Produktbild: Der Fotograf von Auschwitz

Der Fotograf von Auschwitz Das Leben des Wilhelm Brasse

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Altersempfehlung

13 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

12.01.2015

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

192 (Printausgabe)

Dateigröße

6386 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641140731

Beschreibung

Rezension

"Wilhelm Brasse tat das, was ein Fotograf mit Seele tun musste, er zeigte das, was in Auschwitz geschah."

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Altersempfehlung

13 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

12.01.2015

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

192 (Printausgabe)

Dateigröße

6386 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641140731

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  • Bewertung

    5/5

    01.10.2019

    eBook (ePUB)

    Spätestens nach diesem Buch begreift man, zu welch abscheulichen Taten der Mensch fähig ist.

    Ganz klar und ohne Umschweife verschriftlicht Reiner Engelmann in diesem Buch das, was der gelernte Fotograf und ehemalige KZ-Häftling Wilhelm Brasse in seiner Zeit in Auschwitz und anderen Lagern erleben musste. Anschauliche Bilder intensivieren seine Geschichte, welche man so schnell nicht vergessen wird.

  • Witch-Journal

    5/5

    18.11.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein böses Kapitel unserer Geschichte

    Eigentlich bin ich sehr hart im Nehmen. Doch bei diesem Buch, liefen mir die Träenen. Obwohl ich an meine Grenzen kam, musste ich weiterlesen. Meine Seele brannte vor Erschütterung. Dieses Buch ist ein fazinierender Bericht über das furchtbare Leben des Wilhelm Brasse. Seine Lebensgeschichte ist ein Kapitel auf unser Welt, das nie hätte passieren dürfen. Diese Geschichte sollte ein Mahnmal sein für alles was passiert ist. Reiner Engelmann hat die Geschichte hervorragend nach den Erzählungen von Wilhelm Brasse umgesetzt. Engelmann schreibt, ohne etwas zu beschönigen. Ich bewundere ihn dafür, das er sich an dieses Thema herangetraut hat. Sein Schreibstil ist sehr geprägt vom Emotionen und voller Hintergrundwissen. Schonungslos berichtet er, was sich damals zugetragen hat. Dieses Buch hält jeden Leser fest und lässt Kopfkino entstehen. Es macht traurig, doch auch stark. Das Buch wird angereicht von Originalfotos der damaligen Zeit. Ich habe diese Zeitreise gemacht und bin Reiner Engelmann dankbar dafür, das er mit uns darüber spricht, was passiert ist. Es ist nicht leicht, diesem Buch zu folgen. Ich bin aber der Meinung: Jeder sollte es tun. Damit würdigen wir das Tun von Wilhelm Brasse. Mein Dank gebührt dem Autor - Reiner Engelmann -.

  • Sophie Hass.

    aus Gießen

    5/5

    21.02.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Der Fotograf von Auschwitz,…

