Produktbild: Americanah
Band 18598

Americanah Roman

13

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

11039

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.06.2015

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

608

Maße (L/B/H)

18,9/12,6/4 cm

Gewicht

447 g

Farbe

Weinrot / Beige

Auflage

11. Auflage

Übersetzt von

Anette Grube

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-18598-6

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Adichie hat wahrhaft einen Weltroman geschrieben, der uns Begriffe einer Menschenkenntnis an die Hand gibt, die überall funktioniert, ohne je schablonenhaft zu sein. ("Die Zeit")
Seine Kraft bezieht es aus der analytischen Schärfe, mit der Adichie die Rituale von Diskriminierung und betonter Liberalität gegenüber den Schwarzen in den USA beschreibt. ("Der Spiegel")
[...] ein wahrhaft “globaler Roman”, dessen soziologische Scharfsicht und psychologische Einsicht in Lagos und London, in Berlin und Brunei gleichermaßen auf Begeisterung stoßen. ("Focus")
So kämpferisch er auftritt, so komplex ist auch dieser große Roman ("Die Zeit")
Klug, humorvoll, politisch: Chimamanda Ngozi Adichies preisgekrönter Roman ›Americanah‹ über eine junge Nigerianerin, die in den USA fast das Glück findet, ist ein literarischer Triumph. ("Spiegel Online")
›Americanah‹ ist also zugleich Sozialsatire und Thesenroman mit einem brisanten gesellschaftspolitischen Anliegen, darüber hinaus aber auch eine große Liebesgeschichte. ("Salzburger Nachrichten")
gänzlich kitschfreie, schmerzhaft schöne Liebesgeschichte […] macht ›Americanah‹ zu einem nicht nur intellektuell sondern auch sinnlich-emotional überaus lesenswerten Lesegenuss. ("Frankfurter Rundschau")
Die ›Americanah‹ ist eine Heldin, die mir beim Lesen wirklich ans Herz gewachsen ist. […] Liest sich dank der großartigen Dialoge […] im Nu weg. ("Brigitte")
Das hier ist ein fantastisches Buch, das seine Leser bestens unterhält. […] ein Meisterwerk eines Genres […], das gerade erst geboren wird – des globalen Romans. ("Die Welt")

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11039

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Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.06.2015

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

608

Maße (L/B/H)

18,9/12,6/4 cm

Gewicht

447 g

Farbe

Weinrot / Beige

Auflage

11. Auflage

Übersetzt von

Anette Grube

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-18598-6

Herstelleradresse

FISCHER Taschenbuch
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

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  • Bewertung

    5/5

    08.12.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Afrika / Amerika und zurück

    Ein hervorragendes Buch welches meiner Meinung nach die vielen sozialen Schichten der westafrikanischen und amerikanischen Kultur sehr stark aufnimmt. Rassismus wird in diversen Facetten thematisiert, aber mehr auch die unterschiedliche Art zu Leben und zu Denken. Dazu verwendet sie einen sehr flüssigen, emotionalen Schreibstil welcher mich von B bis Z überzeugt hat. Für mich ein Meisterwerk

  • Bewertung

    5/5

    08.04.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Was heißt es, in dieser Welt Schwarz zu sein?

    Mit der Geschichte zweier Liebender, die die beiden quer über den halben Globus führt, zeichnet Adichie gekonnt ein Gesellschaftsportrait nicht nur von Nigeria, sondern auch von der westlichen Welt. Eine Geschichte über die Liebe durch Zeit und Raum, den Traum von der großen Welt und die teils bittere Realität, über Möglichkeiten und deren Grenzen. Mitreißend erzählt und zum Nachdenken anregend!

  • Hortensia13

    5/5

    22.06.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Was bedeutet schwarz?

