Die russische Herzogin
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Petra Durst Benning

1. Die russische Herzogin

Zarentochter Band 3

Die russische Herzogin

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Die russische Herzogin

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Beschreibung


Nicht immer hält das Leben, was es verspricht. Das muss auch Zarentochter Olga erkennen, die sich aus Liebe für Stuttgart entschieden hat, obwohl für sie ein anderes Leben vorgesehen war. Ihre Ehe mit Kronprinz Karl von Württemberg bleibt kinderlos, der Hof in Stuttgart ist ihr lange Zeit fremd.

Als der Zar sie bittet, seine Nichte bei sich aufzunehmen, willigt Olga freudig ein. Doch das Mädchen ist schwierig, wild und unberechenbar. Olga setzt alles daran, aus Wera eine würdige Großfürstin und einen glücklichen Menschen zu machen. Beide Frauen müssen viele Träume begraben, aber ihre Freundschaft hilft ihnen, neue Wege zu gehen und dem Leben Glück abzutrotzen.

Petra Durst-Benning ist eine der erfolgreichsten und profiliertesten deutschen Autorinnen. Seit über 15 Jahren laden ihre historischen Romane ein, mit mutigen Frauenfiguren Abenteuer und große Gefühle zu erleben. Auch im Ausland und im TV feiern ihre Romane große Erfolge. Petra Durst-Benning lebt mit ihrem Mann bei Stuttgart..
Ulrike Grote spielte im Ensemble des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg sowie am Wiener Burgtheater. Sie war in zahlreichen Filmen und Fernsehserien wie Das Kanzleramt und Tatort zu sehen. Neben der Schauspielerei führt sie Regie, unter anderem bei der Kinokomödie Die Kirche bleibt ihm Dorf, und arbeitet erfolgreich als Hörbuchsprecherin. Für ihre Lesung Bis(s) zum Ende der Nacht wurde sie 2010 mit dem Publikumspreis Hörkulino ausgezeichnet.

Details

Sprecher

Ulrike Grote

Spieldauer

7 Stunden und 57 Minuten

Fassung

gekürzt

Abo-Fähigkeit

Ja

Medium

MP3

Family Sharing

Ja

Beschreibung

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Family Sharing

Ja

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Sprecher

Ulrike Grote

Spieldauer

7 Stunden und 57 Minuten

Fassung

gekürzt

Abo-Fähigkeit

Ja

Medium

MP3

Erscheinungsdatum

14.02.2011

Verlag

Hörbuch Hamburg

Hörtyp

Lesung

Sprache

Deutsch

EAN

9783844902242

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Das böse Kind

anyways aus Greifswald, Hansestadt am 07.11.2011

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein schreckliches . Ein böses Kind. Solche Sätze hört die kleine Wera oft aus dem Munde ihres Vater und ihrer Mutter. Als die ältere Schwester Weras mit dem griechischen Thronanwärter verheiratet werden soll, sind die Zustände die der kleine Wirbelwind veranstaltet in der höheren Gesellschaft nicht mehr tragbar. Weras Vater, der Großfürst Konstantin ( Kosty) Romanow bittet seinen Bruder , den Zaren um Mithilfe. Dieser bittet die gemeinsame Schwester Olga Romanowa, Kronprinzessin von Württemberg, sich des Kindes für eine Weile anzunehmen. Hätte Olga gewusst worauf sie sich einlässt hätte sie wohl nicht so bereitwillig zugesagt, hätte wiederum Wera von ihrem langen Aufenthalt in Stuttgart gewusst wäre sie wohl irgendwann auf der Reise ausgebüchst. Petra Dust-Benning’s „Die russische Herzogin“ kann als eigentlicher Nachfolger „Der russischen Zarentochter“ anerkannt werden denn neben der Lebensgeschichte der Wera wird auch die des späteren Königspaares mit erzählt. Die besondere Beziehung der kleinen Wera zu ihrer Tante und späteren Adoptivmutter und Freundin ist eine sehr besondere. Blieb die Ehe der Olga doch kinderlos, was zweifellos an der Homosexualität ihres Gatten gelegen haben wird.Diese sehnt sich nach Kindern. Nur einfach ist es mit Wera nicht. Sie scheint ein rechter Wirbelwind und Zappelphilipp zu sein, doch zum Glück leben beide im ausgehenden 19. Jahrhundert, das Syndrom ADS noch lange nicht bekannt und so muss man sich mit natürlichen Mitteln behelfen, Wera einen standesgemäßen Umgang am Hofe beizubringen. Liebevoll schildert die Autorin die innere Zerrissenheit der kleinen Wera so eindringlich, das sie einem Leid tut. Von den Eltern mehr oder weniger verstoßen findet sie am Stuttgarter Hof, zwar nach einigen Anläufen, endlich eine Geborgenheit und Wertschätzung die ihr von ihrem Elternhaus verwehrt wurde. Wie weitsichtig Olga doch handelt denn so einfache Mittel wie mehrmaliges mehrstündiges Wandern in der Woche macht aus Wera ein fast erzogenes Kind, laut der Autorin. Allein diese Ideen, das Liebesleben der späteren Königin, des Königs und auch Weras dramatisches Familienleben bilden ein gut strukturierten Gesamtplot. Interessant fand ich die Schilderung wie Wera ihren ja höchstwahrscheinlich treulosen Gatten so hoch verehrt das sie über seine Verfehlungen gekonnt hinwegsieht und wie sie zu ihrem sozialen Engagement kommt. Die heutigen Mutter-Kind-Heime scheinen eindeutige auf dem Wera Heim für unverheiratete werdende Mütter zu fußen. Ich freue mich jetzt schon auf die Jugendjahre der Olga dieses Buch schlummert noch auf meinem SUB, durch diese Buch bin ich aber erst richtig neugierig geworden. Warum verliebt sich eine so intelligente junge Frau ausgerechnet in einen Schwulen und behält ihr Leben lang Stillschweigen und wirft ihr eigens Glück weg, kompensiert dies aber durch viel Gemeinnützigkeit? Ein ähnliches Verhalten scheint sie auch ihrer Adoptivtochter vererbt zu haben. Am Ende des Buches erwähnt die Autorin das sie einige historische Tatsachen doch ein wenig abgewandelt hat, das finde ich immer einen sehr schönen Hinweis, denn bei historischen Büchern recherchier ich schon gerne was Wahrheit und was schriftstellerische Freiheit ist. Das macht es mit so einem Hinweis leichter.

