr Cogito (1974)

    - Herr Cogito betrachtet im Spiegel sein Gesicht

    - Von den zwei Beinen des Herrn Cogito

    - Gedanken an den Vater

    - Mutter

    - Schwester

    - Herr Cogito und die Perle

    - Identitätsgefühl

    - Herr Cogito denkt an die Rückkehr in seine Heimatstadt

    - Herr Cogito meditiert über das Leiden

    - Der Abgrund des Herrn Cogito

    - Herr Cogito und der reine Gedanke

    - Herr Cogito liest die Zeitung

    - Herr Cogito über den Gedankenverkehr

    - Vorstadthäuser

    - Die Entfremdung des Herrn Cogito

    - Herr Cogito beobachtet einen verstorbenen Freund

    - Alltag der Seele

    - Spätherbstliches Gedicht des Herrn Cogito für Frauenzeitschriften bestimmt

    - Die Dinge herausführen

    - Herr Cogito überdenkt den Unterschied zwischen der Stimme des Menschen und der Stimme der Natur

    - Sequoie

    - Die Verlierer

    - Herr Cogito beklagt die Geringfügigkeit der Träume

    - Herr Cogito und ein Dichter in gewissem Alter

    - Herr Cogito und der Pop

    - Herr Cogito über die Magie

    - Herr Cogito begegnet im Louvre der Statue der Großen Mutter

    - Die Geschichte des Minotaurus

    - Der alte Prometheus

    - Caligula

    - Hakeldama

    - Herr Cogito erzählt von der Versuchung Spinozas

    - Georg Heym – ein fast metaphysisches Abenteuer

    - Herr Cogito erhält zuweilen seltsame Briefe

    - Herrn Cogitos Meditationen über die Erlösung

    - Herr Cogito sucht Rat

    - Herrn Cogitos Spiel

    - Was Herr Cogito über die Hölle denkt

    - Herr Cogito über die aufrechte Haltung

    - Herrn Cogitos Vermächtnis

    Bericht aus einer belagerten Stadt und andere Gedichte (1983)

    - Was ich sah

    - Von der Höhe der Treppe

    - Herrn Cogitos Seele

    - Totenklages

    - An den Fluss

    - Die Alten Meister

    - Herrn Cogitos – des Reisenden – Gebet

    - Herr Cogito – Heimkehr

    - Herr Cogito und die Phantasie

    - In Memoriam Nagy László

    - An Ryszard Krynicki – ein Brief

    - Herr Cogito und die Langlebigkeit

    - Herr Cogito über die Tugend

    - Schamhafte Träume

    - Herrn Cogitos eschatologische Ahnungen

    - Wiegenlied

    - Fotografie

    - Babylon

    - Der göttliche Claudius

    - Herrn Cogitos Ungeheuer

    - Königsmörder

    - Damastes genannt Prokrustes spricht

    - Anabasis

    - Der Verlassene

    - Beethoven

    - Herr Cogito denkt über das Blut nach

    - Herr Cogito und Maria Rasputin – Kontaktversuch

    - Der Prozess

    - Isadora Duncan

    - Der Bote

    - 17. IX .

    - Herr Cogito über die Notwendigkeit der Präzision

    - Die Macht des Geschmacks

    - Herr Cogito – Aufzeichnungen aus einem Totenhaus

    - Bericht aus einer belagerten Stadt

    Elegie auf den Fortgang (1990)

    - Eichen

    - Livius’ Verwandlungen

    - Die Familie der Nepenthes

    - Schlehdorn

    -Messe für die Gefangenen

    - Das kleine Herz

    - Bitte

    - Heraldische Betrachtungen des Herrn Cogito

    - Abschied

    - Landschaft

    - Reise

    - Veit Stoß: Mariens Entschlafen

    - Gebet der Greise

    - Herrn Cogitos Abenteuer mit der Musik

    - Mutmaßungen über Barabbas

    - Waggon

    - Tod des Löwen

    - Märchen vom Nagel

    - Elegie auf den Fortgang der Feder der Tinte der Lampe

    Rovigo (1992)

    - An Henryk Elzenberg zum hundertsten Geburtstag

    - Das Buch

    - Orwells Album

    - Lebenslauf

    - Pazif ik III

    - Mademoiselle Corday

    - Die Hände meiner Vorfahren

    - Wölfe

    - Knöpfe

    - Wolken über Ferrara

    - Homilie

    - Ansichtskarte von Adam Zagajewski

    - Mitteleuropa

    - An Peter Vujičić

    - Ausflug der Dinosaurier

    - An Yehuda Amichaj

    - Scham

    - Der Schwur

    - Der Spiegel wandert auf der Landstraße

    - Chodassewitsch

    - Herr Cogito zu dem vorgegebenen Thema »Die Freunde gehen fort«

    - Herrn Cogitos Kalender

    - Achilles. Penthesilea

    - Das schwarzf igurige Werk des Exekias

    - An Czesław Miłosz

    - Rovigo

    - Gewitter Epilog (1998)

    - Großmutter

    - Brevier

    - Dalida

    - Ich gab mein Wort

    - Diana

    - Zwei Propheten. Stimmprobe

    - Sprache des Traums

    - Kant. Letzte Tage

    - Das Ende

    - Blumen

    - Auf den Jungen den die Polizei tötete

    - Die letzte Attacke. Für Nikolaus

    - Der Pfahl

    - Herr Cogito und das Kleine Tierchen

    - Herr Cogito und die derzeitige Position seiner Seele

    - Herr Cogito. Ars longa

    - Pica pica L.

    - Lied

    - Es kam in den Sinn

    - Etwas im Kopf haben

    - Lyrische Zone

    - Schachspiel

    - Das Telefon

    - Thomas

    - In der Stadt

    - Das Hohe Schloss

    - Ala hat eine Katze. Verteidigung des Analphabetismus

    - Artur

    - Was kann ich noch für Sie tun

    - Die Zeit

    - Herr Cogito. Lektion in Schönschrift

    - Bauchnabel

    - Augenblick

    - Das Alter

    - Tohuwabohu

    - Herrn Cogitos jenseitige Welten

    - Porträt vom Jahrhundertende

    - Zärtlichkeit

    - Der Kopf

    - Gewebe

    Aus unpublizierten Gedichten

    - Colantonio – S. Gierolamo e il leone

    - An Michael Krüger

    - Aus einer ungeschriebenen Theorie der Träume

    - Brevier. Kleinkram

    Anhang

    Nachwort von Michael Krüger

    Nachbemerkung des Herausgebers

    Editorische Notiz

    Verzeichnis der Gedichte und ihrer Übersetzer

    Kurzbiographien