    Ifemelu und Obinze wachsen in Nigeria auf und lernen sich in den neunziger Jahren kennen und lieben. Doch das Leben trennt sie: Ifemelu startet ein erfolgreiches Leben in Amerika, Obinze strandet als illegaler Einwanderer in London. Nach Jahrzehnten treffen sie sich wieder in der alten Heimat. Wie haben sie die Jahrzehnte geprägt? Welche Erfahrungen haben sie gemacht? Und vorallem: Ist etwas noch von der Liebe da? Nicht umsonst wird dieses Buch von Chimamanda Adichie gelobt. Der Autorin ist wirklich ein eindringlicher und hochpolitischer Roman über Identität und Rassismus in unserer globale Welt gelungen. Ich fand den Einblick in die afrikanische Kultur Nigerias sehr spannend. Wie ist die Kultur der Menschen? Wie ihre verinnerlichten Denkweisen? Man fiebert mit den beiden Protagonisten mit und hofft so sehr, dass sie ihr Glück finden. Liegt es aber in der Ferne oder in der Heimat? Obwohl vieles politisch ist, hat mich das nicht gestört. Im Gegenteil. Es ist faszinierend die Perspektive durch die Augen vom Rassismus direkt Betroffener einzunehmen und sich darüber Gedanken zu machen. Oder Verhaltensweisen aus ihrer Sichtweise zu reflektieren und zu begreifen. Mich hat dieser Roman zum Nachdenken angeregt und auch zu Diskussionen in meinem Umfeld geführt. Absolut verdiente 5 Sterne.

  • Bewertung

    aus Zürich

    4/5

    15.04.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Augen auf

    Dieser Roman, mit seinem Blick auf den Rassismus von "der anderen Seite" her ist sehr beeindruckend und berührend. Hervorragend geschrieben, sie hat eine hochstehende Sprache (in sehr guter deutscher Übersetzung, das englische Original kenne ich nicht). Das ist ein Buch, das man gelesen haben muss.

  • Sursulapitschi

    Thalia Book Circle Community

    3/5

    29.11.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Schwarz in allen Schattierungen

    Was heißt es schwarz zu sein? Man meint, in Nigeria müsste es eine ganz natürliche Sache sein, aber selbst da achtet man auf Schattierungen, die das Ansehen definieren können. Ist jemand vielleicht etwas heller oder gar fast weiß? Zu Vorstellungsgesprächen glättet man das Kraushaar, um kultivierter zu wirken. Oder war vielleicht jemand in Amerika? Dann umweht ihn ein Hauch Weltgewandtheit, dann hat er am wahren Leben geschnuppert, weiß Bescheid, so wie Ifemelu. Sie war in Amerika, eine echte Americanah. Während Ifemelu beim Frisör sitzt und sich stundenlang die Haare flechten lässt, denkt sie über ihr Leben nach und erzählt ihre Geschichte. Wie ihr Leben in Nigeria war, ein schwieriges Land, in dem Korruption, Kriminalität und Misswirtschaft den Alltag beherrschen und wie sie Amerika erlebt hat, wo sie erstaunt noch ein paar neue Schwarztöne kennenlernt. Das ist hoch interessant und am Anfang fand ich das Buch grandios. Nur stellt man irgendwann fest, Ifemelu erzählt wirklich ausführlich. Sie beobachtet ihre Umgebung sehr genau, ihre Freunde, Familie, Liebhaber werden umfassend analysiert. Beziehungen zu Männern unterschiedlicher Hautfarbe haben Einfluss auf ihre persönliche Lebenssituation, spannend. Trotzdem denkt man früher oder später: Ich habe es verstanden. Ich muss es nicht unbedingt mit allen Höhen und Tiefen durchleben. Sie eröffnet einen Blog, in dem sie schonungslos ihre Beobachtungen dokumentiert. Das ist mutig, originell und innovativ und erhält großen Zuspruch. Endlich wagt es jemand auszusprechen, was andere nur denken. Für den Leser wirken diese Blogbeiträge allerdings wie belehrende Fazits des Geschehens. Nach jedem Kapitel bekommt man in reißerischem Tonfall die Moral von der Geschicht serviert und das langweilt sehr. „Americanah“ ist ein gutes Buch, das das Thema Rassismus auf eine ganz ungewöhnliche Art behandelt und zum Nachdenken anregt. Auf die Hälfte gekürzt, hätte es ein großartiges Buch werden können. So hat man das Gefühl, das Thema wird ein wenig überreizt.

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