Produktbild: Das Turnier der Bleistiftritter

Das Turnier der Bleistiftritter Achtzehn Begegnungen

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

02.07.2013

Verlag

Haymon Verlag

Seitenzahl

240 (Printausgabe)

Dateigröße

1361 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783709975275

Beschreibung

Zitat

Er skizziert mit dem Bleistift, verzichtet in jedem Fall auf Nachdruck und Pathos, legt vielmehr Spuren aus und Nerven bloss - auch bei den Lesenden.
[Quelle: Berner Zeitung, Susanne Schande] Funkelnde Essays, Porträts und Reportagen aus der Sammlung von Klaus Merz ... der jedes Wort abwägt, ohne eine angestrengte Kunstfertigkeit zu bemühen, und sich dabei auf leise Ironie versteht. Sorgsam überprüfte Wirklichkeitserfahrung und traumnahe Imagination gehorchen bei Merz einer zwingenden Konsequenz, die nichts Forciertes an sich hat.
[Quelle: Mittelland Zeitung, Roland Erne] ... wunderbare Denkbild-Prosa...
[Quelle: Basler Zeitung, Michael Braun] Indessen zeigen auch sie die Schreibqualitäten von Klaus Merz: die Kunst der Aussparung, die Abwesenheit jeglicher Geschäftigkeit oder gar Hetze, die sanfte Ironie, das genaue Hinsehen und Hinhören.... Auf knappstem Raum vereinigt sich hier das Numinose einer nicht erklärbaren Wirklichkeit mit der Präzision des Schreibenden, der notierend diese befremdliche Realität erfassen, verstehen möchte.
[Quelle: Der kleine Bund, Beatrice Eichmann-Leuchtenegger] Ein echter Merz: eigenwillig, lakonisch und schön.
[Quelle: Buchjournal] In seinen kurzen, poetisch stimmigen Stücken entdeckt er den Wildwuchs in den Baumschulen und ortet die weißen Flecken in unser aller inneren Landschaft.
[Quelle: Die Presse, Susanne Schaber] In Merz' Texten ist das Kleine im Grossen und das Grosse im Kleinen bestens aufgehoben.
[Quelle: Journal Frankfurt] Die lyrische Sprache und die ihm eigene Prägnanz machen die Texte von Klaus Merz zu einem Leseerlebnis. Jetzt hat er unter dem Titel "Das Turnier der Bleistiftritter" 18 in Literatur verwandelte Begegnungen veröffentlicht, die in den vergangenen Jahren entstanden sind. Jeder dieser 18 Texte trägt so unverkennbar die Handschrift von Merz, dass er auch ohne Autorenangabe ihm zugeschrieben werden könnte.
Kaum jemand beherrscht die Kunst des Andeutens und Weglassens so wie Merz. ... Und wer es liest, der trifft ihn unterwegs mindestens 18 Mal. Wer Merz noch nicht kennt, sollte das schleunigst nachholen. "Das Turnier der Bleistiftritter" kennt viele Sieger. Klaus Merz und jeden, der es liest.
[Quelle: Donaukurier]

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

02.07.2013

Verlag

Haymon Verlag

Seitenzahl

240 (Printausgabe)

Dateigröße

1361 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783709975275

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Ausgewählte Porträts, Reportagen, Essays, Reden...

Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 25.06.2015

Bewertungsnummer: 3030144

Bewertet: eBook (ePUB)

Wenn Begegnungen zu Literatur werden … Die gar nicht so andere Seite des Klaus Merz: seine literarischen Portraits, Essays und Reportagen Klaus Merz zählt zu den bekanntesten Schweizer Literaten. Nun hat die Leserschaft die Möglichkeit, auch eine der etwas verborgenen Seiten des Autors kennen zu lernen, nämlich eine Auswahl seiner Porträts, Reportagen und Essays, die Merz im Laufe der Jahre verfasst hat. Aber auch hier möge man sich nicht täuschen: es sind keine gewöhnlichen publizistischen Texte, sondern in Literatur gesetzte “Begegnungen”, wie man sie von Klaus Merz kennt und schätzt.  Das ist eine Einladung! “Über die Baulücken zieht blauer Himmel, die Schönheit der Bandmauern tritt schonungslos hervor. Eine Frau mt Einkaufstasche und Hund erobert die Ladenstraße, der Marktfahrer singt sein Auberginenlied. An der Ecke bleibt ein Dreijähriger stehen, er notiert alles, was er hört, sieht und riecht, in sein gelbes Heft, die Mutter wartet. Sie weiss, die Wirklichkeit lässt sich nicht begreifen. Ausser vielleicht mit einem Bleistift in der Hand.” Dieses Zitat stammt aus dem titelgebenden Text, der eine Reportage über die beiden Giganten der Bleistiftherstellung Faber-Castell und Caran d’Ache werden sollte. Doch Klaus Merz schreibt nicht einfach nur Sachtexte, sondern bindet immer auch Geschichten ein. In einem Nebensatz taucht hier der Milchmann auf, der mit seiner Zunge den Bleistifteintrag ins Milchbüchlein verdeutlicht, der Vater misst das Wachstum des Kindes mit Bleistiftstrichen im Türrahmen, in der Tasche trägt Merz in der blechernen Zigarettenschachtel immer auch einen Bleistift mit sich, zusammen mit einem Notfallblatt. Und so ist in der Bleistiftreportage auch der Dichter Merz eng verflochten. Merz schreibt genau, was ihm einfällt - nicht in der Anstrengung auf das Thema hin, sondern eher, wie es ihm bei diesem Auftrag geht, wohin es ihn führen könnte. “Man benötigt ja ein ganzes Leben, um das Leben zu begreifen.” Doch auch wenn deutlich wird, dass da einer ist, der hinter die Dinge schaut, zwischen den Zeilen Tiefsinniges oder auch mal versteckt Humorvolles einbaut - viele der Texte waren für mich einfach langweilig. Entweder weil das Thema mich nicht interessierte oder ich die Personen oder Orte nicht kannte, denen sich der Dichter da widmete. Der Gang durch einen Ort mag für denjenigen, der mit den Gegebenheiten vertraut ist, durchaus interessant sein - für mich war es nur eine langatmige und nichtssagende Aneinanderreihung von Straßen und Örtlichkeiten, zu denen mir das Bild fehlte. Die Beschäftigung mit einem Künstler und seinen Werken ist ebenso nichtssagend für den, der zuvor gar nicht gewusst hat, dass es diesen Künstler überhaupt gibt. Somit scheinen die einzelnen Vorträge doch zu einem großen Teil nur jeweils für einen kleinen Kreis Eingeweihter von Interesse zu sein. “Wer auf dem Kopf geht, hat den Himmel als Abgrund unter sich.” Ich gestehe, es war der Titel, der mich neugierig werden ließ. ‘Das Turnier der Bleistiftritter’ war denn auch das interessanteste Essay - hätten mich alle 18 Beiträge derart angesprochen, würde ich hier zu einer deutlich höheren Wertung kommen. Wie geschildert war dies leider nicht der Fall. Ein interessantes Experiment, das für mich nur zu einem kleinen Teil gelungen scheint… © Parden