    Der Fotograf von Auschwitz, geschrieben von Reiner Engelmann ist ein biografischer Roman, aus der Holocaust Literatur. Erschienen ist es 2015 bei dem cbj Verlag.Dieses Buch ist für Jugendliche ab 13 Jahren geschrieben. Es zeigt sehr intensivs die Zeit im Stammlager Auschwitz und im Buch werden oft verstörende Inhalte erläutert. Der Inhalt des Buches zeigt den grauenhaften Aufenthalt in dem Konzentrationslager Auschwitz, von einem jungen Mann namens Wilhelm Brasse (22 Jahre). Im Lager musste er miterleben, wie Häftlinge von SS-Männern willkürlich erschossen, von Kapos totgeschlagen und sadistisch gequält wurden. Von all dem was er miterlebte hatte er aber Glück, denn es gelang ihm aufgrund seiner beruflichen Fähigkeiten als Fotograf zu arbeiten und dem ehelend so weit wie möglich zu umgehen. Dieses Buch ist meiner Meinung nach sehr empfehlenswert, denn man erfährt bis ins reinste Detail alles über das Lager. Ich habe mir zwar immer vorstellen können, dass es eine schlimme Zeit mit vielen Toten und ehelnd gegeben hat. Aber das Buch hat mir völlig die Sprache verschlungen, zeitig musste ich wirklich schlucken und bekam Gänsehaut, weil ich so geschockt war zu was Menschen, SS Männer und Frauen, die außerhalb des Lagers vielleicht sogar Familie, Kinder etc hatten fähig waren. Vor allem die Ereignisse die ein gewisser Arzt dort vorzog, sind mir beim lesen tief unter die Haut gegangen. Sehr gut fand ich das der Autor mit einem Register hinten im Buch gezeigt hat wer die Personen waren und was sie wie und wo taten. Destotrotz ist die Zielgruppe 13 etwas sehr jung und ich würde es eher der Zielgruppe 15+ empfehlen es könnte jüngeren Kindern sonst zu emotional werden. Der Autor befasste sich zum einen mit Metaphern zur Verbildlichung seiner Sätze und zum anderen benutze er Rhetorische Fragen,damit der Leseer die Geschehenisse selbst hinterfragen kann. Das Buch passt herausragend in das geschichtliche Thema Nationalsozialismus, denn wir sollten uns immer im Kopf behalten was früher passierte und wie wir unsere Geschichte waren können, vor allem als junger Mensch. Abschließend kann ich als Leser sagen, dass mich das Buch total fasziniert hat, obwohl ich selbst ein emotional angehauchter Mensch bin. Vor allem was dieses Thema angeht war es dennoch ein sehr mitreißendes und sehr interessantes Buch. Man konnte sich richtig in die Situationen hineinfühlen und man bekam genau gezeigt wie es in einem KZ zuging, vor allem in einem so großen wie es das in Auschwitz war.Empfehlenswert ist das Buch für Schulklassen in der 9. Oder 10. Klasse. Das Buch würde ich in einen gesellschaftlichen und politischen Kontext einstufen, da es uns Menschen betrifft und wir mit der früheren Geschichte weiter leben sollten und bei politischen Entscheidungen demokratisch und liberal (Frei) handeln sollten. Auch nach seiner Befreiung redete Wilhelm Brasse noch gut über die Deutschen und hoffte auf Verstand der folgenden Generation, dass soetwas nie wieder passiert, was dieses Zitat bekräftigt: „(…) Nein ich empfinde keinen Hass gegen die Deutschen, und ich hoffe, dass die Menschen von heute, nicht nur die Deutschen, sondern auch anderen Nationen, nicht noch einmal gedankenlos einem solchen Führer hinterherlaufen. Wir müssen unsere Augen öffnen und das früh genug erkennen.(…)“ (Seite 165, Vers 145-150)

  • Bewertung

    5/5

    20.02.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein lesenswertes Buch für Leser_innen ab 15 Jahren

    In dieser Rezension geht es um den Roman "Der Fotograf von Auschwitz: Das Leben des Wilhelm Brasse. Geschrieben wurde der Roman vom Autor Rainer Engelmann. Das Buch ist eine Biographie und gehört in den Bereich der Holocaustliteratur. Ich empfehle den Roman für Schüler_innen ab der 10. Klasse, da einige Textstellen sehr viel Brutalität aufweisen. Der Roman wurde im Jahr 2015 im CBJ Verlag veröffentlicht. In diesem Roman geht es um den polnischen Fotografen Wilhelm Brasse sowie um seine Zeit in und außerhalb des Konzentrationslagers Auschwitz. Aus der Sicht von Wilhelm Brasse bekommen wir das grauenhafte Lagerleben sowie die schrecklichen Dinge in Auschwitz näher gebracht. Jedoch hat er in vielen Dingen Glück gehabt. Er kann nämlich flüssig Deutsch sprechen. Brasse nutzt seinen Beruf als Fotografen um in Auschwitz um zu überleben. An diesem Roman gefällt mir am meisten, dass man sich in die kalte und düstere Atmosphäre hineinversetzen kann. Man fühlt sich teilweise in der Situation gefangen und versucht sich in die jeweiligen Charaktere hineinzuversetzen, was jedoch nicht leicht und sehr emotional ist. Während des Lesens fühlt man verschiedene Emotionen. Die Spannung wird dauerhaft aufrecht erhalten. Der Autor weiß mittels seines Schreibstils dem Leser/der Leser_in näherzubringen wer böse und wer gut war, wer am meisten leidet und wer am meisten Wut zeigt. Der Autor benutzt sehr oft die Metapher als Stilmittel. Er benutzt dieses zum größten Teil bei den SS-Soldaten. Der Autor schreibt sehr verständlich und lässt dem Leser Platz, um sich seine eigene Meinung zu bilden. Trotzdem wird die Wichtigkeit des Themas in diesem Roman gut zum Ausdruck gebracht. Mein Fazit ist, dass das Buch dauerhaft sehr spannend ist. Man fühlt während des Lesens die verschiedensten Emotionen. Mein Gesamteindruck ist, dass das Buch gut über die Zeit von Auschwitz informiert. Es hat mir gezeigt wie schlimm diese Zeit eigentlich war, und dass es immer schlimmer geht, obwohl man sich denkt, dass es nicht mehr schlimmer geht. Es hat mich auch überrascht, dass es auch menschliche und schöne Momente im Lager gab. Ein empfehlenswertes Buch! Geschrieben von Deniz C. Dieses Buch wurde in einer 10. Realschulklasse einer Gesamtschule gelesen.

