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  • Produktbild: Steinefresser

Steinefresser Schacht ermittelt: Roman

2

11,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Ja

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

10.11.2014

Verlag

Levante Verlag

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

2246 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783943737271

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  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

10.11.2014

Verlag

Levante Verlag

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

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Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783943737271

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Der einsame Wolf...

Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 23.02.2015

Bewertungsnummer: 3030165

Bewertet: eBook (ePUB)

Der SEK-Veteran Wolf Schacht kennt von Berlin vor allem die düsteren Seiten: Mord, Missbrauch, Organisierte Kriminalität. Seine Einheit führt einen ebenso brutalen wie aussichtslosen Krieg. Schacht will dem Teufelskreis der Gewalt entkommen und landet dabei ausgerechnet in der Berliner Mordkommission. Sein erster Fall, der gar keiner sein darf, zieht ihn in eine schmutzige Affäre, die hoch in politische Machtzirkel reicht  - und tief in die Geschichte Deutschlands: Ost und West. Schachts Gegner agieren eiskalt. Macht, Sex und Geld sind für sie nur Mittel zum Zweck. Das Gesetz, das Gute konnte man nicht nur mit Moral und Anstand verteidigen, sondern auch mit Mitteln, die nicht erlaubt waren. Schacht war sicher, dass der Staat, der ihm diese Gesetze auferlegte, von ihm insgeheim verlangte, dass er sie manchmal übertrat. Den Rechtsstaat hin und wieder abschaffen, um ihn vor sich selbst zu retten. Ein harter Kerl ist dieser Wolf Schacht, ein Alphatier, so sagt man wohl. Anerkannt als Anführer in seiner SEK-Truppe aus lauter harten Kerlen, einer für alle, alle für einen. Doch in letzter Zeit kommt Schacht ins Grübeln. Altersmäßig wird er nicht mehr lange mithalten können mit den hohen Anforderungen des SEK. Und wenn er sich anschaut, wohin sein Leben steuert: einsam, gewaltbereit, Alkohol in allen Lebenslagen - ist er sich nicht mehr sicher, ob es das ist, was er wirklich will. Als er die Möglichkeit erhält, zwei Monate als Praktikant in einer Berliner Mordkommission zu hospitieren, greift er zu. Vielleicht ist es tatsächlich an der Zeit, sich umzuorientieren? Man musste sich immer noch vom ‘polizeilichen Gegenüber’ unterscheiden, wie es hieß. Manchmal fehlte nicht viel - manchmal überschritten sie auch diese Grenze. Gleich sein erster Fall ist gar keiner. Wird zumindest behauptet. Ein Personenschützer und ehemaliger Kollege Schachts wird erschossen in seinem Auto aufgefunden, Selbstmord vermutlich. Schnell wird den untersuchenden Mordkommissaren nahegelegt, die Akte zu schließen, schließlich der Fall dem Staatsschutz übergeben. Auch wenn Schacht keinerlei