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Produktbild: Schneewittchen-Fieber

Schneewittchen-Fieber Warum der Feminismus auf die Schnauze gefallen ist und uns das Retro-Weibchen beschert hat

2

16,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

26.09.2014

Verlag

Verlag Kremayr & Scheriau

Seitenzahl

192 (Printausgabe)

Dateigröße

1418 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783218009478

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

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Barrierefreiheit

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Erscheinungsdatum

26.09.2014

Verlag

Verlag Kremayr & Scheriau

Seitenzahl

192 (Printausgabe)

Dateigröße

1418 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783218009478

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Schneewittchen – oder doch nicht?

Sikal am 25.11.2014

Bewertungsnummer: 861894

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Frage „Warum der Feminismus auf die Schnauze gefallen ist?“ gilt aus Auslöser/Grundgedanke dieses Buches, in das sich Angelika Hager wohl ziemlich hineinsteigert… Ich muss gestehen, dass ich hierbei etwas zwiegespalten bin. Ist es nun so, dass man automatisch eine gute Mutter ist, wenn man bei den Kindern zu Hause bleibt und sich um die Erziehung kümmert und eine schlechte Mutter, sobald man sich neben Kindern und Familie auch noch um eine Karriere bemüht? Diese Schwarz-Weiß-Malerei verabscheue ich zutiefst und das ist aus meiner Sicht auch das Positive des Buches – hier bekommen endlich auch berufstätige Mütter etwas Zuspruch, die ständig verteufelt werden, sich nicht genug um den „Fortpflanz“ zu kümmern. Frauen, die gerne bereit sind den Spagat zwischen Küche und Job täglich zu üben und dies nicht als Opfer sondern als Geschenk annehmen, sind glücklich zu schätzen. Des Weiteren finde ich es jedoch nicht in Ordnung, dass die Autorin generell und mit äußerst spitzer Zunge über diese Art Frau urteilt, die sie selbst nie sein wollte – „Nur“- Hausfrau und Mutter. Dieses Schubladendenken, dass man alle Frauen, die gerne zu Hause bleiben und sich um die Familie kümmern unterstellt, dass sie sich nur auf ihr hübsches Köpfchen reduzieren (lassen) und zum Weibchen am Herd verkommen, verurteile ich zutiefst. Ich denke, wir leben mittlerweile im 21. Jahrhundert und so hat wohl jede das Recht, so zu leben, wie sie gerne möchte. Andererseits – wer wird erhört, der nicht provoziert? Der Schreibstil der Autorin punktet mit einer enormen Wortgewandtheit, Humor und Sarkasmus, wie man es selten in dieser Ausprägung findet. Dieser Mix lässt die Seiten verfliegen und über so manche zynische Bemerkung hinwegsehen. Die Autorin streut auch Teile ihrer humorvollen, tiefgründigen Polly-Adler-Kolumne ein, die immer wieder zum Schmunzeln anregen. Im Großen und Ganzen ist das Buch angenehm zu lesen, wenn man von der Einseitigkeit absieht, mit der Angelika Hager über die heutige Frau herzieht, ohne sich allzu oft in Selbstreflexion zu verlieren. Die optimale Lösung zu diesem Thema wurde noch nicht erfunden, so ist jeder gefordert, eigenverantwortlich zu handeln und für sich die beste - oder zumindest annehmbare – Situation zu finden.

Schneewittchen – oder doch nicht?

