Raetien und Noricum. Zwei römische Provinzen an der Donau Noricum wird Provinz
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Sprache:Deutsch
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
28.07.2014
Verlag
GRINSeitenzahl
40
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,4 cm
Gewicht
73 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-70327-3
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 1,0, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Geschichte), Sprache: Deutsch, Abstract: Das keltische Königreich Noricum, welches sich nach einer Art Stammeszusammenschluss ca. 200 v. Chr. über große Teile des heutigen Österreichs, Bayerns und Sloweniens erstreckte, ist eines der ältesten staatähnlichen Gebilde, die für den Alpenraum bekannt sind. Jenes regnum noricum entwickelte sich zu einem bedeutenden Faktor auf der alteuropäischen Landkarte und knüpfte ein freundschaftliches Verhältnis zum Römischen Reich. Durch den Alpentransithandel intensivierten sich die Beziehungen im Laufe des ersten Jahrhunderts v. Chr., norisches Eisen wurde im ganzen Römischen Reich gehandelt. Um 49 v. Chr. stellte ein norischer König sogar Auxiliartruppen ab, um Caesar im Kampf gegen Pompeius zu unterstützen. So erfolgte eine Verquickung der Beziehungen auf wirtschaftlicher, militärischer wie auch auf kultureller Ebene - neben Rohstoffen und Gütern wurden Leitbilder und kulturelle Konzepte transferiert, was charakteristisch für zunehmende Kontakte zwischen Mittelmeerraum und Alpenbereich ist. Politische und militärische Entwicklungen erreichten eine neue Dimension, als durch römische Feldzüge die Ordnung im Alpenraum stark verändert wurde. Im Zuge der Eingliederung vieler Siedlungsräume und Stämme geriet auch das norische Königreich - möglicherweise im Zusammenhang mit dem Alpenfeldzug des Kaisers Augustus um 15 v. Chr. - in irgendeine Form von Abhängigkeit dem Römischen Reich gegenüber. Zwischen 15 v. Chr. und der claudischen Zeit wurde Noricum auch als römische Provinz konstituiert - allerdings stellt die exakte Einordnung eine Herausforderung dar, da diese tiefgreifenden Entwicklungen in den Quellen zwar Erwähnung finden, aber oftmals unterschiedlich oder ohne nötige Trennschärfe überliefert werden. Wie lassen sich die Veränderungen in der Macht- und Verwaltungsstruktur sinnvoll in den historischen Kontext einbetten? Wieso lässt sich diese Verwaltungsangelegenheit so schwer greifen? Gilt doch die Rechtsordnung der Römer, die Theodor Mommsen auf den Nenner Staatsrecht bringt , als große zivilisatorische Errungenschaft und maßgebliche Rechtsquelle, die vielfach aufgearbeitet wurde.
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