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Ulysses (Roman)

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

31996

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

07.10.2014

Verlag

Anaconda

Seitenzahl

832

Maße (L/B/H)

21,5/15,9/4,7 cm

Gewicht

890 g

Farbe

Rost

Übersetzt von

Georg Goyert

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7306-0157-0

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

31996

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

07.10.2014

Verlag

Anaconda

Seitenzahl

832

Maße (L/B/H)

21,5/15,9/4,7 cm

Gewicht

890 g

Farbe

Rost

Übersetzt von

Georg Goyert

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7306-0157-0

Herstelleradresse

Anaconda Verlag
Unter Kirschen 1A
50827 Köln
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Bewertung

    aus Ehrenkirchen

    5/5

    16.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Weltliteratur !!!

    Endlich habe ich mich an dieses Buch gewagt und es gibt nichts zu bereuen. Sollte man gelesen haben, zumindest wenn man auf die Klassiker steht.

  • Bewertung

    2/5

    24.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Weltliteratur hin oder her...

    .. aber alles muss man dann doch nicht lesen. Den literarischen Sprüngen und Brüchen konnte ich nicht immer folgen. Ich habe das Buch mit der Frage " Was will mir der Autor sagen?" beiseite gelegt.

  • Wolfram

    5/5

    01.11.2024

    Hörbuch (CD)

    Handwerklich auf höchstem Niveau und sehr empfehlenswert, die sich an das Buch nicht trauen!

    Das Hörspiel „Ulysses“, basierend auf James Joyces Meisterwerk, ist ein faszinierendes Erlebnis, das die Komplexität und Schönheit des Originals auf beeindruckende Weise vermittelt. Die Produktion begeistert nicht nur durch ihre herausragende Regie, sondern auch durch die schauspielerischen Leistungen der Sprecher, die es verstehen, Joyces dichte und poetische Sprache lebendig werden zu lassen. Besonders hervorzuheben ist die gelungene Umsetzung der unterschiedlichen Erzählstile und Perspektiven, die in „Ulysses“ eine zentrale Rolle spielen. Das Hörspiel schafft es, die Vielfalt der Charaktere und ihre inneren Konflikte authentisch einzufangen. Die Klanggestaltung unterstützt dies hervorragend und sorgt dafür, dass der Zuhörer in die lebendige Kulisse von Dublin eintauchen kann. Die musikalische Untermalung ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der Produktion. Sie verstärkt die emotionale Wirkung der einzelnen Szenen und trägt dazu bei, die Atmosphäre der Zeit einzufangen. Diese akustische Dimension ermöglicht es den Hörern, die komplexe Struktur des Werkes auf eine neue Art und Weise zu erleben. „Ulysses“ als Hörspiel ist nicht nur eine Hommage an Joyces literarisches Genie, sondern auch eine Einladung, sich mit den Themen von Identität, Erinnerung und menschlicher Erfahrung auseinanderzusetzen. Es ist eine bereichernde Erfahrung, die sowohl Joyce-Kenner als auch Neueinsteiger anspricht und zum Nachdenken anregt. Insgesamt ist das Hörspiel „Ulysses“ eine meisterhafte Adaption, die sowohl die Herausforderungen als auch die Schönheit von Joyces Text meisterhaft einfängt. Es ist ein absolutes Muss für jeden, der sich für Literatur und die Kunst des Erzählens interessiert. Ein wahrhaft hörenswertes Erlebnis!

  • Furbaby_Mom

    5/5

    09.03.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schon seit vielen Jahren…

    Schon seit vielen Jahren zählt Irland zu meinen Sehnsuchtsorten und folglich kam ich an diesem Klassiker der Literaturgeschichte aus der Feder des legendären James Joyce nicht vorbei. Bei "Dubliner" ist der Buchtitel Programm: In dieser Sammlung von 15 lose zusammenhängenden Kurzgeschichten, die in ihrer Gesamtheit ein Panorama der irischen Hauptstadt des frühen 20. Jahrhunderts bilden, geht es um das Leben einzelner Bürger/innen Dublins. Das Augenmerk liegt dabei auf der Paralyse der irischen Gesellschaft – die Figuren, vom Kind bis hin zu älteren Menschen, scheinen allesamt in einer Sackgasse zu stecken, entwickeln sich nicht weiter, halten am Status Quo fest, selbst wenn sie damit im Grunde unglücklich sind. Anstatt einen Neuanfang zu wagen, verharren sie und lassen das Glück vorbeiziehen. Dieses Werk regt definitiv zum Nachdenken an. Es sind keine Happy-End-Stories, sondern vor schonungsloser Realität strotzende, authentische, manchmal melancholische Geschichten über menschliche Verfehlungen, Alltagsfreuden und Nöte, durch Selbstverschulden gescheiterte Träume und die - wie Ijoma Mangold es im Nachwort treffend ausdrückt - "Glanzlosigkeit des Lebens". Wir lernen die Charaktere, deren Leben frei von Überraschungen jeglicher Art ist, nicht nur durch ihr Verhalten kennen, sondern insbesondere durch die vom Autor bevorzugten Stilmittel: innerer Monolog und erlebte Rede. Joyce war übrigens kein Fan von Anführungszeichen, daher wird in dieser Ausgabe der Manesse Bibliothek die wörtliche Rede durch Spiegelstriche gekennzeichnet. Meine Lieblingsgeschichte ist ganz klar "Die Toten", welche den krönenden Abschluss dieser poetisch schönen Sammlung bildet. Neben dem ungewöhnlichen Format des Werkes (- es ist deutlich kleiner als das übliche Taschenbuch und ca. so groß wie meine Handfläche -) macht auch das in frühlingshaften Farben gehaltene Cover diese hübsche Schmuckausgabe zu einem richtigen Hingucker im Bücherregal. Das Lesebändchen und das geschmackvolle Innencover unterstreichen die edle Ausstattung. Unbedingt lobend hervorzuheben sind zudem die umfangreichen Anmerkungen zu den einzelnen Geschichten sowie das aufschlussreiche Nachwort.

