Schottland in heutiger Zeit.
Am Strand der Insel Skye wartet seit Jahren ein Steinernes Tor auf diese beiden Menschen: Isandora und Ian.
Das Schicksal hat sie dazu bestimmt, die Welt Fenmar jenseits des Tores zu retten.
Doch Isandora weiß nicht, dass sie aus Fenmar stammt - bis sie in ihre einstige Heimat zurückkehrt. Der Schotte Ian MacLeod folgt ihr heimlich, nichts ahnend, dass er in eine Welt gelangt, die der seinen ähnelt und doch nicht gegensätzlicher sein könnte. Wesen wie Elfen, Elben, Zwerge und Einhörner bevölkern Fenmar, und befinden sich im Krieg gegen das albtraumhafte Volk der Moorguhls.
Was tust du, wenn die Welt, wie du sie kennst, aus den Fugen gerät?
Was ist, wenn du nicht die bist, für die du dich gehalten hast?
Wie weit gehst du für das Leben deines Kindes und die Liebe deines Lebens?
Trittst du durch das Steinerne Tor?"
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Das steinerne Tor: Band 1 - Die Rückkehr
AmberStClair aus Dorsten am 17.11.2015
Bewertungsnummer: 897801
Bewertet: eBook (ePUB)
Meine Meinung:
Isandora hat auf einer mysteriösen Weise ihren Sohn verloren und es bis heute nicht überwinden können. So kehrt sie auf der Insel Syke zurück.Aber dort erwartet sie ein unglaubliches Abenteuer.
Die Geschichte ist nicht schlecht und auch ziemlich spannend. Man taucht in einer Fantasiewelt mit mystischen Wesen ein und eine recht turbulentes Geschehen. Eine Welt voller Fabelwesen die man sich nur denken kann. Einige sympathisch und andere wieder sind Widerlinge. Die Charaktere sind sehr gut beschrieben und man kann sich in ihnen mit hinein versetzen. Ich persönlich finde Isandora manchmal überheblich. Nicht in allen Handlungen was sie machte stimme ich mit überein, kitschig finde ich ihre Taten manchmal. Auch Ian finde ich manchmal zu überheblich. Aber das ist Geschmackssache und das Buch der Autorin.
Der Schreibstil war recht flüssig und man konnte das Buch gut lesen. Spannung war auch da und auch schöne bezaubernde Szenen wurden beschrieben. Auch wenn manche sagen es erinnert an andere bekannte Bücher, finde ich persönlich das es eine gelungene Geschichte ist. Dann muß man selber ein Buch schreiben und ich glaube kaum das es noch ein Thema gibt was nicht mehr in einem Buch vor kommt.
Ich bin auf alle Fälle gespannt wie die Geschichte weiter geht.
Lieben Dank an Pia Guttenson!
Ein toller Serienauftakt!
Unsere Bücherwelt am 03.02.2021
Bewertungsnummer: 1122816
Bewertet: eBook (ePUB)
Um mal die letzte Frage aus dem Klappentext zu beantworten: Oh, ja, ich würde auf jeden Fall durch das Steinerne Tor treten! Allerdings hätte ich da eine Bedingung… Isandora und Ian müssten an meiner Seite dabei sein oder besser: ich darf die beiden begleiten, denn schließlich haben sie eine wichtige Mission in Fenmar zu erledigen und können dabei jede Hilfe gebrauchen, die sie bekommen können.
Ich liebe Isandora und Ian einfach!
Sie sind so wahnsinnig authentisch, natürlich und voller Liebe zueinander, dass ich mich einfach mit ihnen identifizieren kann. Das liegt zusätzlich sicherlich auch daran, dass Isa und Ian keine naiven Jugendlichen mehr sind, sondern mit Ende 30 mitten im Leben stehen und bereits einiges an positiven wie negativen Erfahrungen gesammelt haben. Sie sind einfach so „natürlich menschlich“ und das hat mir sehr gut gefallen.
Ihre Kennenlernphase, noch auf schottischem Boden in unserer Welt, ist phänomenal und ihre Dialoge sind geprägt von Wortwitz, Zynismus und schottischem Charme, so dass ich ständig grinsen musste, mir warm um`s Herz wurde oder ich nägelkauend darauf gewartet habe, dass sie sich doch bitte endlich ihre Zuneigung zueinander eingestehen!
Ian ist ein waschechter, atemberaubender Schotte, so wie man sich eben einen solchen vorstellt und Isandora ist einfach Isandora! Sie ist ein wenig kratzbürstig, wunderschön, aber bei weitem nicht perfekt und genau das macht sie so liebenswert. Oder um es mit den Worten der Einhornfrau Caja auszudrücken: „Du trägst dein Herz wahrlich auf der Zunge Isandora.“
Einhörner wären dann auch schon das Stichwort um Fenmar näher zu beschreiben! Zusammen mit Isa und Ian betreten wir diese fremde Welt und befinden uns plötzlich mitten unter Elfen, Elben, Formwandlern, Zwergen und Einhörnern! Diese leben dort jedoch alles andere als in friedlicher Gemeinschaft miteinander, denn die Völker haben sich vor vielen Jahren entzweit und die furchterregenden Moorguhls und andere blutrünstige und schrecklich-böse Gestalten sorgen seither für Angst und Schrecken.
Isandora und Ian sind dann also die Auserwählten, die das Land Fenmar vor dem Untergang bewahren sollen, denn es gibt da diese eine Prophezeihung …
Isandora hat jedoch noch einen anderen, weitaus persönlicheren und wichtigeren Grund in Fenmar zu bleiben!
Isandora und Ian müssen die teilweise albtraumartigen Hürden in Fenmar übrigens nicht ganz alleine bewältigen, denn sie bekommen treue Gefährten an ihre Seite, die sie zunächst aufklären, durch das Land führen und schließlich gemeinsam mit ihnen kämpfen.
So liest sich „Das Steinerne Tor“ wie eine Mischung aus „Outlander“ und „Herr der Ringe“ und hat dennoch einen absolut eigenen Flair!
Das alles wurde wahnsinnig spannend und mehr als bildlich von der Autorin erzählt. Ein dauerhafter Spielfilm ist vor meinem inneren Auge abgelaufen.
Auch wenn ich mehr als begeistert von dem Schätzchen hier bin, habe ich 2 klitzekleine Kritikpunkte, die mich ein halbes Bewertungsbüchlein im Gesamtergebnis abziehen lassen.
Ab der Hälfte des Buches gab es immer mal wieder ein paar Längen für mich, die aber zum Glück jedes mal durch eine hochspannende neue Situation abgelöst wurden. Da hat die Autorin die Kurve wirklich sehr gut gekriegt.
Einige Redewendungen oder Kosenamen wurden für meinen Geschmack ein wenig zu oft wiederholt, aber das ist ja reine Geschmackssache.
Enden tut dieser erste Teil irgendwie mittendrin, denn das Abenteuer ist ja noch lange nicht vorbei und die Mission längst nicht erfüllt.
Nun bin ich natürlich mehr als gespannt, wie das Abenteuer mit Isa und Ian weiter geht! <3
Fazit
Fantasy, Abenteuer, schottischer Flair und eine ergreifende Liebe … Ihr bekommt die geballte Ladung, kompakt hier in diesem ersten Teil einer Trilogie.
Fans von „Herr der Ringe“ und „Outlander“ könnten hier auf ihre Kosten kommen, denn die Atmosphäre ist ähnlich, jedoch ist die Geschichte eine komplett andere und nichts wirkt abgekupfert.
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