• Produktbild: Tödliche Camargue / Capitaine Roger Blanc Band 2
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Band 2

Tödliche Camargue / Capitaine Roger Blanc Band 2 Ein Provence-Krimi

Aus der Reihe Capitaine Roger Blanc
18

15,95 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.10.2015

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

21,3/13,6/2,6 cm

Gewicht

368 g

Farbe

Seidengrau / Ozeanblau

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-9785-8

Beschreibung

Rezension

"Schmeckt leicht wie ein eisgekühlter Sommerwein und schimmert tiefdunkel wie die weiten Sümpfe der Camargue. Ein Sommerkrimi, bien sur, aber was für einer!"
Elisabeth Herrmann, BILD

" Voller französischem Charme und spannend bis zum Schluss."
Michael Fehst, WAZ

"Klasse Bilder, die hier mit Worten gemalt werden. Daneben bietet "Tödliche Camarque eine fesselnde kunstgeschichtliche Vorlesung." MITTELHESSISCHE ZEITUNG

"Ab in den Sommerurlaub? Dann dieses Taschenbuch als Reiselektüre mit einpacken."
Miriam Fehlbus, STADER TAGEBLATT

"Wärmt und zugleich mit heller Augustsonne und Meeresglitzern."
Britta Heidemann, WESTDEUTSCHE ALLGEMEINE

"Wer eintauchen möchte in die provenzalische Lebensart, wird diesen Krimi mit Gewinn lesen."
Lerke von Saalfeld, SWR2

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.10.2015

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

21,3/13,6/2,6 cm

Gewicht

368 g

Farbe

Seidengrau / Ozeanblau

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-9785-8

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH
Amsterdamer Strasse 192
50735 Köln
DE

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  • leseratte1310

    5/5

    26.09.2015

    Buch (Taschenbuch)

    Provenzalische Hitze

    Provence im August – die Hitze ist unerträglich. Auf der Straße liegen zwei Tote, ein Mann, der von einem Stier auf die Hörner genommen wurde und der Stier, der erschossen wurde. Es sieht eigentlich wie ein Unfall aus, doch Roger Blanc hat so seine Zweifel. Er schaut genauer hin und entdeckt, dass das Gatter nicht aus Versehen offen war. Das Buch liest sich angenehm flüssig und von Anfang fühlt man sich nach Südfrankreich versetzt, so dass man den Mistral auf der Haut spürt, den Lavendelgeruch in der Nase und die Reisfelder vor Augen hat. Nach „Mörderischer Mistral“ ist dies der zweite Band, in dem Capitaine Roger Blanc ermittelt. Es ist für das Verständnis aber nicht notwendig, den Vorgängerband zu kennen. Blanc verfolgt beharrlich einige Fährten und hat auch einige Verdächtige, die allesamt etwas eigenwillig sind. Dabei sollte er sehr vorsichtig vorgehen, denn er wurde erst kürzlich von Paris aus strafversetzt und einige seiner Verdächtigen habe gute Verbindungen in Paris. Außerdem ist man bei der Polizei sowieso der Meinung, dass es sich um einen Unfall handelt. Auch sein Kollege Marius Tonon hat keine rechte Lust, den Vorgang weiter zu verfolgen, er genießt lieber seinen Pastis oder seinen Wein. Trotzdem steht er Roger zur Seite. Besonders die Computerspezialistin Fabienne Souillard verschafft Blanc Informationen, die in weit in die Vergangenheit führen. So geht es um einen verschwundenen van Gogh und einen Mord durch Terroristen in den Achtzigern. Neben den Ermittlungen, die sich schwierig gestalten, hat Roger auch privat einige Probleme. Seine Frau hat sich von ihm getrennt, seine heimliche Geliebte Aveline ist die Frau sein Feindes Vialaron-Allègre und das Dach seines Hauses ist nicht mehr dicht. Toll finde ich es auch, wenn Roger Cohen bei seinen Ermittlungen mit einer Ente unterwegs ist. Bis zum Schluss war ich mir nicht sicher, wer denn nun den Stier auf den Journalisten Albert Cohen losgelassen hat. Auch wenn man alles erwartet bei solch einem Fall, fand ich das Ende dennoch überraschend. Ein spannender Krimi mit toller Atmosphäre.