Erfahrungen in Ermittlungsarbeit hat, ahnt er - offenbar als einziger - dass hier etwas nicht stimmt. Und als dann noch ein Mitarbeiter der Stasi-Unterlagen-Behörde sowie ein schwuler Politiker ums Leben kommen und auch diese Mordfälle inszeniert wirken, ist Schacht klar, dass die drei Fälle irgendwie zusammenhängen müssen. Nur wie? Sein Jagdinstinkt ist geweckt. Wer in dieser Stadt glaubte wirklich, dass man Menschen zur Ausübung von Gewalt ausbilden konnte, ohne dass die jemals über die Stränge schlugen? Der Exzess war in Wahrheit kalkuliert. Und zum Berufsalltag geworden. Warum konnte mich dieser Krimi nicht wirklich überzeugen? Es gab durchaus interessante Themen und Hintergründe, die hier immer wieder aufblitzten, und auch die Figur Wolf Schacht ist durchaus interessant, wenn auch nicht sympathisch. Aber die Punkte ‘roter Faden’ und ‘Glaubwürdigkeit’ kommen mir hier doch etwas zu kurz. Zum einen springt der Roman, sicher auch bedingt durch die meist kurzen Kapitel, zum Teil sehr: Sprünge in Zeit, Handlung, Themen, Personen, Zusammenhängen, die mich gelegentlich verwirrten und mich vor die Wahl stellten, entweder die vergangenen Seiten noch einmal nachzulesen oder aber einfach weiterzulesen in der Hoffnung, dass sich das ganze schließlich logisch erschließen würde. Das war aber nicht immer der Fall. Vielleicht wären hier weniger Hintergründe mehr gewesen, die dafür konsequenter dargelegt und ausgebaut. So blieb vieles nur angerissen und z.T. bis zum Ende offen. Zum anderen finde ich es wenig glaubwürdig, dass jemand, der von Ermittlungsarbeit keine Ahnung hat und nur Zielstrebigkeit, Menschenverstand und Härte in die Waagschale werfen kann, es nicht nur alleine mit drei Mordfällen gleichzeitig aufnimmt, sondern sich auch noch erfolgreich gegen massive Widerstände ganz besonderer Art durchsetzt, und das gleich von verschiedenen Seiten. Und es gab einiges, was ich nicht verstanden habe, so z.B. weshalb er von einigen Menschen unter der Hand ermutigt und unterstützt wurde, in diesen Fällen zu ermitteln. Was sollte er aufdecken, das sie nicht selbst aufdecken konnten? Es gab keinen direkten Anlass für das, was er in sich spürte: Tatendrang und Aggressivität. Er hatte eine seltsame Wut in sich. Diese Wut, vor der er Angst hatte, weil sie einfach ganz von selbst über ihn kam. Und weil er sie nicht kontrollieren wollte. Doch neben diesen eher negativen Aspekten hat mich der Roman durchaus unterhalten. Er führt an zahlreiche Berliner Schauplätze, wobei man merkt, dass der Autor weiß, wovon er schreibt. Er zeigt auch das Verhältnis zwischen den einzelnen Polizeiabteilungen auf, das keineswegs immer offen und von Vertrauen geprägt ist. Und er bietet einen durchaus interessanten Charakter mit dem harten Wolf Schacht, der wohl noch zwei weitere Bände über Zeit und Gelegenheit erhalten wird, sich zu entwickeln, denn geplant ist eine Trilogie. Das ist auch gut so, denn das Ende lässt den Leser echt am ausgestreckten Arm verhungern. Verdammt: wie geht es weiter?! © Parden

