Die Architektur des GlücksVenetien im 16. Jahrhundert: Die junge Mariangela verliebt sich in den aufstrebenden Steinmetz Andrea Palladio. Der erwidert ihre Gefühle jedoch nicht und heiratet ihre Ziehschwester Allegra – ein Vertrauensbruch, der Mariangela ins Unglück stürzt. Um sie zu retten, nimmt Palladio große Schuld auf sich. Dennoch gelingt ihm der Aufstieg zum gefeierten Architekten – gegen alle Widerstände.Vom Aufstieg und Werden einer der größten Ikonen der italienischen Baukunst: Andrea Palladio.
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Bewertung
aus Wien
5/5
14.02.2015
Buch (Taschenbuch)
Ein wunderbarer Roman, interessant, gefühlvoll und kitschfrei
Gudrun Lerchbaum hat mich mit diesem Buch in den Bann gezogen. Die Figuren wirken allesamt natürlich, deren Handlungsweisen nachvollziehbar und der Epoche entsprechend. Die Autorin schafft es auf wunderbare Weise historische Fakten und die fiktive Geschichte der Mariangela zu verweben. Geschickt und im richtigen Ausmaß werden Andrea Palladios zukunftsweisende Konzepte der Baukunst in die Handlung integriert. Große Gefühle, welche die Handlung natürlich mit sich bringt werden ohne Ansatz von Kitsch beschrieben, was diesem Buch einen größeren Leserkreis bringen sollte.
Kurzum: Ein in jeder Hinsicht gelungener Roman mit einem dann doch etwas überraschenden Ende!
Elisabeth
aus Müllendorf
5/5
06.02.2015
Buch (Taschenbuch)
Interessante Dreiecksgeschichte
Das Waisenmädchen Mariangela, die Tischlerstocher Allegra und der aufstrebende Architekt Andrea Palladio sind die drei Hauptfiguren dieses historischen Romans, der Mitte des 16. Jahrhunderts in Vicenza und Rom spielt.
Neben der eindrucksvollen Schilderung einer lange währenden Dreiecksgeschichte wird der (kunst)geschichtliche Hintergrund beleuchtet und der Leser erfährt vieles über den Aufstieg Andrea Palladios vom kleinen Steinmetz zum gefeierten Architekten des Cinquecento. Die wahre Heldin (für mich) ist aber Mariangela, die es schafft, trotz aller Widrigkeiten mit denen sie zu kämpfen hat, eine starke Persönlichkeit zu werden und eine - soweit es in diesen Zeiten möglich war gewisse Unabhängigkeit zu erlangen.
Fazit: Wer einen historischen Roman abseits der ausgetretenen Pfade lesen möchte, dem sei dieses sprachlich perfekte Buch empfohlen. Der historische Hintergrund wird geschickt und unaufdringlich eingeflochten, das alltägliche Leben in Italien dieser Zeit in reichen, klaren Bildern geschildert.
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