• Produktbild: Die Listensammlerin
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Die Listensammlerin Roman | Von der Preisträgerin des Heinrich-Mann-Preises für Essayistik

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15,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.02.2015

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

19/12,3/2,7 cm

Gewicht

304 g

Farbe

Hellblau / Weiß

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-23844-4

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Ein in jeder Hinsicht umwerfender Roman ("NZZ am Sonntag")
Spannend und aufwühlend. ("WDR")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.02.2015

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

19/12,3/2,7 cm

Gewicht

304 g

Farbe

Hellblau / Weiß

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-23844-4

Herstelleradresse

Rowohlt Taschenbuch
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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  • Edith Berger

    aus 3istau

    5/5

    26.02.2015

    Buch (Taschenbuch)

    großes Lesevergnügen

    Sofia schreibt Listen. Wann immer es sich ergibt, flüchtet sie ins Schreiben. Es läßt sie die Angst verdrängen. Angst um ihre kleine Tochter, die am Herzen operiert werden soll. Von ihrer Mutter kann Sofia keine Hilfe erwarten. Im Gegenteil. Sie bekommt noch die Verantwortung für die Wohnung der Großmutter übertragen. Während Sofias Mutter den zunehmenden Verfall ihrer Mutter betrauert und sich aus der Verantwortung zieht, fühlt sich Sofia in diese gedrängt. Von den unergiebigen Altenheimbesuchen genervt und der steten Sorge um ihre Tochter erschöpft - ist einzig das Schreiben ihrer Listen Erholung. Beim Stöbern und Räumen in Großmutters Wohnung entdeckt sie vergilbte Heft. Vor Sofia muss es schon einmal ein Familienmitglied mit einer Leidenschaft für Listen gegeben haben..... "Die Listensammlerin" von Lena Gorelik ist ein großes Lesevergnügen.

  • Buchstabenträumerin

    3/5

    25.09.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Sofia schreibt Listen mit…

