Eigenkapitalvorschriften im Vergleich: Untersuchung der Standardansätze von Solvency II und Basel III
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41,95 €
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
07.08.2014
Verlag
Diplomica Verlag GmbHSeitenzahl
80
Maße (L/B/H)
22/15,5/0,6 cm
Gewicht
146 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-8428-8144-0
Die 2008 drohende, durch Staatshilfen abgewendete Insolvenz des Versicherers AIG (American International Group) offenbarte Schwächen - auch im Versicherungssektor. Das bereits 1999 vor dem Hintergrund eng vernetzter Finanzmärkte ins Leben gerufene EU-Projekt Solvency II gewann zunehmend an Bedeutung. In erster Linie wurde es zum besseren Schutz der Versicherten, als Reaktion eines geänderten Umfeldes, auch für die Versicherungsbranche, initiiert. Darüber hinaus sollte es die unterschiedlichen EU-Versicherungsaufsichtsrechten vereinheitlichen um grenzübergreifende Versicherungstätigkeiten zu erleichtern.
Nicht nur durch die Erfahrungen der Finanzmarktkrise und die Veränderungen von Basel II durch Basel III, sondern auch die Staatsschuldenkrise und die aktuelle Niedrigzinsphase machten es unerlässlich, vor der Einführung von Solvency II, weitere Adjustierungen vorzunehmen. Diese wurden teilweise durch Auswirkungsstudien getestet. Mit der Veröffentlichung der endgültigen Standards von Solvency II wird 2014 gerechnet, die Einführung soll im Jahr 2016 erfolgen.
Die gleichzeitige Änderung im Banken- wie auch Versicherungsaufsichtsrecht in einem schwierigen Markumfeld wird dabei kritisch beobachtet. Die vorliegende Untersuchung soll daher einen Überblick über die geplanten Standards - insbesondere in Bezug auf die Standardansätze der ersten Säule - geben.
Im zweiten Kapitel soll die Untersuchung einen Überblick über Geschäftsmodelle von Banken und Versicherungen sowie die daraus resultierenden Risiken, die die Notwendigkeit des Aufsichtsrechts verdeutlichen, geben. Die aktuellen Ziele des Aufsichtsrechts werden verdeutlicht, die Einführungsphasen dargestellt und ein Überblick über den generellen Aufbau gegeben. Für Basel III wird insbesondere auf neue Kennzahlen in Bezug auf die Verschuldung und Liquidität eingegangen.
Im dritten Kapitel werden die Standardansätze mit denen Eigenkapitalanforderungen berechnet werden, vorgestellt. Diese werden insbesondere in Bezug auf die für Versicherungsunternehmen und Banken identischen Marktrisiken dargestellt. Ebenso werden die Eigenkapitalkomponenten und die für sie geltenden Anforderungen vorgestellt.
Im ersten Teil des vierten Kapitels erfolgt der Vergleich der Mindesteigenkapitalanforderungen. Zunächst wird dazu auf die Unterlegungsvorschriften für Anleihen, Aktien und Immobilien eingegangen, um zu zeigen, wie Solvency II bzw. Basel III mit gleichen Risiken umgehen. Des Weiteren erfolgt ein Vergleich der Berechnungen der Kapitalanforderungen für das operationelle Risiko und das Währungsrisiko. Zusätzlich werden die Komponenten des Eigenkapitals und die daran gestellten Anforderungen verglichen. Abschließend wird das entstandene Gesamtbild der Eigenkapitalanforderungen in Bezug auf gleiche oder unterschiedliche Herangehensweisen dargestellt.
Im zweiten Teil des vierten Kapitels erfolgt eine kritische Betrachtung sowie die Skizzierung möglicher Auswirkungen der Reformen nach Solvency II und Basel III. Auch werden die möglichen Auswirkungen in der Geschäftspraxis von Banken und Versicherungen und deren eventuell zukünftiger engeren Zusammenarbeit
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