Ein Mann flüchtet in ein hoch gelegenes Berghaus in den Alpen. Niemand weiß, wohin Sebastian Leitner geht, als er nach einem Termin mit seinem Kreditsachbearbeiter den Entschluss fasst zu gehen. In dem Haus hoch in den Alpen quartiert er sich für einen Monat ein. Für die alte Bergwirtin ist er der einzige Gast. Aus dem einen Monat werden mehrere Jahre. Als die Hausbesitzerin stirbt, bricht der Kontakt zur Außenwelt ab. Während die karge Berglandschaft allmählich von Wiesen und Wäldern überwuchert wird und die Jahreszeiten sich in Sonnen- und Nasszeit ändern, breiten sich unten Wüsten aus und die Menschen verlieren Sicherheit und Schutz - die Welt geht zugrunde. Das Hochtal, in dem Leitner lebt, ist ein kleiner Garten Eden. Um zu überleben, züchtet er Tiere und baut Pflanzen an. Eines Tages taucht Mali, die Enkelin der alten Frau, mit ihrem edlen Freund Ludovigo im Berghaus auf.
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4.0/5.0
Marie-Therese Reisenauer
aus Wien
4/5
18.07.2014
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ende der Welt
Sebastian Leitner hat einfach genug. Auslösendes Moment für seine Flucht in ein Berghaus in den Alpen war der Termin bei seinem Kreditsachbearbeiter. Einen Monat möchte er bleiben, bei der alten Bergwirtin als einziger Gast. Aus dem Monat werden Jahre. Nach dem Tod der Wirtin bricht jeder Kontakt zur Aussen Welt ab. Während in der Welt da unten alles zu Grunde geht, schafft sich Sebastian in seinem Hochtal ein eigenes Paradies. Bis eines Tages Mali, die Enkelin der alten Frau auftaucht, samt Ludovika ihrem Freund. Die Dinge nehmen ihren Lauf, und das "Dies Irae" aus Mozarts Requiem donnert über das Land.
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