Produktbild: Arbeit. Freizeit. Lebenssinn?

Arbeit. Freizeit. Lebenssinn? Orientierungen für eine Zukunft, die längst begonnen hat.

56,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

31.05.2012

Abbildungen

mit 21 Abbildungen, schwarz-weiss Illustrationen

Verlag

VS Verlag für Sozialwissenschaften

Seitenzahl

198

Maße (L/B/H)

22/13/1,2 cm

Gewicht

245 g

Auflage

1983

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-322-92618-0

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

31.05.2012

Abbildungen

mit 21 Abbildungen, schwarz-weiss Illustrationen

Verlag

VS Verlag für Sozialwissenschaften

Seitenzahl

198

Maße (L/B/H)

22/13/1,2 cm

Gewicht

245 g

Auflage

1983

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-322-92618-0

Herstelleradresse

VS Verlag für Sozialw.
Abraham-Lincoln-Straße 46
65189 Wiesbaden
DE

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  • „Arbeitszeitverkürzung — eine Krisentherapie?“ Ein Radiokolleg.- Konjunktureinbruch oder Dauerkrise?.- Blick in die Geschichte der Arbeitszeitverkürzungen.- Auswirkungen.- Die gewerkschaftlichen Forderungen.- Die öffentlichen Reaktionen.- Die Meinung der Bevölkerung.- Die Industrie in Wartestellung.- Ausweg aus der Krise.- „Viel Arbeit mit der Freizeit?“ Ein Szenario 1993.- rush hour.- Job-Sharing.- Konsumstau.- Jahr der Freizeit.- 35-Stunden-Woche im Vier-Stufen-Plan.- Eine neue Art von Armut und Obdachlosigkeit.- Smog-Alarm.- Freizeitcliquen-Seligkeit.- Langeweile-Klinik.- Nachfragen an die Heutigen.- I. Leben heute.- 1. Arbeit und Freizeit. Sinnkrise und Sinnvakuum.- Die „stille Revolution“ der Werte.- Alte und neue Werte.- Die veränderte Einstellung zu Arbeit und Freizeit.- Zwischen Distanzierung und Identifizierung.- Leistung oder Lebensgenuß?.- Das neue Leistungsverständnis.- 2. Mangelware Arbeit. Strukturwandel und Auswirkungen.- Arbeitslosigkeit und Arbeitszeitverkürzung.- Strukturwandel in der Arbeitswelt: Weniger Fließbandarbeit.- Weniger Arbeiter.- Mehr Dienstleistungen.- Mehr Schichtarbeit.- Mehr Nichterwerbstätige.- Mehr Freizeit.- Mehrarbeit für Führungskräfte.- Veränderungen am Arbeitsplatz.- Zunahme innerbetrieblicher Freizeitengagements.- 3. Wachstumsmarkt Freizeit. Expansion einer Erlebnisindustrie.- Vom Gelddenken zum Zeitdenken.- Objektiv mehr, subjektiv zu wenig Freizeit.- Expansion der Erlebniswerte Freizeit und Urlaub.- Explosion des Freizeitbudgets.- Erwachsenenspezifische Freizeitaktivitäten mit hohen Zuwachsraten.- 4. Problemfeld Freizeit. Wenn die Arbeit keinen Halt mehr gibt.- Freizeit im gesellschaftlichen Wertkonflikt.- „Die Zeit gerät aus den Fugen“: Die Angst vor der ungewohnten Freiheit.- „Kontakte braucht wohl jeder“: Zwischen Kontaktflut und Einsamkeit.- „Wenn die Decke auf den Kopf fällt“: Die Angst vor der Langeweile.- Assoziationen zu einem problemgeladenen Begriff.- Wo und wie Langeweile entsteht.- Was die Menschen dabei empfinden.- Wie die Menschen darauf reagieren.- Das seelische Tief am Sonntagabend.- Gefahr: Therapie und Medikalisierung der Freizeit.- Von der Psychologie zur Politik der Langeweile.- Pointiertes Zwischenresümee.- Zur Lebens- und Freizeitproblematik von Arbeitslosen.- II. Freizeit morgen.- 1. Wenn die Freizeit den Alltag verändert… Ein freizeitkultureller Lebensstil entsteht.- Veränderung des Freizeitverhaltens.- Passivität ist passé.- Vorreiterrolle des Urlaubs.- Die jüngere Generation als Lebensstilpionier.- Die fünf Freizeit-„S“.- Was heißt „freizeitkultureller Lebensstil“?.- Der freizeitkulturelle Lebensstil und seine Folgen.- 2. Was passiert, wenn nichts passiert… Freizeit-Trends der 80er Jahre.- Freizeit-Trend 1: Bewegungsaktive Erholung.- Freizeit-Trend 2: Kreative Betätigung.- Freizeit-Trend 3: Informelle Geselligkeit.- Freizeit-Trend 4: Gemeinsame Unternehmung.- Freizeit-Trend 5: Zwangloses Müßigsein.- Freizeit-Trend 6: Vergnügliche Zerstreuung.- Freizeit-Trend 7: Erlebnisreiche Anregung.- Freizeit-Trend 8: Freiwilliges Engagement.- Freizeitorientierte Lebensziele: Bedarfsfelder der Zukunft.- Zum Beispiel „Aerobic“: Zwischen Freizeitkultur und ästhetischem Feminismus.- DasLebensgefühl.- Die Leitidee.- Die Leitfigur.