  • Violetta R.

    aus Gießen

    5/5

    20.02.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Der Roman „Der Fotograf von…

    Der Roman „Der Fotograf von Auschwitz: Das Leben des Wilhelm Brasse“ wurde geschrieben von dem Autor Rainer Engelmann und im Jahr 2015 im cbt Verlag veröffentlicht. Es ist ein spannendes Buch für die 10. Klasse. In dem Buch, aus dem Bereich der Holocaustliteratur, geht es um einen jungen Fotografen, der jahrelang unschuldig in einem Konzentrationslager festsaß. Das Buch fängt damit an, dass der junge Fotograf Wilhelm Brasse in ein KZ kommt. Somit fing die schlimmste Zeit in seinem Leben an. Während seiner Zeit im Lager fand Brasse viele Freunde, er sah viele Gesichter, die er sich für immer einprägte, schreckliche Menschen traf er auch tagtäglich, die ihn sogar im Schlaf verfolgten. Über Jahre machte Brasse täglich das gleiche: Er fotografierte Menschen. Das Buch bringt einen an vielen Stellen zum Nachdenken: Wir konnten die SS-Männer so kalt sein? Wie kam es zu so einem Hass gegenüber den Juden, Homosexuellen oder den Polen oder anderen verfolgten Gruppen? Ich stelle mir selbst viele dieser Fragen. Es ist die wirkliche Geschichte eines Menschen. Ein Mensch hat diese Taten wirklich erlebt und erzählt seine Geschichte Million weiteren Menschen mit seinem Buch. Ein Buch, welches auf einer wahren Begebenheit basiert, bringt einen noch mehr zum Nachdenken. Ich finde besonders gut, dass Wilhelm Brasse anderen erzählt, was geschah und über sein Leid redet. Besonders sein Leid und seinen Lageralltag komm gut aus dem Buch heraus. Über die SS-Männer wird auch viel erzählt. Sehr gut finde ich, dass es hinten im Buch zu einzelnen SS-Männern Kurzbiografien gibt, sowie Original Bilder aus Auschwitz und ein Glossar mit Begriffserklärungen. Somit kann man der Geschichte besser folgen. Der Autor schrieb mit viel Gefühl und lebte die Rolle des Wilhelm Brasse. Das Buch ist in keiner „geschwollenen“ Sprache geschrieben, was es auch verständlicher macht. Der Stil und die Sprache macht das Buch auch für 7. - 8. Klässler verständlich, wobei es in dem Alter aufgrund des Inhaltes meiner Meinung nach zu früh ist. Das Buch selbst ist sehr hart und mitreißend, was auch sehr klar in dem Buch wird. Ich finde, dass das ein sehr ernstes Thema ist und deswegen finde ich es auch gut, dass man sowas mit dem Alter auch in der Schule erzählt bekommt. Insgesamt finde ich das Buch gut gelungen und würde es älteren Schülern auch weiterempfehlen. In meinem Unterricht aus der 10. Klasse habe ich in einigen Fächern zu selben Zeit das Thema Nationalsozialismus gehabt. Es war alles ein bisschen viel auf einmal, aber das Buch und die Dokus über Wilhelm Brasse werden immer in meinen Gedanken bleiben. In der Lektüre wird von einem SS-Mann die folgende Aussage zitiert: „Die einzige Möglichkeit, dem Konzentrationslager zu entkommen, ist die durch den Schornstein.“ Was in anderen Worten bedeutet, dass man nicht lebend rauskommt. Jedoch haben Herr Brasse und viele andere Menschen bewiesen, dass diese Aussage nicht stimmt. Die SS-Männer siegten nicht über alle! Das Buch ist in seinen zeitlichen Kontext einzuordnen. Wie schon in meiner Rezension angemerkt, würde ich das Buch mit voller Begeisterung weiterempfehlen. Besonders empfehle ich es Menschen, die mehr über den Nationalsozialismus wissen wollen. Geschrieben von Violetta R. Dieses Buch wurde in einer 10. Realschulklasse einer Gesamtschule gelesen.

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