Das böse Kind

anyways aus Greifswald, Hansestadt am 07.11.2011
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein schreckliches . Ein böses Kind. Solche Sätze hört die kleine Wera oft aus dem Munde ihres Vater und ihrer Mutter. Als die ältere Schwester Weras mit dem griechischen Thronanwärter verheiratet werden soll, sind die Zustände die der kleine Wirbelwind veranstaltet in der höheren Gesellschaft nicht mehr tragbar. Weras Vater, der Großfürst Konstantin ( Kosty) Romanow bittet seinen Bruder , den Zaren um Mithilfe. Dieser bittet die gemeinsame Schwester Olga Romanowa, Kronprinzessin von Württemberg, sich des Kindes für eine Weile anzunehmen. Hätte Olga gewusst worauf sie sich einlässt hätte sie wohl nicht so bereitwillig zugesagt, hätte wiederum Wera von ihrem langen Aufenthalt in Stuttgart gewusst wäre sie wohl irgendwann auf der Reise ausgebüchst. Petra Dust-Benning’s „Die russische Herzogin“ kann als eigentlicher Nachfolger „Der russischen Zarentochter“ anerkannt werden denn neben der Lebensgeschichte der Wera wird auch die des späteren Königspaares mit erzählt. Die besondere Beziehung der kleinen Wera zu ihrer Tante und späteren Adoptivmutter und Freundin ist eine sehr besondere. Blieb die Ehe der Olga doch kinderlos, was zweifellos an der Homosexualität ihres Gatten gelegen haben wird.Diese sehnt sich nach Kindern. Nur einfach ist es mit Wera nicht. Sie scheint ein rechter Wirbelwind und Zappelphilipp zu sein, doch zum Glück leben beide im ausgehenden 19. Jahrhundert, das Syndrom ADS noch lange nicht bekannt und so muss man sich mit natürlichen Mitteln behelfen, Wera einen standesgemäßen Umgang am Hofe beizubringen. Liebevoll schildert die Autorin die innere Zerrissenheit der kleinen Wera so eindringlich, das sie einem Leid tut. Von den Eltern mehr oder weniger verstoßen findet sie am Stuttgarter Hof, zwar nach einigen Anläufen, endlich eine Geborgenheit und Wertschätzung die ihr von ihrem Elternhaus verwehrt wurde. Wie weitsichtig Olga doch handelt denn so einfache Mittel wie mehrmaliges mehrstündiges Wandern in der Woche macht aus Wera ein fast erzogenes Kind, laut der Autorin. Allein diese Ideen, das Liebesleben der späteren Königin, des Königs und auch Weras dramatisches Familienleben bilden ein gut strukturierten Gesamtplot. Interessant fand ich die Schilderung wie Wera ihren ja höchstwahrscheinlich treulosen Gatten so hoch verehrt das sie über seine Verfehlungen gekonnt hinwegsieht und wie sie zu ihrem sozialen Engagement kommt. Die heutigen Mutter-Kind-Heime scheinen eindeutige auf dem Wera Heim für unverheiratete werdende Mütter zu fußen. Ich freue mich jetzt schon auf die Jugendjahre der Olga dieses Buch schlummert noch auf meinem SUB, durch diese Buch bin ich aber erst richtig neugierig geworden. Warum verliebt sich eine so intelligente junge Frau ausgerechnet in einen Schwulen und behält ihr Leben lang Stillschweigen und wirft ihr eigens Glück weg, kompensiert dies aber durch viel Gemeinnützigkeit? Ein ähnliches Verhalten scheint sie auch ihrer Adoptivtochter vererbt zu haben. Am Ende des Buches erwähnt die Autorin das sie einige historische Tatsachen doch ein wenig abgewandelt hat, das finde ich immer einen sehr schönen Hinweis, denn bei historischen Büchern recherchier ich schon gerne was Wahrheit und was schriftstellerische Freiheit ist. Das macht es mit so einem Hinweis leichter.

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Die russische Herzogin (Die Zarentöchter-Saga 3)

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