- 3. Was noch zu tun bleibt… Freizeit als innovativer Beschäftigungsbereich.- Arbeitgeber Freizeit.- Neue Arbeitsfelder für Sozial-, Kultur- und Erziehungsberufe.- Lehrer als freiberufliche Pädagogen?.- Neue Ausbildungsanforderungen für alle pädagogischen Berufe.- III. Urlaub morgen.- 1. Reisen ohne anzukommen… Der Alltag holt jeden wieder ein.- Der Urlaub wirkt wie eine Einladung ins Paradies.- Der Urlaub verspricht ein natürliches Leben.- Im Urlaub will man dem Alltag davonlaufen.- Der Alltag reist immer mit.- Im Urlaub kommt man dem Lebensideal ein Stück näher.- Auf den schönen Schein der Prospektwelt möchte niemand verzichten.- Die Kluft zwischen Klischee und Wirklichkeit wird durchschaut.- Als Brücke zur Urlaubsreise erscheint das Geld.- Die Urlaubswelt soll dem Gast zu Füßen liegen.- Im Urlaub mit Sicherheit mehr Freiheit.- Urlaubsleben zwischen Kontaktflut und Beziehungsarmut.- Der Urlaub muß schön sein, der Alltag ist hart genug.- Jeder Urlaub hat sein Tief.- Urlaubsmüll machen sie alle.- Urlaub ist reisen ohne anzukommen.- 2. Wohin die Reise geht… Unterwegs zur Zukunft des Tourismus.- Der Streß-Urlaub oder: Hektik als Lebenselixier.- Der Erlebnis-Urlaub oder: Die Tortur-Tour.- Der Öko-Urlaub oder: Der grüne Plan.- Der Ritual-Urlaub oder: Ein fabel-haftes Paradoxon.- Der Alternativ-Urlaub oder: Die letzte Tunix-Nische.- Der Open-Air-Urlaub oder: Der Demonstrationstourismus.- Der Kre-Aktiv-Urlaub oder: Wenn Ton den Ton angibt.- Der Ur-Urlaub oder: Stechuhr und weiße Einsamkeit.- Der OPEC-Urlaub oder: Protest-Urlaub zu Hause.- Der Psycho-Urlaub oder: Der Ego-Trip.- Der Tele-Urlaub oder: Ein Ersatz für Reisen.- Die sanfte Tour oder: „Retour à la nature“.- 3. Reisen ist nicht mehr die erste Urlaubspflicht… Vom Orts- zum Rollenwechsel.- In Grenzen grenzenlos.- Herausforderung für die Kommunalpolitik.- Bequem erreichbare Naherholungsgebiete.- Seelenbaden ist wichtiger als Sonnenbaden.- Eine andere Erlebnisqualität.- IV. Umdenken heute und morgen: Beispiele für Lösungsansätze.- 1. Beispiel I: Die Arbeit Freizeitgratifikation gegen Lohnerhöhung.- Wege zur Attraktivierung der Arbeit.- Freizeitwert als Leistungsanreiz.- Berufsäquivalent: Freie Eigenarbeit.- Die zweiteKarriere.- 2. Beispiel II: Die Bildung Freiwilliges Lernen gegen Zwangslernen.- „Freizeit lernen“.- Versäumnisse der Schul- und Bildungspolitik.- Das Club-of-Rome-Konzept.- Neuorientierung der außerschulischen Bildungsarbeit.- 3. Beispiel III: Die Politik Information gegen Investition.- Die Legitimation.- Die Prioritäten.- Die Aufgaben einer integrierten Freizeitpolitik.- 4. Beispiel IV: Das Fernsehen Animation gegen Perfektion.- Leit- oder Leidmedium des Freizeitverhaltens?.- Indikator für geringe Freizeitkompetenz.- Schafft das Fernsehen ab?.- Die dritte Dimension.- Programmdirektor Publikum.- Orientierung an den Freizeit- und Lebensinteressen.- Moderatoren als Animatoren.- In der Freizeit für die Freizeit.- Freizeitdidaktik des Fernsehens.- 5. Beispiel V: Das Buch Freizeitoffensive gegen den Zerfall der Lesekultur.- Bücherlesen im Spannungsfeld der Freizeitentwicklung.- Das Buch als Freizeitmedium: Die Zukunftschance.- Eine neue Strategie.- 6. Beispiel VI: Die öffentlichen Bäder Freizeitprofilierung gegen Behördencharakter.- Eine besondere Art von Behörde 168.- Der Bademeister als lebender.- Vorwurf 169.- Abkehr von der Monokultur.- Die Freizeitprofilierung.- V. Ausblick: Unterwegs zu einer Kultur der Muße?.- 1. Die Sinnkrise der Erwerbsarbeit hat viele Gesichter.- 2. Paul Lafargue: Gesellschaftspolitischer Anwalt des Müßiggangs.- Arbeit als Würze der Muße.- Muße als sozialer Zündstoff.- 3. Thorstein Veblen: Sozialkritischer Philosoph der Muße.- Von der Geldkultur zur Mußekultur.- Das Wiederaufleben frühzeitlicher Mußetugenden.- Die Mußekultur als Motor für neue soziale Bewegungen.- Werte-Synthese als Problemlösung für die Zukunft.- 4. Lebensfreude als Lebenssinn.- Eine neue Freizeitpersönlichkeit.- Ein neuer Urlaubstyp.- 5. Plädoyer gegen eine Gesellschaft von Arbeitsprivilegierten und Freizeitproletariern.- Freie Zeit ist Bürgerrecht. Ein Zukunftsmodell zur Individualisierung und Flexibilisierung der Arbeitszeit (1974).