Der einsame Wolf...

Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 23.02.2015
Bewertungsnummer: 3030165
Bewertet: eBook (ePUB)

Der SEK-Veteran Wolf Schacht kennt von Berlin vor allem die düsteren Seiten: Mord, Missbrauch, Organisierte Kriminalität. Seine Einheit führt einen ebenso brutalen wie aussichtslosen Krieg. Schacht will dem Teufelskreis der Gewalt entkommen und landet dabei ausgerechnet in der Berliner Mordkommission. Sein erster Fall, der gar keiner sein darf, zieht ihn in eine schmutzige Affäre, die hoch in politische Machtzirkel reicht  - und tief in die Geschichte Deutschlands: Ost und West. Schachts Gegner agieren eiskalt. Macht, Sex und Geld sind für sie nur Mittel zum Zweck. Das Gesetz, das Gute konnte man nicht nur mit Moral und Anstand verteidigen, sondern auch mit Mitteln, die nicht erlaubt waren. Schacht war sicher, dass der Staat, der ihm diese Gesetze auferlegte, von ihm insgeheim verlangte, dass er sie manchmal übertrat. Den Rechtsstaat hin und wieder abschaffen, um ihn vor sich selbst zu retten. Ein harter Kerl ist dieser Wolf Schacht, ein Alphatier, so sagt man wohl. Anerkannt als Anführer in seiner SEK-Truppe aus lauter harten Kerlen, einer für alle, alle für einen. Doch in letzter Zeit kommt Schacht ins Grübeln. Altersmäßig wird er nicht mehr lange mithalten können mit den hohen Anforderungen des SEK. Und wenn er sich anschaut, wohin sein Leben steuert: einsam, gewaltbereit, Alkohol in allen Lebenslagen - ist er sich nicht mehr sicher, ob es das ist, was er wirklich will. Als er die Möglichkeit erhält, zwei Monate als Praktikant in einer Berliner Mordkommission zu hospitieren, greift er zu. Vielleicht ist es tatsächlich an der Zeit, sich umzuorientieren? Man musste sich immer noch vom ‘polizeilichen Gegenüber’ unterscheiden, wie es hieß. Manchmal fehlte nicht viel - manchmal überschritten sie auch diese Grenze. Gleich sein erster Fall ist gar keiner. Wird zumindest behauptet. Ein Personenschützer und ehemaliger Kollege Schachts wird erschossen in seinem Auto aufgefunden, Selbstmord vermutlich. Schnell wird den untersuchenden Mordkommissaren nahegelegt, die Akte zu schließen, schließlich der Fall dem Staatsschutz übergeben. Auch wenn Schacht keinerlei Erfahrungen in Ermittlungsarbeit hat, ahnt er - offenbar als einziger - dass hier etwas nicht stimmt. Und als dann noch ein Mitarbeiter der Stasi-Unterlagen-Behörde sowie ein schwuler Politiker ums Leben kommen und auch diese Mordfälle inszeniert wirken, ist Schacht klar, dass die drei Fälle irgendwie zusammenhängen müssen. Nur wie? Sein Jagdinstinkt ist geweckt. Wer in dieser Stadt glaubte wirklich, dass man Menschen zur Ausübung von Gewalt ausbilden konnte, ohne dass die jemals über die Stränge schlugen? Der Exzess war in Wahrheit kalkuliert. Und zum Berufsalltag geworden. Warum konnte mich dieser Krimi nicht wirklich überzeugen? Es gab durchaus interessante Themen und Hintergründe, die hier immer wieder aufblitzten, und auch die Figur Wolf Schacht ist durchaus interessant, wenn auch nicht sympathisch. Aber die Punkte ‘roter Faden’ und ‘Glaubwürdigkeit’ kommen mir hier doch etwas zu kurz. Zum einen springt der Roman, sicher auch bedingt durch die meist kurzen Kapitel, zum Teil sehr: Sprünge in Zeit, Handlung, Themen, Personen, Zusammenhängen, die mich gelegentlich verwirrten und mich vor die Wahl stellten, entweder die vergangenen Seiten noch einmal nachzulesen oder aber einfach weiterzulesen in der Hoffnung, dass sich das ganze schließlich logisch erschließen würde. Das war aber nicht immer der Fall. Vielleicht wären hier weniger Hintergründe mehr gewesen, die dafür konsequenter dargelegt und ausgebaut. So blieb vieles nur angerissen und z.T. bis zum Ende offen. Zum anderen finde ich es wenig glaubwürdig, dass jemand, der von Ermittlungsarbeit keine Ahnung hat und nur Zielstrebigkeit, Menschenverstand und Härte in die Waagschale werfen kann, es nicht nur alleine mit drei Mordfällen gleichzeitig aufnimmt, sondern sich auch noch erfolgreich gegen massive Widerstände ganz besonderer Art durchsetzt, und das gleich von verschiedenen Seiten. Und es gab einiges, was ich nicht verstanden habe, so z.B. weshalb er von einigen Menschen unter der Hand ermutigt und unterstützt wurde, in diesen Fällen zu ermitteln. Was sollte er aufdecken, das sie nicht selbst aufdecken konnten? Es gab keinen direkten Anlass für das, was er in sich spürte: Tatendrang und Aggressivität. Er hatte eine seltsame Wut in sich. Diese Wut, vor der er Angst hatte, weil sie einfach ganz von selbst über ihn kam. Und weil er sie nicht kontrollieren wollte. Doch neben diesen eher negativen Aspekten hat mich der Roman durchaus unterhalten. Er führt an zahlreiche Berliner Schauplätze, wobei man merkt, dass der Autor weiß, wovon er schreibt. Er zeigt auch das Verhältnis zwischen den einzelnen Polizeiabteilungen auf, das keineswegs immer offen und von Vertrauen geprägt ist. Und er bietet einen durchaus interessanten Charakter mit dem harten Wolf Schacht, der wohl noch zwei weitere Bände über Zeit und Gelegenheit erhalten wird, sich zu entwickeln, denn geplant ist eine Trilogie. Das ist auch gut so, denn das Ende lässt den Leser echt am ausgestreckten Arm verhungern. Verdammt: wie geht es weiter?! © Parden

dreckig, gnadenlos, gerecht

eskimo81 (Mitglied der Book Circle Community) am 29.10.2023

Bewertungsnummer: 2056146

Bewertet: eBook (ePUB)