    Sofia schreibt Listen mit bedingungsloser Leidenschaft. Listen sind ihr Leben – sie ordnen und katalogisieren weit mehr als ihre Gedanken. Sie beruhigen sie, wenn das Leben zu viel von ihr fordert, wenn sie unruhig wird. Und Unruhe empfindet sie wahrlich genug. Denn da wäre die Sorge um ihre Tochter, die mit halbem Herzen zur Welt kam und der eine lebensgefährliche Operation bevorsteht. Da wäre ihr Mann Flox, der ihre Sorgen nicht auf die gleiche Weise zu teilen scheint. Da wäre ihre Großmutter, die mit Demenz in einem Pflegeheim lebt und um die sie sich kümmern soll. Und da wäre ihre Mutter, die nie viel von ihren Listen gehalten hat und ihr viel zu wenig über die Identität ihres Vaters verrät. Das alles thematisiert Lena Gorelik (Autorin von „Mehr Schwarz als Lila“, 2017) in ihrem 2016 erschienenen Roman „Die Listensammlerin“. Während ihre Großmutter, die in der damaligen Sowjetunion aufwuchs, immer mehr ihre Erinnerungen verliert, beginnt Sofia im Trubel vor der OP ihrer Tochter damit, Nachforschungen über ihre Familie anzustellen. Sie ist es leid, von ihrer Mutter hingehalten zu werden, als psychisch gestört stigmatisiert zu werden, und permanent in Sorge um ihre Tochter zu sein. Auswege aus ihrer Misere bilden ihre Listen und ein überraschender Fund in der Wohnung ihrer Großmutter – denn anscheinend ist sie nicht der einzige Mensch, der Listen führte. Jemand anders hat eben solche Listen wie sie geführt und diese in einem Kästchen aufbewahrt. Was hat es damit auf sich? Und wer war der Autor? Was haben diese Listen mit ihrer Familie zu tun? An diesem Punkt teilt sich die Erzählung in zwei Zeitebenen – die der Gegenwart und die der Vergangenheit, beginnend mit der Kindheit der Großmutter in der früheren Sowjetunion. Zu dieser Zeit bestimmte die Kommunistische Partei über alles, was im Land passierte. Die meisten Menschen fügten sich diesen strengen Vorgaben, doch Grischa, der Sohn von Sofias Großmutter, war ein Freigeist. Ihn lernt der Leser in den Rückblicken kennen, seine Wünsche und Träume, seine Ziele, seine Liebe. Man taucht ein in einen Lebensalltag, der unserem heutigen nicht fremder sein könnte. Ein faszinierender Einblick, der mich sehr fesselte. Auch das Schicksal von Sofia und Grischa berührte mich tief – vor allem Sofias Überforderung und Grischas sensible und gleichzeitig bockige Art. Ich ging davon aus, dass mir „Die Listensammlerin“ bis zum Ende weiterhin so ausnehmend gut gefallen würde, allerdings war dem leider nicht so. Das hatte subjektive Gründe: Ich verlor zusehends den Überblick über die Zeitebenen. Ich driftete daher für meinen Geschmack zu orientierungslos durch die Geschichte, ohne zu wissen, wo (und wann) ich mich gerade befinde. Hinzu kam ein nüchterner Schreibstil, der anfangs sehr charmant war, am Ende aber dazu beitrug, dass ich keinen emotionalen Bezug zum Geschehen mehr herstellen konnte. Hinzu kam, dass hinsichtlich der Frage nach der Identität von Sofias Vater eine gewisse Spannung aufgebaut wurde. Andeutungen häuften sich und alles schien möglich, doch anstatt mit einer Auflösung zufriedengestellt zu werden, bleibt Gorelik vage. Hier wurde meine Erwartungshaltung leider enttäuscht. Fazit „Die Listensammlerin“ von Lena Gorelik konnte mich persönlich leider nicht vollständig überzeugen, obwohl der Anfang äußerst vielversprechend war. Ich tauchte ein in das herausfordernde Leben von Sofia, das von Sorgen und Ärgernissen geprägt ist. Ich mochte ihren Charakter und ihre Eigenart, ihr Leben durch das Anfertigen von Listen eine gewisse Ordnung und sichere Struktur zu verleihen. Auch mochte ich die Verknüpfung mit der Vergangenheit ihrer Familie in der ehemaligen Sowjetunion. Allerdings verlor die Autorin mich auf dem Weg. Der Schreibstil wurde anstrengend, die Zeitsprünge zu unüberschaubar. Für andere Leser aber sicherlich trotzdem eine anregende Lektüre!

  • Daniela Dauner

    aus Ulm

    5/5

    14.01.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lena Gorelik- Die Listensammlerin

    Sofia schreibt Listen, damit sie alles um sich herum vergessen kann, die Operation ihrer Herzkranken Tochter oder das sie beruflich nicht mehr weiterkommt. Ihre Mutter hilft ihr auch nicht bei Ihren Problemen, sondern verpflichtet ihre Mutter sie dazu, die Wohnung ihrer Alzheimer kranken Oma auszuräumen. Alles in allem ist sie momentan einfach unglücklich, um ein bisschen Ordnung in ihr Leben zu bekommen, schreibt Sofia seit sie klein ist Listen. In der Wohnung ihrer Großmutter findet sie viele alte Hefte, die komplett mit Listen gefüllt sind. Wer aus ihrer Familie hat dieselbe Leidenschaft für Listen, wie sie? Ein Buch, das einfach Spaß macht. Es hat ein langsames Grundtempo, ohne jedoch langweilig zu wirken. Ein wunderbares Buch zum Entspannen, es hat mich tief berührt.