  • leseratte1310

    aus Niederrhein

    5/5

    26.09.2015

    Buch (Taschenbuch)

    Provence im August – die…

    Provence im August – die Hitze ist unerträglich. Auf der Straße liegen zwei Tote, ein Mann, der von einem Stier auf die Hörner genommen wurde und der Stier, der erschossen wurde. Es sieht eigentlich wie ein Unfall aus, doch Roger Blanc hat so seine Zweifel. Er schaut genauer hin und entdeckt, dass das Gatter nicht aus Versehen offen war. Das Buch liest sich angenehm flüssig und von Anfang fühlt man sich nach Südfrankreich versetzt, so dass man den Mistral auf der Haut spürt, den Lavendelgeruch in der Nase und die Reisfelder vor Augen hat. Nach „Mörderischer Mistral“ ist dies der zweite Band, in dem Capitaine Roger Blanc ermittelt. Es ist für das Verständnis aber nicht notwendig, den Vorgängerband zu kennen. Blanc verfolgt beharrlich einige Fährten und hat auch einige Verdächtige, die allesamt etwas eigenwillig sind. Dabei sollte er sehr vorsichtig vorgehen, denn er wurde erst kürzlich von Paris aus strafversetzt und einige seiner Verdächtigen habe gute Verbindungen in Paris. Außerdem ist man bei der Polizei sowieso der Meinung, dass es sich um einen Unfall handelt. Auch sein Kollege Marius Tonon hat keine rechte Lust, den Vorgang weiter zu verfolgen, er genießt lieber seinen Pastis oder seinen Wein. Trotzdem steht er Roger zur Seite. Besonders die Computerspezialistin Fabienne Souillard verschafft Blanc Informationen, die in weit in die Vergangenheit führen. So geht es um einen verschwundenen van Gogh und einen Mord durch Terroristen in den Achtzigern. Neben den Ermittlungen, die sich schwierig gestalten, hat Roger auch privat einige Probleme. Seine Frau hat sich von ihm getrennt, seine heimliche Geliebte Aveline ist die Frau sein Feindes Vialaron-Allègre und das Dach seines Hauses ist nicht mehr dicht. Toll finde ich es auch, wenn Roger Cohen bei seinen Ermittlungen mit einer Ente unterwegs ist. Bis zum Schluss war ich mir nicht sicher, wer denn nun den Stier auf den Journalisten Albert Cohen losgelassen hat. Auch wenn man alles erwartet bei solch einem Fall, fand ich das Ende dennoch überraschend. Ein spannender Krimi mit toller Atmosphäre.

  • Karin Wenz-Langhans

    aus Limbach

    5/5

    25.09.2015

    Buch (Taschenbuch)

    Zweiter Fall für Capitaine Roger Blanc in der Provence

    Die Hitze des August hat die Provence fest im Griff, am liebsten würde man sich tagsüber im Schatten verkriechen. Ausgerechnet jetzt wird ein bekannter Journalist von einem Kampfstier auf die Hörner genommen. Alles deutet zunächst auf einen Unfall hin, bis Capitaine Roger Blanc Hinweise darauf findet, dass das Gatter absichtlich geöffnet wurde. Dieser Krimi ist bereits der zweite Fall für den in die Provence strafversetzten Polizisten Roger Blanc, aber man kann ihn gut ohne Vorkenntnisse von Band 1 lesen, so wie ich es auch getan habe. Es handelt sich eher um einen ruhigen Krimi mit viel Tiefgang und sehr viel Lokalkolorit. Was aber nicht bedeutet, dass die Handlung nicht spannend ist, Im Gegenteil, der Autor legt so viele Spuren, dass ich mir bis zum Schluss nicht sicher war, ob überhaupt ein Mord vorliegt, wer der Mörder sein könnte und wo sein Motiv liegt. Und während Capitaine Blanc zusammen mit seinen Kollegen die einzelnen Puzzleteilchen aufdeckt und zusammensetzt, erfährt der Leser jede Menge über provencalische Stierkämpfe, über die Zeit van Goghs in Arles, über provencalische Lebensart u.v.m. Capitaine Roger Blanc hadert immer noch mit seinem Schicksal, das ihn von Paris in die Provence strafversetzt hat. Sein Kollege Marius Tonon kämpft mit seinen eigenen Dämonen und erschien mir oftmals recht träge. Dagegen ist Fabienne Souillard, die Computerspezialistin, eine echte Hilfe für Roger. Im Endeffekt ergänzt sich das Team aber ziemlich gut, weil sie sich gegenseitig auf Lücken und Schwächen in ihren Überlegungen aufmerksam machen. Privat läuft es für Roger ebenfalls nicht so gut: seine Frau hat sich von ihm getrennt und ist mit den Kindern in Paris geblieben. Außerdem unterhält Roger eine geheime Affäre mit der Frau seines größten Pariser Feindes. Ein tolles Buch, das vielmehr als nur ein raffiniert gestrickter und intelligenter Krimi ist, sondern den Leser an dem Leben in der Provence teilhaben lässt. Man möchte nach dem Lesen am liebsten direkt zu den Schauplätzen des Buches fahren. In jedem Fall werde ich jetzt noch den ersten Band „Tödlicher Mistral“ lesen und hoffe sehr, dass es mit Roger und seinen Kollegen weitergehen wird.

