Produktbild: Das klare Sommerlicht des Nordens

Das klare Sommerlicht des Nordens

Aus der Reihe Polaris Belletristik
4

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

48248

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.04.2015

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

19/12,3/3 cm

Gewicht

355 g

Farbe

Silbergrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-26778-9

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Ein stimmungsvolles Porträt des sich aufmachenden 20. Jahrhunderts. In einer Sprache, die tatsächlich der Zeit entlehnt zu sein scheint. Hamburger Abendblatt

Produktdetails

Verkaufsrang

48248

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.04.2015

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

19/12,3/3 cm

Gewicht

355 g

Farbe

Silbergrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-26778-9

Herstelleradresse

Rowohlt Taschenbuch
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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Ein Buch für geduldige Leserinnen...

Bewertung am 16.03.2016

Bewertungsnummer: 416685

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein Buch für geduldige Leserinnen geschrieben in einer bunten Sprache mit vielen Beschreibungen. 2 Frauenschicksale wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten.

Ein Buch für geduldige Leserinnen...

Bewertung am 16.03.2016
Bewertungsnummer: 416685
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein Buch für geduldige Leserinnen geschrieben in einer bunten Sprache mit vielen Beschreibungen. 2 Frauenschicksale wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten.

Die Träume zweier junger Frauen

Bewertung am 26.04.2015

Bewertungsnummer: 403219

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Leserinnen und Lesern speziell aus Hamburg und Umgebung ist Petra Oelker ja nun wirklich keine Unbekannte mehr. Gerade ihre historischen Krimis um die Schauspielerin Rosina und den Großkaufmann Claes haben eine riesige Fangemeinde. Doch Petra Oelker hat immer schon einmal andere Romane als Krimis geschrieben. Mich haben die Geschichten der freien Journalistin und Buchautorin allerdings bisher nie angesprochen. Doch neugierig geworden durch das wunderschöne Cover, welches einen Ausschnitt des Gemäldes „Sommerabend am Strand von Skagen“ von Peter Severin Kroyer zeigt, habe ich mir den Klappentext noch einmal genauer angeschaut und gedacht, jetzt sei der richtige Zeitpunkt für meine erste Petra Oelker gekommen. „Das klare Sommerlicht des Nordens“ erzählt die Geschichte zweier sehr unterschiedlicher Hamburger Frauen im Jahr 1906. Dora Lenau ist eine junge Frau, die mit ihrer Tante Anna Römer und ihrem Cousin Theo zusammen in einer neueren Wohnung im Hafenviertel lebt. Dora arbeitet in einer Damenmoden-Manufaktur und näht dort im Akkord. Ihr ursprünglicher Traum war es einmal, eine Schneiderin für neue, gewagtere Mode zu werden. Doch das ist ein sehr hochgegriffener Traum für eine junge Frau ihres Standes. Sidonie Wartberger ist eine junge Jüdin, die in einer Villa an der Hamburger Außenalster lebt. Ihr Ehemann arbeitet als Finanzrat im Hamburger Rathaus. Doch irgendetwas quält die junge Sidonie, die dadurch in einer schweren Depression versinkt. Durch einen glücklichen Zufall bekommt Dora die Chance als Hausnäherin der eintönigen Arbeit als Akkordnäherin zu entkommen. Und so gelangt sie in das Haus der Familie Wartberger. Sie fällt Sidonie durch ihr Geschick auf, der etwas konservativen Garderobe das gewisse Extra zu verleihen. Und da Sidonie selbst unkonventionell und frei von Standesdünkel ist, freunden sich die beiden unterschiedlichen Frauen nach und nach an. Petra Oelker hat einen wunderbaren Gesellschaftsroman geschrieben. Sie versteht es, diese Zeit richtig lebendig werden zu lassen. Nicht nur ihre beiden Hauptpersonen Dora und Sidonie sind gut besetzt, sondern auch die vielen Nebenfiguren. Durch sie erfahren wir wie die Lebensumstände für die einfachen Menschen sind, bzw. wie sich die Zeiten langsam ändern. Eine eher zwielichtige Rolle spielt Theo, Doras Cousin. Durch ihn bekommt dieser Roman noch eine gewisse Würze, denn er macht Dora das Leben zur Hölle. Über Sidonie und ihren Ehemann Viktor lernen wir sowohl das Leben der assimilierten Reform-Juden als auch die künstlerische Bohème kennen. Dieser Roman ist mehr als ein simpler Unterhaltungsroman. Der Autorin, die durchaus einen etwas anspruchsvolleren Sprachstil hat, erscheint nicht nur die eigentliche Handlung wichtig, sondern auch die Lebensumstände der Menschen zu der Zeit im Allgemeinen zu sein, so dass dieser Roman wirklich ein lebendiges Gesellschaftsbild entstehen lässt, bei dem ich viel über diese Zeit gelernt habe. Leider wird es wohl keine Fortsetzung geben, denn in ihrem Epilog schließt sie mit allen Handlungen der beteiligten Haupt- und Nebenpersonen ab.

