Produktbild: Der Sommer am Ende des Jahrhunderts

Der Sommer am Ende des Jahrhunderts Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.06.2015

Verlag

btb

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

18,5/11,6/3 cm

Gewicht

319 g

Farbe

Camel / Pastell Gelb

Originaltitel

L'estate alla fine del secolo

Übersetzt von

Christiane Burkhardt

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-74935-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.06.2015

Verlag

btb

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

18,5/11,6/3 cm

Gewicht

319 g

Farbe

Camel / Pastell Gelb

Originaltitel

L'estate alla fine del secolo

Übersetzt von

Christiane Burkhardt

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-74935-5

Herstelleradresse

btb Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Ein wunderbarer Roman über die...

Bewertung aus Berlin am 10.08.2017

Bewertungsnummer: 930706

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein wunderbarer Roman über die langsame Annäherung des Enkels und seines bisher unbekannten und sehr spröden Großvaters und dessen Geschichte als Jude im faschistischen Italien.

Ein wunderbarer Roman über die...

Bewertung aus Berlin am 10.08.2017
Bewertungsnummer: 930706
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein wunderbarer Roman über die langsame Annäherung des Enkels und seines bisher unbekannten und sehr spröden Großvaters und dessen Geschichte als Jude im faschistischen Italien.

Ganz anders als „Im Meer schwimmen Krokodile

Bewertung am 12.06.2015

Bewertungsnummer: 403227

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich habe Ihnen an dieser Stelle bereits zweimal den italienischen Autor Fabio Geda vorgestellt. Sein großartiges Buch „Im Meer schwimmen Krokodile“ ist einfach ungeschlagen. „Emils wundersame Reise“ war ja ein älteres Buch, das der Verlag auf Grund des großen Erfolges ebenfalls auf Deutsch veröffentlich hat. Auch das Buch war schön, aber bei weitem nicht so stark wie der erschütternde Roman des Jungen aus Afghanistan. Umso gespannter war ich nun, als ich sah, dass ein wirklich neues Buch von dem Autor auf den Markt kommt. Auch „Der Sommer am Ende des Jahrhunderts“ ist wieder ein Roman aus der Sicht eines Jungen. Damit hat es sich aber auch schon mit den Gemeinsamkeiten mit den beiden anderen Büchern. Dieses Mal erzählt der Autor eine rein italienische Geschichte. Der Roman beginnt 1999 auf Sizilien. Zeno, der zwölfjährige Ich-Erzähler, fängt den bisher größten Fisch seines Lebens. Doch plötzlich bricht sein Vater zusammen. Es stellt sich heraus, dass sein Vater Leukämie hat. Auf Sizilien kann man ihm nicht helfen, also bricht die kleine Familie nach Genua auf. Doch dort kann die Mutter sich allerdings nicht um ihren Sohn kümmern. Also kommt sie auf die Idee, ihn bei seinem Großvater mütterlicherseits unterzubringen. Zeno wusste bisher gar nicht, dass dieser Großvater überhaupt noch lebt. Und auch der Großvater ist nicht wirklich begeistert von der Idee, dass sein ihm bisher außer von Fotos unbekannte Enkel auf unbestimmte Zeit bei ihm bleiben soll. Es dauert lange, bis Zeno in dem kleinen Dorf Colle Ferro und bei seinem schweigsamen Großvater ankommt. Doch dann wird es ein überraschender Sommer für ihn. Fabio Geda erzählt in diesem Roman die Geschichte von zwei Jungen, die unter schwierigen Bedingungen erwachsen werden müssen. Zum einen ist das der zwölfjährige Zeno, der plötzlich aus seiner gewohnten Umgebung herausgerissen wird. Er braucht einige Zeit bis ihm wirklich bewusst wird wie ernst die Krankheit seines Vaters ist. Sein Großvater ist ihm am Anfang keine wirkliche Hilfe, doch nach und nach erkennen die Beiden Gemeinsamkeiten. Der zweite Junge ist sein Großvater. Sein Großvater hat nämlich sein Leben unter dem Titel „Ein kurzer Abriss meines Leben, insoweit man sich überhaupt erinnern, die Vergangenheit rekonstruieren oder imaginieren kann: was die Erinnerung erhellt!“ aufgeschrieben. Und so wechselt die Geschichte zwischen Zeno und seinem Großvater Simone hin und her. Simone wurde 1938 als Jude in Genua geboren. Die Familie hat unter abenteuerlichen Bedingungen die Zeit des Faschismus überlebt. „Der Sommer am Ende des Jahrhunderts“ ist ein wunderschöner, einfühlsamer Roman über zwei Jungen, die anders sind als die meisten Jungen. Er erzählt einerseits die schwierige Geschichte einer jüdischen Familie in der Zeit des Faschismus und wie diese Zeit den Jungen Simone für sein späteres Leben beeinflusst hat. Er erzählt aber auch sehr warmherzig, wie der Enkel Zeno in diesem einen Sommer langsam von einem Kind zu einem sensiblen jungen Mann wird. In diesem Sommer werden einige Weichen für sein späteres Leben gestellt. Ein wunderbarer Roman, den man allerdings auf gar keinen Fall mit „Im Meer schwimmen Krokodile“ vergleichen darf!