  • Igelmanu

    aus Mülheim

    4/5

    01.09.2020

    Buch (Taschenbuch)

    »Meine Karriere ist am Arsch.…

    »Meine Karriere ist am Arsch. Und ich fahre durch einen Sumpf, um mir den einzigen Fahrradfahrer Frankreichs anzusehen, der bescheuert genug war, sich von einem Ochsen entleiben zu lassen!« Capitaine Roger Blanc, zwangsversetzt aus Paris, kämpft mit der Gluthitze eines Sommers in der Provence, seiner Ruine von Haus, dem ewig streikenden Auto und einem extrem blutigen Tatort. Ein Kampfstier ist aus seinem Gehege ausgebrochen und hat einen Radfahrer getötet. Ein klarer Unfall, so scheint es jedenfalls für alle außer Blanc. Der glaubt, dass jemand den Stier bewusst freiließ und der Radler, ein prominenter Fernsehmoderator nicht zufällig zur falschen Zeit am falschen Ort war, sondern einem gezielten Anschlag zum Opfer fiel. Doch wer tut so etwas? Und warum? Blanc macht sich mit seinen Ermittlungen mal wieder prompt unbeliebt. Jeder halbwegs Verdächtige scheint über gute Verbindungen zu verfügen, Blanc erfährt ordentlich Druck, die Akte soll zügig geschlossen werden. Doch wenn Blanc wühlt, dann richtig. Und stößt dabei auf mehrere alte und ungeklärte Verbrechen, die irgendwie mit dem aktuellen Fall zusammenhängen könnten… Auch dieser zweite Band der Reihe hat mir wieder gut gefallen. Ich mag Blanc, weil er den Typ von Ermittler verkörpert, den man sich im Idealfall wünscht: In den Fall verbissen ignoriert er sämtliche Versuche von Prominenten, Politikern und sonstigen Personen mit Einfluss, seine Nachforschungen zu unterbinden. Wo andere aus Sorge um ihren Job einknicken, macht er trotzdem weiter. Manchmal heimlich und manchmal mit rechtlich nicht ganz einwandfreien Methoden, immer das Ziel im Blick. Ein schöner Gedanke, wenn jemand „Wichtiges“ es mal nicht schafft, sich Sonderrechte zu erkaufen. Blancs Team gerät bei diesen Ermittlungen gelegentlich ins Schwitzen. Marius Tonon hat eh ein Alkoholproblem und einen dunklen Fleck in der Vergangenheit, über den niemand spricht, den aber jeder außer Blanc kennt. Kollegin Fabienne ist schon wesentlich cooler und ohne ihre IT-Kenntnisse wäre Blanc aufgeschmissen. Der Fall wird, wie schon erwähnt, zu mehreren Fällen. Da muss man beim Lesen gut achtgeben, um nicht den Überblick zu verlieren. Zumal es teilweise weit in die Vergangenheit geht, auch die Bereiche Kunst und Politik einschließt. Zusammen mit den wieder tollen Landschaftsbeschreibungen wird eine runde Sache draus. Fazit: Klasse Ermittler, tolle Landschaft und ein komplexer Fall. Hat wieder Spaß gemacht, ich verfolge die Reihe weiter. »Wenn ich solche Tricks schon früher gekonnt hätte, dann würde ich immer noch in Paris arbeiten.« »Wenn du immer noch in Paris wärst, wüsste ich nicht einmal, dass es überhaupt so etwas wie illegale Ermittlungen gibt.«

