Das antike Indien aus griechisch-römischer Perspektive
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Sprache:Deutsch
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
13.10.2014
Verlag
GRINSeitenzahl
32
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,3 cm
Gewicht
62 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-76727-5
Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 1.0, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck (Institut für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie), Veranstaltung: Das Indien-Bild in der antiken Historiographie, Sprache: Deutsch, Abstract: [...] Der vorliegende Beitrag legt hierbei den Fokus auf die schriftlichen Werke antiker griechischer wie römischer Autoren über das zeitgenössische Indien. Angefangen mit dem Weltbild des Hekataios von Milet, bis hin zu den Beschreibungen Indiens in den Aufzeichnungen über Alexander den Großen, Quellen über den heutigen Milliardenstaat gibt es zumindest einige. Welchen Historiographen, Geographen oder in verwandten Berufen Wirkenden kann man hierbei als authentisch einstufen, wer schmückte seine Erzählungen mit besonders vielen ungeprüften Fakten bis hin zu klischeehaften Vorstellungen aus? Solch eine immense geographische Distanz verschuf dem Schriftsteller wohl eine gewisse Sicherheit vor der kritischen Überprüfung mancher Details. Und machten nicht erst einige spannende Geschichten, obwohl nicht absolut wahrheitsgemäß oder vielleicht sogar frei erfunden, auch den Reiz, den Erfolg mancher Autoren aus? Der am meisten gelesene, also unterhaltsamste, muss bei weitem nicht der wahrheitsliebendste Verfasser gewesen sein, dies galt wohl damals wie heute. Trotzdem oder vielleicht gerade deswegen liefen beliebtere Werke Gefahr, in anderen Schriften zumindest ironisch kritisiert bis zynisch herabgesetzt zu werden. Die große Entfernung schützte also nicht vor natürlicher Skepsis vernunftbegabter Menschen. Zudem veränderte sich das Wissen über das ferne Indien naturgemäß im Laufe der Jahre und Jahrhunderte, mehr vermeintlich konkrete Fakten lösten alte Vorurteile ab oder wurden durch neue ersetzt. Auch die persönlichen Erfahrungen der jeweiligen Autoren mit den Indern, besonders im Falle der Alexanderhistoriker, dürften eine gewisse Rolle während des Schreibprozesses gespielt haben. Inwieweit ein treuer Parteigänger Alexanders die Gesamtheit der Inder als positiv bewerten konnte, bleibt dabei dahingestellt. Entsprechend werfen auch die unterschiedlichen Darstellungen militärischer Ereignisse die Frage nach Authentizität auf. Dass dabei dem Alexanderkritiker allerdings eher geglaubt werden darf als den beteiligten Generälen, lässt sich guten Gewissens unreflektiert wohl auch nicht behaupten.
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