Die Träume zweier junger Frauen

Bewertung am 26.04.2015
Bewertungsnummer: 403219
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Leserinnen und Lesern speziell aus Hamburg und Umgebung ist Petra Oelker ja nun wirklich keine Unbekannte mehr. Gerade ihre historischen Krimis um die Schauspielerin Rosina und den Großkaufmann Claes haben eine riesige Fangemeinde. Doch Petra Oelker hat immer schon einmal andere Romane als Krimis geschrieben. Mich haben die Geschichten der freien Journalistin und Buchautorin allerdings bisher nie angesprochen. Doch neugierig geworden durch das wunderschöne Cover, welches einen Ausschnitt des Gemäldes „Sommerabend am Strand von Skagen“ von Peter Severin Kroyer zeigt, habe ich mir den Klappentext noch einmal genauer angeschaut und gedacht, jetzt sei der richtige Zeitpunkt für meine erste Petra Oelker gekommen. „Das klare Sommerlicht des Nordens“ erzählt die Geschichte zweier sehr unterschiedlicher Hamburger Frauen im Jahr 1906. Dora Lenau ist eine junge Frau, die mit ihrer Tante Anna Römer und ihrem Cousin Theo zusammen in einer neueren Wohnung im Hafenviertel lebt. Dora arbeitet in einer Damenmoden-Manufaktur und näht dort im Akkord. Ihr ursprünglicher Traum war es einmal, eine Schneiderin für neue, gewagtere Mode zu werden. Doch das ist ein sehr hochgegriffener Traum für eine junge Frau ihres Standes. Sidonie Wartberger ist eine junge Jüdin, die in einer Villa an der Hamburger Außenalster lebt. Ihr Ehemann arbeitet als Finanzrat im Hamburger Rathaus. Doch irgendetwas quält die junge Sidonie, die dadurch in einer schweren Depression versinkt. Durch einen glücklichen Zufall bekommt Dora die Chance als Hausnäherin der eintönigen Arbeit als Akkordnäherin zu entkommen. Und so gelangt sie in das Haus der Familie Wartberger. Sie fällt Sidonie durch ihr Geschick auf, der etwas konservativen Garderobe das gewisse Extra zu verleihen. Und da Sidonie selbst unkonventionell und frei von Standesdünkel ist, freunden sich die beiden unterschiedlichen Frauen nach und nach an. Petra Oelker hat einen wunderbaren Gesellschaftsroman geschrieben. Sie versteht es, diese Zeit richtig lebendig werden zu lassen. Nicht nur ihre beiden Hauptpersonen Dora und Sidonie sind gut besetzt, sondern auch die vielen Nebenfiguren. Durch sie erfahren wir wie die Lebensumstände für die einfachen Menschen sind, bzw. wie sich die Zeiten langsam ändern. Eine eher zwielichtige Rolle spielt Theo, Doras Cousin. Durch ihn bekommt dieser Roman noch eine gewisse Würze, denn er macht Dora das Leben zur Hölle. Über Sidonie und ihren Ehemann Viktor lernen wir sowohl das Leben der assimilierten Reform-Juden als auch die künstlerische Bohème kennen. Dieser Roman ist mehr als ein simpler Unterhaltungsroman. Der Autorin, die durchaus einen etwas anspruchsvolleren Sprachstil hat, erscheint nicht nur die eigentliche Handlung wichtig, sondern auch die Lebensumstände der Menschen zu der Zeit im Allgemeinen zu sein, so dass dieser Roman wirklich ein lebendiges Gesellschaftsbild entstehen lässt, bei dem ich viel über diese Zeit gelernt habe. Leider wird es wohl keine Fortsetzung geben, denn in ihrem Epilog schließt sie mit allen Handlungen der beteiligten Haupt- und Nebenpersonen ab.

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Das klare Sommerlicht des Nordens

von Petra Oelker

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