Wolf Schachts erster Fall. Der härteste Ermittler, den Berlin je hatte (Zitat vom Rückentext) Wolf Schacht ist Teamleiter eines SEK-Team. Sein Alter, seine Erfahrung “zwingen” ihn dazu, sich mal zu informieren. Mal andere Luft zu schnuppern. Er landet in der Mordkommission - als Praktikant. Sein erster Fall, ein Fall, der keiner sein darf. Trotz allem ermittelt Schacht, heimlich und allein. Macht, Sex und Geld sind für die Gegner nur Mittel zum Zweck. Ich habe einen packenden, fesselnden und genialer Thriller / Krimi erwartet. Gefunden habe ich - ja was eigentlich? Ich bin immer noch verwirrt. Aktuell zweifle ich gerade an meinem “Buch-Auswahlverfahren”. Ich hatte noch nie so viel Pech bzw. so viele “schlechte” Bücher als gut eingeordnet wie die letzte Zeit… Ein spezieller und sehr eigener Schriftstil - was ja grundsätzlich nichts schlechtes heissen muss, aber bei diesem Buch, zu viele Szenenwechsel, zu oft beginnt ein Kapitel an einem komplett anderen Ort, zu einer anderen Zeit. Oft blätterte ich zurück und fragte mich, was genau will Michael Behrendt aussagen? Wo spielt die Situation gerade? Ich hatte allzu viele Fragezeichen in meinem Kopf. Viele Sprünge, viele Taten und einfach viel zu viele Infos auf viel zu wenig Seiten. Dann die ganzen unnötigen “Sex-Szenen” - ist ein normaler Thriller / Krimi nur noch “schmuddelig” möglich? Wo bleibt das packende, das fesselnde, die Ermittlungen? Dann kommt das ganze so unrealistisch rüber. Schacht, ein SEK Mitglied kann von jetzt auf sofort eine Ermittlung im tiefen Sumpf alleine bewältigen? Woher hat er auf einmal das Fachwissen, was er dazu benötigt? Auch “Helfer” wie die Rechtsmedizin etc., wie kommt er an die Infos ohne dass er diese Mitarbeiter kennt? Genau diese Details fehlen! Mir fehlt einfach die Ermittlung. Die gehört einfach zu einem guten Krimi / Thriller dazu. Der Schluss, naja, die Leser werden mal wieder gezwungen, eine gesamte Trilogie zu lesen. Der Schluss ist einfach nicht fertig. Schade, bekannt war zwar, dass eine Trilogie geplant ist, aber man könnte fair gegenüber den Lesern sein und klar kommunizieren, dass das Buch nicht fertig ist. Wie oft gibt es über einen Ermittler mehrere Bücher aber jeder Fall ist in sich abgeschlossen? Damit habe ich kein Problem, aber so, so find ich das reine “Kundenfängerei”. Was mich auch noch sprachlos gemacht hat, bei den Infos vom Autor Michael Behrendt steht, “aus seiner langjährigen Arbeit verfügt er über Insiderkenntnisse aus der Polizeiszene und zu ungelösten Kriminalfällen. Eine davon verarbeitet Behrendt in seinem vorliegenden Kriminalromandebut” (Zitat vom Buch-Innen-Rücken) Wenn ich dann über die Brutalität der SEK Mitarbeiter lese, gehts mir eiskalt den Rücken runter. Sind die wirklich so skrupellos? Ist Berlin doch noch ein Polizeistaat? Man hinterfragt dann alles doppelt, wahr oder doch Fiktion? Das lässt die Polizei in einem falschen Licht dastehen, was ich persönlich nicht ganz fair finde… Vor allem haben sie sonst schon ein schwerer Stand, mit einem solchen Buch… Tja. Wird der Stand sicherlich nicht besser… Fazit: Eine Empfehlung kann ich definitiv nicht aussprechen. Aber wer weiss, vielleicht gibt es ja Leser, die auch mit einem relativ unklaren Buch klar kommen, welche die Ermittlungen nicht als Hauptpunkt eines Krimis / Thrillers sehen.