Sikal am 25.11.2014
Bewertungsnummer: 861894
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Frage „Warum der Feminismus auf die Schnauze gefallen ist?“ gilt aus Auslöser/Grundgedanke dieses Buches, in das sich Angelika Hager wohl ziemlich hineinsteigert… Ich muss gestehen, dass ich hierbei etwas zwiegespalten bin. Ist es nun so, dass man automatisch eine gute Mutter ist, wenn man bei den Kindern zu Hause bleibt und sich um die Erziehung kümmert und eine schlechte Mutter, sobald man sich neben Kindern und Familie auch noch um eine Karriere bemüht? Diese Schwarz-Weiß-Malerei verabscheue ich zutiefst und das ist aus meiner Sicht auch das Positive des Buches – hier bekommen endlich auch berufstätige Mütter etwas Zuspruch, die ständig verteufelt werden, sich nicht genug um den „Fortpflanz“ zu kümmern. Frauen, die gerne bereit sind den Spagat zwischen Küche und Job täglich zu üben und dies nicht als Opfer sondern als Geschenk annehmen, sind glücklich zu schätzen. Des Weiteren finde ich es jedoch nicht in Ordnung, dass die Autorin generell und mit äußerst spitzer Zunge über diese Art Frau urteilt, die sie selbst nie sein wollte – „Nur“- Hausfrau und Mutter. Dieses Schubladendenken, dass man alle Frauen, die gerne zu Hause bleiben und sich um die Familie kümmern unterstellt, dass sie sich nur auf ihr hübsches Köpfchen reduzieren (lassen) und zum Weibchen am Herd verkommen, verurteile ich zutiefst. Ich denke, wir leben mittlerweile im 21. Jahrhundert und so hat wohl jede das Recht, so zu leben, wie sie gerne möchte. Andererseits – wer wird erhört, der nicht provoziert? Der Schreibstil der Autorin punktet mit einer enormen Wortgewandtheit, Humor und Sarkasmus, wie man es selten in dieser Ausprägung findet. Dieser Mix lässt die Seiten verfliegen und über so manche zynische Bemerkung hinwegsehen. Die Autorin streut auch Teile ihrer humorvollen, tiefgründigen Polly-Adler-Kolumne ein, die immer wieder zum Schmunzeln anregen. Im Großen und Ganzen ist das Buch angenehm zu lesen, wenn man von der Einseitigkeit absieht, mit der Angelika Hager über die heutige Frau herzieht, ohne sich allzu oft in Selbstreflexion zu verlieren. Die optimale Lösung zu diesem Thema wurde noch nicht erfunden, so ist jeder gefordert, eigenverantwortlich zu handeln und für sich die beste - oder zumindest annehmbare – Situation zu finden.

Ist der Feminismus gescheitert?

Ursula Kutzer aus Wien am 03.10.2014

Bewertungsnummer: 249374

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zugegeben, der Titel hätte ruhig etwas weniger schnodrig ausfallen können. Das macht der Inhalt aber mehr als wett. Mit großem Vergnügen lese ich seit Jahren die Kolumnen von Angelika Hager, alias Polly Adler, im Kurier. In diesem Buch widmet sie sich der Frage, warum heutige gut ausgebildete Frauen vermehrt von der Idylle am Herd träumen. Welche berufstätige Mutter kennt das nicht, den ständigen Spagat zwischen Beruf, Kindern und Haushalt, mit dem oft permanente Müdigkeit und Erschöpfung einhergehen. Wie oft habe ich mir schon gewünscht, meinen Tag etwas weniger hektisch und fremdbestimmt gestalten zu können. Aber Angelika Hager zeigt auch sehr klar die beruflichen und finanziellen Konsequenzen eines solchen Rückzugs hinter den heimischen Herd, wenn der Angetraute mit 50 Jahren plötzlich mit einer halb so alten Freundin eine neue Familie gründet und die Ex-Ehefrau ohne Job und Aussichten dasteht. Die Autorin beschreibt all diese Szenarien witzig, locker, ein Buch, das sich gut liest und anregt, die eigene Position und Situation zu reflektieren.

Ist der Feminismus gescheitert?

Ursula Kutzer aus Wien am 03.10.2014
Bewertungsnummer: 249374
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zugegeben, der Titel hätte ruhig etwas weniger schnodrig ausfallen können. Das macht der Inhalt aber mehr als wett. Mit großem Vergnügen lese ich seit Jahren die Kolumnen von Angelika Hager, alias Polly Adler, im Kurier. In diesem Buch widmet sie sich der Frage, warum heutige gut ausgebildete Frauen vermehrt von der Idylle am Herd träumen. Welche berufstätige Mutter kennt das nicht, den ständigen Spagat zwischen Beruf, Kindern und Haushalt, mit dem oft permanente Müdigkeit und Erschöpfung einhergehen. Wie oft habe ich mir schon gewünscht, meinen Tag etwas weniger hektisch und fremdbestimmt gestalten zu können. Aber Angelika Hager zeigt auch sehr klar die beruflichen und finanziellen Konsequenzen eines solchen Rückzugs hinter den heimischen Herd, wenn der Angetraute mit 50 Jahren plötzlich mit einer halb so alten Freundin eine neue Familie gründet und die Ex-Ehefrau ohne Job und Aussichten dasteht. Die Autorin beschreibt all diese Szenarien witzig, locker, ein Buch, das sich gut liest und anregt, die eigene Position und Situation zu reflektieren.

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Schneewittchen-Fieber

von Angelika Hager

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