  • Wedma

    4/5

    02.12.2015

    Buch (Taschenbuch)

    Ein solider, unterhaltsamer Krimi aus der Provence

    Die Rezension bezieht sich auf das Hörbuch, Spieldauer: 10 Stunden und 23 Minuten, gelesen von Oliver Siebeck. Es ist ein solider, gekonnt aufgebauter Krimi mit spannenden Figuren, einem recht ausgeprägten Bezug zur Kunst und Politik, in der Vergangenheit wie in der Gegenwart. Gute, intelligente Unterhaltung. In der sengenden Augusthitze untersuchen Roger Blank, ein aus Paris in die Provence versetzte Capitaine und seine Kollegen den Tod von Albert Cohen. Er war ein Reporter eines Politmagazins, TV-Star, von dem man nicht gleich vermuten würde, dass er durch die Camargue mit dem Rad unterwegs ist. Sein Tod ist schon recht skurril: ein Kampfstier hat ihn aufgeschlitzt. Vordergründig sieht es nach einem Unfall aus. Roger Blank will aber das Ganze nicht dabei bewenden lassen und ermittelt zunächst, als ob es ein Mord gewesen wäre. Es stellt sich heraus, dass Albert Cohen im Haus seines Verlegers wohnte und einen Artikel über Vincent van Gogh für sein Magazin schreiben wollte. Aber wie und warum es zu Cohens Tod kam, ob wegen seiner Recherchen zu van Gogh oder aus einem anderen Grund, das will Captaine Blank genauer unter die Lupe nehmen. Dieser Fall hört sich fast wie eine Gesellschaftsstudie an: Der Bezug zur Politik ist schon recht präsent, ob heute, egal, dass Provence weiter weg vom Paris liegt, die Strippen werden immer noch dort gezogen, oder vor paar Jahrzehnten, als eine terroristische Gruppierung einige Morde auch im Süden verübt hatte. Die Probleme von Blancs Kollegin, die vor der Hochzeit mit ihrer Lebensgefährtin vom Bürgermeister die Steine in den Weg gelegt bekommt, kommen hier und dort zur Sprache. Die hohen Politiker in Paris und die jungen Leute in der Provence, die Drogen als festen Bestandteil des Lebens erachten, etc. all diese Dinge lassen an eine kritische Analyse der heutigen franz. Gesellschaft denken. Zugleich ist es eine Art Kunststudie, die Geschichte ungemein bereichert: Der Bezug zur Kunst durch die Untersuchungen zu van Gogh erlaubt einige ungewöhnliche Einblicke in sein Leben und die Wahrnehmung seiner Künstlerperson und ihrer Bedeutung heute. Die Morduntersuchung an sich ist der Motor der Handlung und hält alle Stränge zusammen, obschon ich einen guten Tipp gleich zu Anfang hätte, wer der Mörder ist. Aber das ist vor dem reichhaltigen Hintergrund nicht weiter von Bedeutung. Die Figuren sind spannend, haben alle ihre eigenen Geschichten und auch die Mordmotive. Die Begegnung mit ihnen hat für unterhaltsame Stunden gesorgt. Etwas zum legendären roten Reis aus der Camargue erfährt man auch so ganz nebenbei. Das heimische Werkeln fiel damit wesentlich leichter aus. Ich war so von diesem Krimi begeistert, dass ich gleich den ersten Fall mit Roger Blanc als Hörbuch geholt habe. Oliver Siebeck hat wunderbar gelesen. Auch Frauenfiguren gelingen ihm sehr gut. Seine Stimme passt zu der Geschichte und ihrem südfranzösischen Flair. Danach geht einem fast so, als ob man in der Provence Urlaub gemacht hätte. Fazit: Für all diejenigen, die etwas für Kunst, Geschichte und Politik übrig und nichts gegen eine Reise in die Provence, bzw. Camargue, wie ein Glas Rosé einzuwenden haben. Dafür gibt es vier hell leuchtende Sterne und eine Hörempfehlung.

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