dreckig, gnadenlos, gerecht

eskimo81 (Mitglied der Book Circle Community) am 29.10.2023
Bewertungsnummer: 2056146
Bewertet: eBook (ePUB)

Wolf Schachts erster Fall. Der härteste Ermittler, den Berlin je hatte (Zitat vom Rückentext) Wolf Schacht ist Teamleiter eines SEK-Team. Sein Alter, seine Erfahrung “zwingen” ihn dazu, sich mal zu informieren. Mal andere Luft zu schnuppern. Er landet in der Mordkommission - als Praktikant. Sein erster Fall, ein Fall, der keiner sein darf. Trotz allem ermittelt Schacht, heimlich und allein. Macht, Sex und Geld sind für die Gegner nur Mittel zum Zweck. Ich habe einen packenden, fesselnden und genialer Thriller / Krimi erwartet. Gefunden habe ich - ja was eigentlich? Ich bin immer noch verwirrt. Aktuell zweifle ich gerade an meinem “Buch-Auswahlverfahren”. Ich hatte noch nie so viel Pech bzw. so viele “schlechte” Bücher als gut eingeordnet wie die letzte Zeit… Ein spezieller und sehr eigener Schriftstil - was ja grundsätzlich nichts schlechtes heissen muss, aber bei diesem Buch, zu viele Szenenwechsel, zu oft beginnt ein Kapitel an einem komplett anderen Ort, zu einer anderen Zeit. Oft blätterte ich zurück und fragte mich, was genau will Michael Behrendt aussagen? Wo spielt die Situation gerade? Ich hatte allzu viele Fragezeichen in meinem Kopf. Viele Sprünge, viele Taten und einfach viel zu viele Infos auf viel zu wenig Seiten. Dann die ganzen unnötigen “Sex-Szenen” - ist ein normaler Thriller / Krimi nur noch “schmuddelig” möglich? Wo bleibt das packende, das fesselnde, die Ermittlungen? Dann kommt das ganze so unrealistisch rüber. Schacht, ein SEK Mitglied kann von jetzt auf sofort eine Ermittlung im tiefen Sumpf alleine bewältigen? Woher hat er auf einmal das Fachwissen, was er dazu benötigt? Auch “Helfer” wie die Rechtsmedizin etc., wie kommt er an die Infos ohne dass er diese Mitarbeiter kennt? Genau diese Details fehlen! Mir fehlt einfach die Ermittlung. Die gehört einfach zu einem guten Krimi / Thriller dazu. Der Schluss, naja, die Leser werden mal wieder gezwungen, eine gesamte Trilogie zu lesen. Der Schluss ist einfach nicht fertig. Schade, bekannt war zwar, dass eine Trilogie geplant ist, aber man könnte fair gegenüber den Lesern sein und klar kommunizieren, dass das Buch nicht fertig ist. Wie oft gibt es über einen Ermittler mehrere Bücher aber jeder Fall ist in sich abgeschlossen? Damit habe ich kein Problem, aber so, so find ich das reine “Kundenfängerei”. Was mich auch noch sprachlos gemacht hat, bei den Infos vom Autor Michael Behrendt steht, “aus seiner langjährigen Arbeit verfügt er über Insiderkenntnisse aus der Polizeiszene und zu ungelösten Kriminalfällen. Eine davon verarbeitet Behrendt in seinem vorliegenden Kriminalromandebut” (Zitat vom Buch-Innen-Rücken) Wenn ich dann über die Brutalität der SEK Mitarbeiter lese, gehts mir eiskalt den Rücken runter. Sind die wirklich so skrupellos? Ist Berlin doch noch ein Polizeistaat? Man hinterfragt dann alles doppelt, wahr oder doch Fiktion? Das lässt die Polizei in einem falschen Licht dastehen, was ich persönlich nicht ganz fair finde… Vor allem haben sie sonst schon ein schwerer Stand, mit einem solchen Buch… Tja. Wird der Stand sicherlich nicht besser… Fazit: Eine Empfehlung kann ich definitiv nicht aussprechen. Aber wer weiss, vielleicht gibt es ja Leser, die auch mit einem relativ unklaren Buch klar kommen, welche die Ermittlungen nicht als Hauptpunkt eines Krimis / Thrillers sehen.

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Steinefresser

von Michael Behrendt

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