Sich selbst aufs Spiel setzen Spiel als Technik und Medium von Subjektivierung
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- Deutsch ausgewählt
64,50 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
10.06.2016
Abbildungen
12 schwarzweisse Fotos, 1 schwarzweisse Abbildungen,mit 2 Farbfotoss
Herausgeber
Christian Moser + weitereVerlag
Brill | FinkSeitenzahl
367
Maße (L/B/H)
23,3/15,7/2,7 cm
Gewicht
619 g
Auflage
2016
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-7705-5791-2
Wirkmächtige Modi dieser Verschränkung bieten der spielerischen Selbsterkundung Raum wie Autobiografie, Blog oder interaktive Performances. Der Fokus auf spielerische Praktiken von Selbstbezüglichkeit zeigt die potenzielle Offenheit von Subjektivierungsprozessen. Doch spielerische Praktiken münden nicht in Beliebigkeit. Sie besitzen häufig einen existenziellen Ernst, gerade weil die Bewegung ins Offene geht. Das Moment des Risikos ist für sie konstitutiv. Der »heilige Ernst«, den Johan Huizinga dem Homo ludens attestiert, tangiert auch den Status des dadurch konstituierten Subjekts, das sich oft selbst zum Einsatz des autobiografischen Spiels macht – sich selbst aufs Spiel setzt.
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