Romantic Thrill mit Suchtfaktor – verstörend und anrührend, zart und brutal.
Liebe ist langmütig. Liebe ist geduldig. Aber Liebe ist nicht blind … … und sie sieht nicht ewig zu, wie Emma leidet.
Genau das aber macht Evan so gefährlich – wenn er die Striemen auf ihrem Rücken entdeckt und die Brandwunden auf ihren Armen … wenn er herausfindet, dass ihre Stiefmutter sie brutal misshandelt, wird er sie befreien wollen aus dieser Hölle auf Erden.
Und weil Emma das spürt, stößt sie Evan mit Nachdruck von sich. Den Menschen, dessen Liebe sie heilen könnte. Den Menschen, den sie am meisten begehrt. Weil diese Liebe sie das Leben kosten kann …
Rebecca Donovan zeichnet schonungslos und beklemmend realistisch die Folgen von häuslicher Gewalt vor dem Hintergrund einer atemberaubend spannenden Thriller-Handlung.
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Berührend, fesselnd, spannend...
Jenny Gruber am 05.03.2015
Bewertungsnummer: 286909
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
"Liebe verletzt" ist ein Thriller von Rebecca Donovan, der im September 2014 im Fischer Verlag erschienen ist.
Emily (genannt Emma oder Em) wohnt bei ihrer Tante und deren Familie, da ihr Vater tot ist und ihre Mutter ein Alkoholproblem hat. Doch ihr Leben ist trotz dem glänzenden Notendurchschnitt nicht perfekt. Sie wird von ihrer Tante brutal misshandelt und kann sich niemandem anvertrauen. Ihrer besten und einzigen Freundin Sara erzählt sie auch nicht, was zuhause vor sich geht, denn sie will die Familie nicht zerstören. Als Evan neu an die Schule kommt, verliebt er sich augenblicklich in Emma, die jedoch zunächst verschlossen bleibt und ihr Geheimnis zu vertuschen versucht.
Meine Meinung:
Die Charaktere sind sehr lebendig beschrieben, was die Geschichte gut lesbar macht. Richtig gefesselt hat mich das Buch allerdings erst nach den ersten beiden Kapiteln, als die Geschichte langsam Sinn machte und die Personen Eigenschaften bekamen.
Besonders gut gefallen hat mir die Mischung aus Thriller und Liebesgeschichte, die mitreißend ist und die Vorfreude auf den nächsten Teil der Trilogie Zeile für Zeile wachsen lässt.
Die Altersempfehlung von 14 Jahren ist vernünftig, da manchmal Passagen vorkommen, die für jüngere Leser etwas schockierend sein könnten (z.B. die Misshandlungen, die Emma über sich ergehen lassen muss).
Die Geschichte fesselt, fasziniert, schockiert und berührt zugleich.
Liebe verletzt
marimirl aus Wien am 25.11.2014
Bewertungsnummer: 861970
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Liebe verletzt von Rebecca Donovan ist der Auftakt zu einer Trilogie:
Liebe verletzt
Liebe verwundet
Liebe verrät
Emily, hauptsächlich Emma oder Em genannt, wächst bei ihrer Tante und ihrem Onkel auf. Sie ist eine Musterschülerin, die nur gute Noten schreibt und auch im Fußballteam und in der Schülerzeitung sehr erfolgreich ist. Freunde hat sie außer Sara kaum welche, sie vermeidet soziale Kontakte und war noch nie auf einer Party. Die meisten halten sie für einen Streber oder für sehr introvertiert, denn keiner ahnt, was hinter ihrem Verhalten steckt. Em wird daheim alles andere als gut behandelt: Sie darf kaum etwas unternehmen, wird nicht unterstützt und auch häusliche Gewalt ist kein Fremdwort für sie. In ihrem Leben ist kein Platz für Spaß, bis sich plötzlich etwas ändert, das alles zugleich viel schöner, aber auch viel schrecklicher macht.
Meine Meinung:
Ich habe das Buch in einer Leserunde gelesen. In der Leserunde wurde das Buch unterschiedlich aufgenommen. Manchen gefällt es, manchen überhaupt nicht. Auch die Rezensionen, die ich bisher so gelesen habe, fallen sehr unterschiedlich aus.
Ich gehöre zu den Lesern, die von dem Buch gepackt wurden. Ich muss aber dazu sagen, dass ich mir am Anfang nicht sicher war, ob das Buch etwas für mich ist. Es ist voller Klischees: Em ist wunderschön, weiß es aber selber nicht. Noch dazu ist sie intelligent und mit dem beliebtesten Mädchen der Schule befreundet. Alle Burschen sind interessiert an ihr und möchten mit ihr ausgehen. Ja, das kennen wir alle schon. Hier kommt dann natürlich noch dazu, dass Em zu Hause von ihrer Tante sehr schlecht behandelt wird. Anfangs war für mich sehr viel unlogisch oder nicht nachvollziehbar, ich konnte noch nicht wirklich etwas mit der Geschichte anfangen.
Ab dem dritten Kapitel gefiel mir das Buch immer besser. Alles begann langsam Sinn zu machen bzw. wurde mir klar, dass nicht alles logisch sein muss. Bei Themen wir häuslicher Gewalt und Missbrauch kann man als Außenstehender nicht alles verstehen, vor allem wenn man selber keinerlei Erfahrung damit hat. Es handelt nunmal nicht jeder so, wie man sich das persönlich vorstellt.
Zeitweise sind die Schilderungen schon recht heftig, aber eher auf psycholigischer Ebene, als dass etwas körperlich grausam detailliert dargestellt werden würde. Ich persönlich fand das nicht zu schlimm, denn ein Buch mit diesem Thema kann ohne diese Passagen ja kaum sein.
Einen großen Teil nimmt natürlich auch die Liebesgeschichte ein. Diese ist auch voller Klischees, aber ich fand sie wunderschön und habe mich fast selber ein bisschen verliebt - in das Buch.
Ich freue mich sehr auf den zweiten Teil, zu dem es auch eine Leserunde geben wird. Ich bin mir noch nicht sicher, wie es in den beiden Folgebänden weiter gehen wird, da mich das Ende des Buches diesbezüglich ein bisschen verwirrt hat. Ich will nicht zuviel verraten, aber ich bin auf jeden Fall gespannt, ob ich mit meinen Vermutungen Recht habe.
Obwohl ich das nächste Buch unbedingt lesen muss, kann ich nicht behaupten, dass der erste Band volle Punktezahl verdient hätte. Es gab doch zu viele Ungereimheiten. Jedenfalls ist es ein tolles Buch zum Diskutieren, da man sich an vielen Stellen aufregen muss und viel Spielraum zum Spekulieren bleibt. Ich vergebe daher 4 Sterne.
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