Ganz anders als „Im Meer schwimmen Krokodile

Bewertung am 12.06.2015
Bewertungsnummer: 403227
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich habe Ihnen an dieser Stelle bereits zweimal den italienischen Autor Fabio Geda vorgestellt. Sein großartiges Buch „Im Meer schwimmen Krokodile“ ist einfach ungeschlagen. „Emils wundersame Reise“ war ja ein älteres Buch, das der Verlag auf Grund des großen Erfolges ebenfalls auf Deutsch veröffentlich hat. Auch das Buch war schön, aber bei weitem nicht so stark wie der erschütternde Roman des Jungen aus Afghanistan. Umso gespannter war ich nun, als ich sah, dass ein wirklich neues Buch von dem Autor auf den Markt kommt. Auch „Der Sommer am Ende des Jahrhunderts“ ist wieder ein Roman aus der Sicht eines Jungen. Damit hat es sich aber auch schon mit den Gemeinsamkeiten mit den beiden anderen Büchern. Dieses Mal erzählt der Autor eine rein italienische Geschichte. Der Roman beginnt 1999 auf Sizilien. Zeno, der zwölfjährige Ich-Erzähler, fängt den bisher größten Fisch seines Lebens. Doch plötzlich bricht sein Vater zusammen. Es stellt sich heraus, dass sein Vater Leukämie hat. Auf Sizilien kann man ihm nicht helfen, also bricht die kleine Familie nach Genua auf. Doch dort kann die Mutter sich allerdings nicht um ihren Sohn kümmern. Also kommt sie auf die Idee, ihn bei seinem Großvater mütterlicherseits unterzubringen. Zeno wusste bisher gar nicht, dass dieser Großvater überhaupt noch lebt. Und auch der Großvater ist nicht wirklich begeistert von der Idee, dass sein ihm bisher außer von Fotos unbekannte Enkel auf unbestimmte Zeit bei ihm bleiben soll. Es dauert lange, bis Zeno in dem kleinen Dorf Colle Ferro und bei seinem schweigsamen Großvater ankommt. Doch dann wird es ein überraschender Sommer für ihn. Fabio Geda erzählt in diesem Roman die Geschichte von zwei Jungen, die unter schwierigen Bedingungen erwachsen werden müssen. Zum einen ist das der zwölfjährige Zeno, der plötzlich aus seiner gewohnten Umgebung herausgerissen wird. Er braucht einige Zeit bis ihm wirklich bewusst wird wie ernst die Krankheit seines Vaters ist. Sein Großvater ist ihm am Anfang keine wirkliche Hilfe, doch nach und nach erkennen die Beiden Gemeinsamkeiten. Der zweite Junge ist sein Großvater. Sein Großvater hat nämlich sein Leben unter dem Titel „Ein kurzer Abriss meines Leben, insoweit man sich überhaupt erinnern, die Vergangenheit rekonstruieren oder imaginieren kann: was die Erinnerung erhellt!“ aufgeschrieben. Und so wechselt die Geschichte zwischen Zeno und seinem Großvater Simone hin und her. Simone wurde 1938 als Jude in Genua geboren. Die Familie hat unter abenteuerlichen Bedingungen die Zeit des Faschismus überlebt. „Der Sommer am Ende des Jahrhunderts“ ist ein wunderschöner, einfühlsamer Roman über zwei Jungen, die anders sind als die meisten Jungen. Er erzählt einerseits die schwierige Geschichte einer jüdischen Familie in der Zeit des Faschismus und wie diese Zeit den Jungen Simone für sein späteres Leben beeinflusst hat. Er erzählt aber auch sehr warmherzig, wie der Enkel Zeno in diesem einen Sommer langsam von einem Kind zu einem sensiblen jungen Mann wird. In diesem Sommer werden einige Weichen für sein späteres Leben gestellt. Ein wunderbarer Roman, den man allerdings auf gar keinen Fall mit „Im Meer schwimmen Krokodile“ vergleichen darf!

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Der Sommer am Ende des Jahrhunderts

von Fabio Geda

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