Produktbild: Wiener Bagage

Wiener Bagage 14 Wiener Kriminalgeschichten

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

45477

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

02.07.2014

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20/11,8/2,2 cm

Gewicht

312 g

Farbe

Anthrazit / Grau

Auflage

8. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-1625-5

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

45477

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

02.07.2014

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20/11,8/2,2 cm

Gewicht

312 g

Farbe

Anthrazit / Grau

Auflage

8. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-1625-5

Herstelleradresse

Gmeiner-Verlag GmbH
Im Ehnried 5
88605 Messkirch
DE
info@gmeiner-verlag.de

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  • Bewertung

    5/5

    07.06.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Wien, Wien nur du allein...

    Ein glücklicher Zufall hat mir dieses Buch in die Hände gespielt…nämlich ein klingelndes Telefon! Ich habe meinen Großonkel besucht und wir haben Kaffee in seinem Wohnzimmer getrunken, das mit seinen riesigen Holzverbau über zwei Wänden mehr einer Bibliothek gleicht. Als dann also sein Telefon geklingelt hat, konnte ich gar nicht anders, als diese Menge an Bücher (mal wieder) ein bisschen näher zu betrachten. Und als er ins Wohnzimmer zurückkam, hat er mich mit „Wiener Bagage“ in der Hand erwischt und gesagt: „Nimms mit und lies!“ Aber ich: „Ich mag Bücher net so, die nur aus Kurzgeschichten bestehen, weil da so a komischer Lesefluss entsteht!“ Und er: „Nimms da trotzdem mit, wird dir gfalln!“ – Na dann! Wie soll man seinem „alten“ Großonkel dann so einen Wunsch abschlagen. Gestern am Abend hab ich ihn schon angerufen und mich für seinen wirklich tollen Lesetipp bedankt :-) Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich von Andreas Pittler noch nie etwas gehört habe, dass heißt auch noch nichts gelesen, was sich aber in nächster Zeit auf jeden Fall ändern soll. In „Wiener Bagage“ begegnet man nämlich in jeder Kurzgeschichte den typisch – wienerisch – grantlerten Bronstein, der aber das Herz auf jeden Fall auf dem rechten Fleck hat und mit seinen außergewöhnlichen Spürsinn jeden Mordfall löst. Und dass in der Zeit der k.u.k Monarchie, während des 1. Weltkriegs und der Goldenen 20er Jahre. Über den guten Bronstein gibt es, wie ich dann gleich herausgefunden habe, eine gesamte Reihe…also ist noch einiges an Lesestoff vorhanden, um ihn noch länger zu begleiten. Für mich absolut einzigartig der Wiener Schmäh, der in dem Buch so toll umgesetzt wurde, wie ich es noch nie erlebt habe. Man schaut den Protagonisten in diesem Buch (und da findet man den „Sandler“ genauso wie die „Königliche Hoheit“) direkt auf den Mund und jeder verwendet seinen eigenen Sprachtonus. Ihnen gleich ist aber der unvergleichliche Wiener Dialekt mit seinen besonderen Vokabeln (für die es im Anhang auch „Übersetzungen“ gibt). Ich habe mich wirklich köstlich amüsiert und fühlte mich zeitweilen wie in einem guten Kabarett. Als besonderes Schmankerl hat Andreas Pittner sein Buch ein wenig wie die Serie „X – Factor: Das Unfassbare“ aufgezogen. Von den 14 Geschichten sind 7 frei erfunden, während die anderen 7 wahr sind. Es macht wirklich Spaß dabei mit zu rätseln und am Ende die Auflösung mit historischen Fakten zu lesen. Obwohl ich zu Beginn dem Buch sehr skeptisch gegenüberstand, hat es mich als reines „Kurzgeschichtenbuch“ dann doch bekehrt, sodass ich um diese Art von Büchern in nächster Zeit nicht gleich von Haus aus, einen großen Bogen machen werde. Und das nächste Buch, dass ich von Andreas Pittler finde, wird gleich den Weg in mein Buchregal antreten müssen.

  • Bewertung

    5/5

    10.01.2015

    Buch (Taschenbuch)

    Geniales Buch

    Mit Genuss habe ich alle 14 Kurzgeschichten um Inspektor David Bronstein gelesen. Auf dem Klappentext habe ich erfahren, dass nur die Hälfte der Erzählungen wahr ist. Mit Mühe versuchte ich herauszufinden, was der Wahrheit entsprach und was schlichtweg erfunden war. Der Leser bekommt einen Einblick in die Zeit zwischen Erstem Weltkrieg und dem Anfang der dreissiger Jahre. Wie das normale Volk an Hunger litt und es für Bronstein nicht sehr einfach war, auf vieles zu verzichten. Es gibt im Buch eine Szene, in der Bronstein mit seinem Chef witzelt, was sie am liebsten essen würden. Obwohl es eigentlich tragisch ist, konnte ich mir ein Schmunzeln nicht verkneifen. Der Autor hat einen sehr flüssigen Schreibstil und die Figuren fand ich sehr gut beschrieben. Ich konnte mir Bronstein und seine Kollegen sehr gut vorstellen. Am Ende befindet sich ein grosses Glossar mit allen wienerischen Ausdrücken und sonstigen Erklärungen. Das fand ich sehr gut. Von diesem Schriftsteller habe ich schon einige Bücher gelesen. Sie sind genau nach meinem Geschmack.

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