  • Bories vom Berg

    aus München

    5/5

    21.10.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Debüt eines literarischen…

    Debüt eines literarischen Olympiers Zu den drei bedeutendsten Werken des irischen Jahrhundert-Schriftstellers James Joyce, der als ein Wegbereiter der literarischen Moderne gilt, zählt «Dubliner». Die im Gegensatz zu den späteren Prosawerken noch konventionell erzählte Sammlung von fünfzehn Erzählungen fand erst 1914, nach Dutzenden von Ablehnungen und sieben Jahre nach ihrer Fertigstellung, schließlich doch einen Verleger. «Meine Absicht war es, ein Kapitel der Sittengeschichte meines Landes zu schreiben, und ich habe Dublin als Schauplatz gewählt, weil mir diese Stadt das Zentrum der Paralyse zu sein schien», hat er über seine Motive geschrieben. Die autobiografisch geprägte Hassliebe zu seiner Geburtsstadt, deren Mutlosigkeit er darin beklagt und deren Beengtheit er anprangert, spiegelt sich auch in dem später geschriebenen «Ulysses» wider, einige von dessen Romanfiguren tauchen hier schon auf. Diese Schilderungen des Lebens in Irlands Hauptstadt seien in die Themenkomplexe «Kindheit, Jugend, Reife und öffentliches Leben» gegliedert, hat der Autor erklärt, soziologisch sind sie im Milieu des unteren und mittleren Bürgertums angesiedelt. Kaum eines der Probleme und Sorgen des Großstadt-Menschen fehlt in diesem psychologischen Panoptikum: Allzu strenge Erziehung, freche Lausbubenstreiche, unerfüllte Liebe, maßlose Prahlerei, verlorene Jungfräulichkeit, unstillbares Fernweh, ausbleibender Berufserfolg, späte Eheprobleme, zerstörerische Alkoholsucht, brutale Kindsmisshandlung, selbstlose Aufopferung, beengende Konventionen, politische Intrigen, überfürsorgliche Mütter, verlogener Klerus, die unehrliche Konversation auf dem Ball dreier Jungfern schließlich, und am Ende der Tod als Resümee des Lebens in der letzten und mit Abstand längsten Erzählung. Sie ist eine Art Epilog, der Motive der vorangehenden Geschichten erneut aufnimmt. Der Tod ist es auch, der kontrapunktisch als Klammer dient in der ersten und letzten Geschichte, beim Sterben eines alten Mannes und eines Jünglings. Als «Karikaturen» hat James Joyce die «Dubliner» bezeichnet, sein Prosadebüt sei «von einer mit Bosheit gelenkten Feder geschrieben». Auffallend ist, dass die dominante letzte dieser Erzählungen ebenso wie im «Ulysses» und in «Finnegans Wake» mit einem Ausklang endet, bei dem ein Ehepartner über den neben ihm schlafenden anderen nachdenkt, was im vorliegenden Erzählband als durchaus versöhnlich interpretierbar ist. Man könnte die chronologische Anordnung der Geschichten inhaltlich auch als theologisch determiniert deuten: Als Verfall der Tugenden Glaube, Hoffnung, Liebe, als Exempel der sieben Todsünden Hochmut, Geiz, Wollust, Neid, Zorn, Völlerei und Trägheit, oder als Verstöße gegen Kardinaltugenden wie Tapferkeit, Gerechtigkeit, Mäßigung und Weisheit. Heute mag man sich wundern über die Skepsis des Autors seiner Heimatstadt und ihren Bewohnern gegenüber, die brutale Unterdrückung durch die Engländer und der erbitterte Kampf um die irische Unabhängigkeit als historischer Hintergrund machen diese Haltung jedoch verständlich. Die äußerlich handlungsarmen Geschichten mit ihren eher banalen Plots werden mit feiner Ironie aus einer skeptischen Distanz und aus wechselnden Perspektiven erzählt, oft in Form der erlebten Rede. Alle Erzählungen enden abrupt, vieles wird dabei offen gelassen, manches bleibt auch völlig unverständlich, - was dann natürlich reichlich Freiraum für die verschiedensten Interpretationen lässt. Narrativ prägend ist die detaillierte Zeichnung der vielen Figuren, deren physische Eigenschaften ebenso schonungslos - geradezu sezierend - beschrieben werden wie die jeweiligen psychischen Befindlichkeiten. Wobei sich James Joyce jedweder Moralisierung enthält, er ist der Chronist, mehr nicht. Neben der Paralyse als zentralem Thema erlebt jeder Protagonist seine ureigene Epiphanie in diesen Geschichten, - die dann seine Jämmerlichkeit offenbart. «Dubliner» ist ein idealer Einstieg in das Werk eines literarischen Olympiers!

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