  • sofie

    5/5

    08.12.2013

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    „Die Listensammlerin“ von…

    „Die Listensammlerin“ von Lena Gorelik ist für mich eines der Bücher des Jahres. Eine wunderbare und wunderbar traurige Familiengeschichte, die einen nicht kalt lässt. Es geht zum einen um Sofia, eine junge Mutter, deren Tochter kurz vor einer wichtigen Herzoperation steht. Aus der Ich-Perspektive berichtet Sofia von ihrem Alltag mit ihrem Mann, ihrer Tochter und vor allem mit ihrer russischen Mutter und der Großmutter, die an Alzheimer leidet und im Pflegeheim ist. Sie berichtet von ihren Ängsten und Problemen und wie sie diese teilweise bewältigt, in dem sie Listen schreibt. Zum Beispiel über die Fehler ihrer Mutter im Deutschen, Szenen ihres Lebens, die auch in einem Film hätten stattfinden können, Sätze, die sie nie sagen wollte. Zum anderen geht es um Grischa, Sofias Onkel, den sie aber nie kennengelernt hat und von dem sie auch nichts weiß. Die Geschichte von Grischa beginnt in seiner Jugend und man lernt ihn als Leser sehr gut kennen. Grischa kommt mit dem System in der Sowjetunion nicht zurecht, er wehrt sich dagegen und wird so zum Sorgenkind der Familie. Auch Grischa schreibt Listen, zum Beispiel darüber, was er seiner Mutter wünscht. Durch diese beiden Perspektiven lernt man als Leser die Familie ganz besonders kennen und vor allem verstehen. Man kennt die Großmutter zum einen als alte Frau mit Alzheimer, aber auch als Mutter von Grischa, wie sie mitten im Leben steht. Manchmal muss man sich wieder ins Gedächtnis rufen, dass es sich hier tatsächlich um dieselbe Person handelt. Sofias Mutter lernt man auch als Schwester von Grischa kennen, als junges Mädchen und junge Mutter. Und man lernt das Leben in den verschiedenen Systemen, also in der Sowjetunion und in der BRD, kennen und sieht, wie es auch die Menschen verändert und prägt. Sofia beschreibt immer wieder das "sowjetische Erbe" ihrer Mutter, was mir auch sehr gut gefallen hat. Die Protagonistin Sofia ist Schriftstellerin und verzweifelt öfter, wenn ihr in ihrem Leben die Worte fehlen, denn Worte sind schließlich ihr Metier, wie sie immer wieder sagt. Dasselbe kann auf jeden Fall von der Autorin gesagt werden. Lena Gorelik kann wunderbar mit Worten umgehen, sie schafft tolle Bilder und transportiert die Gefühle ihrer Figuren meisterhaft. Mich hat das Buch auf jeden Fall gefangen genommen, ich habe mit Sofia und Grischa gelitten und darf „Die Listensammlerin“ auf meine Liste der Bücher, die mich zum Weinen gebracht haben, setzen. Von mir also eine klare Leseempfehlung und 5 von 5 Sternen!

  • Edith Berger

    aus 3istau

    5/5

    20.09.2013

    eBook (ePUB 3)

    großes Lesevergnügen

    Sofia schreibt Listen. Wann immer es sich ergibt, flüchtet sie ins Schreiben. Es läßt sie die Angst verdrängen. Angst um ihre kleine Tochter, die am Herzen operiert werden soll. Von ihrer Mutter kann Sofia keine Hilfe erwarten. Im Gegenteil. Sie bekommt noch die Verantwortung für die Wohnung der Großmutter übertragen. Während Sofias Mutter den zunehmenden Verfall ihrer Mutter betrauert und sich aus der Verantwortung zieht, fühlt sich Sofia in diese gedrängt. Von den unergiebigen Altenheimbesuchen genervt und der steten Sorge um ihre Tochter erschöpft - ist einzig das Schreiben ihrer Listen Erholung. Beim Stöbern und Räumen in Großmutters Wohnung entdeckt sie vergilbte Heft. Vor Sofia muss es schon einmal ein Familienmitglied mit einer Leidenschaft für Listen gegeben haben..... "Die Listensammlerin" von Lena Gorelik ist ein großes Lesevergnügen.

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    Yvonne Simone Vogl

    Thalia Gmunden – SEP

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    4/5

    01.08.2014

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Familienroman

    Ein lesenswerter Familienroman, mit Herz und vielen Geschichten, die Sofia, über ihre Familie erfährt.

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