Ausgewählte Porträts, Reportagen, Essays, Reden...

Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 25.06.2015
Bewertungsnummer: 3030144
Bewertet: eBook (ePUB)

Wenn Begegnungen zu Literatur werden … Die gar nicht so andere Seite des Klaus Merz: seine literarischen Portraits, Essays und Reportagen Klaus Merz zählt zu den bekanntesten Schweizer Literaten. Nun hat die Leserschaft die Möglichkeit, auch eine der etwas verborgenen Seiten des Autors kennen zu lernen, nämlich eine Auswahl seiner Porträts, Reportagen und Essays, die Merz im Laufe der Jahre verfasst hat. Aber auch hier möge man sich nicht täuschen: es sind keine gewöhnlichen publizistischen Texte, sondern in Literatur gesetzte “Begegnungen”, wie man sie von Klaus Merz kennt und schätzt.  Das ist eine Einladung! “Über die Baulücken zieht blauer Himmel, die Schönheit der Bandmauern tritt schonungslos hervor. Eine Frau mt Einkaufstasche und Hund erobert die Ladenstraße, der Marktfahrer singt sein Auberginenlied. An der Ecke bleibt ein Dreijähriger stehen, er notiert alles, was er hört, sieht und riecht, in sein gelbes Heft, die Mutter wartet. Sie weiss, die Wirklichkeit lässt sich nicht begreifen. Ausser vielleicht mit einem Bleistift in der Hand.” Dieses Zitat stammt aus dem titelgebenden Text, der eine Reportage über die beiden Giganten der Bleistiftherstellung Faber-Castell und Caran d’Ache werden sollte. Doch Klaus Merz schreibt nicht einfach nur Sachtexte, sondern bindet immer auch Geschichten ein. In einem Nebensatz taucht hier der Milchmann auf, der mit seiner Zunge den Bleistifteintrag ins Milchbüchlein verdeutlicht, der Vater misst das Wachstum des Kindes mit Bleistiftstrichen im Türrahmen, in der Tasche trägt Merz in der blechernen Zigarettenschachtel immer auch einen Bleistift mit sich, zusammen mit einem Notfallblatt. Und so ist in der Bleistiftreportage auch der Dichter Merz eng verflochten. Merz schreibt genau, was ihm einfällt - nicht in der Anstrengung auf das Thema hin, sondern eher, wie es ihm bei diesem Auftrag geht, wohin es ihn führen könnte. “Man benötigt ja ein ganzes Leben, um das Leben zu begreifen.” Doch auch wenn deutlich wird, dass da einer ist, der hinter die Dinge schaut, zwischen den Zeilen Tiefsinniges oder auch mal versteckt Humorvolles einbaut - viele der Texte waren für mich einfach langweilig. Entweder weil das Thema mich nicht interessierte oder ich die Personen oder Orte nicht kannte, denen sich der Dichter da widmete. Der Gang durch einen Ort mag für denjenigen, der mit den Gegebenheiten vertraut ist, durchaus interessant sein - für mich war es nur eine langatmige und nichtssagende Aneinanderreihung von Straßen und Örtlichkeiten, zu denen mir das Bild fehlte. Die Beschäftigung mit einem Künstler und seinen Werken ist ebenso nichtssagend für den, der zuvor gar nicht gewusst hat, dass es diesen Künstler überhaupt gibt. Somit scheinen die einzelnen Vorträge doch zu einem großen Teil nur jeweils für einen kleinen Kreis Eingeweihter von Interesse zu sein. “Wer auf dem Kopf geht, hat den Himmel als Abgrund unter sich.” Ich gestehe, es war der Titel, der mich neugierig werden ließ. ‘Das Turnier der Bleistiftritter’ war denn auch das interessanteste Essay - hätten mich alle 18 Beiträge derart angesprochen, würde ich hier zu einer deutlich höheren Wertung kommen. Wie geschildert war dies leider nicht der Fall. Ein interessantes Experiment, das für mich nur zu einem kleinen Teil gelungen scheint… © Parden

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