Faszination Popstar Eine qualitative Studie zur Rezeption und kommunikativen Medienaneignung der Castingshow "Helden von Morgen"
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
23.10.2014
Verlag
GRINSeitenzahl
122 (Printausgabe)
Dateigröße
787 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656821588
mitfiebern, wie 14 KandidatenInnen - aus über 2200 BewerberInnen gecastet - um
den Sieg bei der Castingshow Helden von Morgen kämpften. Die vielfach von den
Medien als steirisches Gesangswunder bezeichnete Cornelia Mooswalder wurde
schließlich am 28.Jänner 2011 als Siegerin gekürt und konnte sich über eine
Siegesprämie von 100.000 Euro freuen. Die Kandidaten und Kandidatinnen
bekamen keine Stilrichtung vorgegeben, jeder konnte singen und performen,
womit er sich am besten identifizieren konnte. Die angehenden Popstars bekamen
Unterstützung von diversen Profis aus der nationalen und auch internationalen
Musikszene, welche jede Woche die zu präsentierenden Songs für jeden
Kandidaten und jede Kandidatin auswählten und diese mit ihnen einstudierten.
Ihre erlernten Fähigkeiten konnten die KandidatenInnen Woche für Woche Live
auf ORF1 präsentieren, um die Jury und die RezipientenInnen von Ihrem Können
zu überzeugen. Anfangs kommentierte eine zweiköpfige Jury - bestehend aus
dem Musikmanager Philip Ginthör und Agenturleiter Mario Soldo - die Auftritte der
angehenden Popstars. Ab 19. November 2010 ergänzte der deutsche Rapper
Sido diese als drittes Mitglied. Moderiert wurde die Sendung von Doris Golpashin.
Was fasziniert die ZuschauerInnen an Helden von Morgen? Sind es die Jungs und
Mädchen von nebenan oder ihr gesangliches Talent? Möglicherweise stellen sich
die RezipientenInnen während der Castingshow Helden von Morgen die Frage,
wie es Ihnen selber an der Stelle der TeilnehmerInnen gehen würde und wie weit
sie im Bewerb vorankommen würden. Zudem bekommen Rezipierende durch
kurze Berichte auch Eindrücke von den Erlebnissen und Emotionen der
AkteureInnen, woraufhin Zuschauende mitfühlen, mitfiebern und über sie lästern
können.
Wenn Zuschauer und Zuschauerinnen mediale Inhalte rezipieren und sich
aneignen, dann tun sie das auf unterschiedliche Art und geben dem Gesehenen
subjektive Bedeutung. ZuschauerInnen verleihen Mediainhalten einen Sinn -
dabei interpretieren sie die aufgenommenen Medienbotschaften vor dem
Hintergrund Ihrer Identität und bisherigen (Medien-)Erfahrungen. Diese
subjektiven Interpretationen stehen in engem Zusammenhang mit deren sozialen
Netzwerken und Umgebungen, sowie deren Vorlieben.
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