Die Problematik von Augenzeugenberichten Wie Schwierigkeiten im Bereich des Kontextes, des Informationsabrufs und der Aufmerksamkeit die Aussagen von Zeugen beeinflussen können
-
- Taschenbuch ausgewählt
- eBook
-
Sprache:Deutsch
17,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
- Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
- Versandkostenfrei für Bonuscard-Kund*innen
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
17.07.2014
Verlag
GRINSeitenzahl
24
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,3 cm
Gewicht
51 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-69799-2
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Psychologie - Allgemeine Psychologie, Note: 1,3, Universität zu Köln, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Die Arbeit beginnt mit Beispielfällen, in denen Menschen aufgrund falscher Zeugenaussagen verurteilt wurden. Diese realen Fälle bieten einen interessanten Einstieg in das Thema. Am Ende der Arbeit wird noch einmal auf diese Fälle eingegangen. In diesem Fall werden auch Methoden angesprochen, um fehlerhafte Zeugenaussagen, die - wie man anhand der Beispielfälle sieht - fatale Folgen haben können, zu reduzieren. , Abstract: Öfter als man zunächst annehmen könnte, werden Menschen wegen Straftaten verurteilt, die sie nicht begangen haben. Nicht selten basieren solche Justizirrtümer auf den Berichten von Augenzeugen, die den Tatverdächtigen belasten. Dies geschieht auch im Fall von James Bain, der in den USA 35 Jahre lang in einem Gefängnis einsaß, obwohl er unschuldig war. Am 23. März 1974 wird der damals 19-Jährige verhaftet, weil ihm vorgeworfen wird, einen neunjährigen Jungen entführt und anschließend vergewaltigt zu haben (Eckardt, 2010). Für den Zeitpunkt der Tat besaß Bain ein Alibi [...]. Dieses nützte ihm aber nichts, denn die Tatsache, dass das Opfer James Bain als seinen Peiniger identifiziert hatte, wog für das Gericht schwerer. Auf diese Weise wurde der junge Mann zu lebenslanger Haft verurteilt. Erst 35 Jahre nach Beginn der Haftstrafe, im Jahr 2009, beweisen modernere Methoden zur Aufklärung von Kriminalfällen seine Unschuld: Die DNS-Spuren an der Unterwäsche des Opfers entsprechen nicht dem genetischen Code von James Bain, was dazu führt, dass er aus dem Gefängnis entlassen wird (Ternieden, 2010). Doch nicht immer gehen fälschliche Verurteilungen in den USA so glimpflich aus. So stirbt beispielsweise der junge Familienvater Cameron Todd Willingham, weil seine Schuld an einem Brand seines Hauses und der daraus resultierende Tod seiner drei Kinder als erwiesen galt. Am 23. Dezember 1991 steht das Haus der Familie Willingham in Flammen [...] Als Cameron Willingham das Feuer bemerkt, ruft er um Hilfe. [...] Durch ein Gutachten, das angibt, das Feuer hätte nur durch menschliches Handeln entsehen können, gerät der Familienvater unter Verdacht. Als dies publik wird, erinnern sich auf einmal Nachbarn an ein auffälliges Verhalten des jungen Mannes zum Zeitpunkt des Brandes: [...] er [habe z.B.] noch sein Auto aus der Einfahrt gefahren, anstatt seinen Kindern zu helfen. Nicht zuletzt wegen solcher Aussagen wurde Cameron Todd Willingham schuldig gesprochen. [...] Im Jahr 2004 [wurde er] durch die Giftspritze hingerichtet. Ein neueres Gutachten aus dem Jahr 2009 [...] belegt die Unschuld des Familienvaters. Gegenstand dieser Hausarbeit ist die Problematik von Augenzeugenberichten. Gründe, die zu Ungenauigkeiten bei solchen Berichten führen können und die sich aus der Struktur des menschlichen Gedächtnisses ableiten lassen, werden aufgeführt. Darüber hinaus werden weitere Phänomene besprochen, die die Sicherheit von Zeugenaussagen weiterhin beeinflussen können.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice