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Gekaufte Zeit Die vertagte Krise des demokratischen Kapitalismus

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.11.2015

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

351

Maße (L/B/H)

17,5/10,9/2 cm

Gewicht

218 g

Farbe

Anthrazit / Beige

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-29733-9

Beschreibung

Rezension

»Die zu Recht viel beachtete Neuerscheinung ... ist in doppeltem Sinn ein Glücksfall: Es zeigt brillant, wie weit man mit einer mit marxistischem Instrumentarium arbeitenden Analyse der gegenwärtigen Finanz- und Wirtschaftskrisen kommt. Dieses Besteck führt Streeck aber nicht primär als Theoretiker, sondern als kenntnisreicher Soziologe und Ökonom.« ("Sozialwissenschaftliche Literatur Rundschau - SLR")
»Seine soziologische Gesamtanalyse der Krise [ist] durchaus lesenswert, weil sie den inneren Zusammenhang ihrer ökonomischen, politischen und sozialen Aspekte nachdrücklich beleuchtet.« ("WDR 3")
»Keine leichte Sommerlektüre, aber ein wichtiger reality check, der deutsche Illusionen überzeugend verhagelt.« ("Philosophie Magazin")
»Das Buch ist politische Literatur im besten Sinn: Es setzt an den realen Problemen der sozialen Entwicklung an, stellt den historischen Kontext her, verknüpft in sozialwissenschaftlicher Tradition Erkenntnisse der Ökonomie, Politikwissenschaft und Soziologie, skizziert den institutionellen Rahmen für Politik und ist mit dem erfrischenden Mut zu klarem Positionsbezug verfasst.« ("Wirtschaft und Gesellschaft")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.11.2015

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

351

Maße (L/B/H)

17,5/10,9/2 cm

Gewicht

218 g

Farbe

Anthrazit / Beige

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-29733-9

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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gut investierte Zeit, dieses Buch zu lesen

Bewertung aus Kriftel am 15.01.2021

Bewertungsnummer: 887780

Bewertet: eBook (ePUB)

Streeck beschreibt die Entwicklung des Kapitalismus in den reichen westlichen Demokratien seit der Nachkriegszeit. Ausgehend von Ansichten der 60er und 70er Jahre, die den Kapitalismus seiner klassenkämpferischen Reißzähne beraubt sahen, zeigt er die Phasen seiner durch Neoliberalismus getriebenen Entwicklung vom Steuerstaat über den Schuldenstaat zum Konsolidierungsstaat. Er erklärt sehr schlüssig, die dieser Entwicklung innewohnende Logik und Dynamik und verhilft die aktuellen Vorgänge (im Jahre 2015) sehr gut zu verstehen. Dies betrifft insbesondere die Rolle des Euro als Rammbock des europäischen Neoliberalismus. Am Ende gibt Streeck einen Ausblick auf mögliche Entwicklungsalternativen, auf die wir uns einstellen können und auf die wir reagieren sollten.

gut investierte Zeit, dieses Buch zu lesen

Bewertung aus Kriftel am 15.01.2021
Bewertungsnummer: 887780
Bewertet: eBook (ePUB)

Streeck beschreibt die Entwicklung des Kapitalismus in den reichen westlichen Demokratien seit der Nachkriegszeit. Ausgehend von Ansichten der 60er und 70er Jahre, die den Kapitalismus seiner klassenkämpferischen Reißzähne beraubt sahen, zeigt er die Phasen seiner durch Neoliberalismus getriebenen Entwicklung vom Steuerstaat über den Schuldenstaat zum Konsolidierungsstaat. Er erklärt sehr schlüssig, die dieser Entwicklung innewohnende Logik und Dynamik und verhilft die aktuellen Vorgänge (im Jahre 2015) sehr gut zu verstehen. Dies betrifft insbesondere die Rolle des Euro als Rammbock des europäischen Neoliberalismus. Am Ende gibt Streeck einen Ausblick auf mögliche Entwicklungsalternativen, auf die wir uns einstellen können und auf die wir reagieren sollten.

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Gekaufte Zeit

von Wolfgang Streeck

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  • Produktbild: Gekaufte Zeit
  • Vorwort zur Taschenbuchausgabe

    Einleitung: Krisentheorie – damals, heute

    I. Von der Legitimationskrise zur Fiskalkrise

    Eine Krise neuen Typs

    Zwei Überraschungen für die Krisentheorie

    Die andere Legitimationskrise und das Ende des Nachkriegsfriedens

    Die lange Wende: Vom Nachkriegskapitalismus zum Neoliberalismus

    Gekaufte Zeit

    II. Neoliberale Reform: Vom Steuerstaat zum Schuldenstaat

    Finanzkrise durch Demokratieversagen?

    Kapitalismus und Demokratie in der neoliberalen Revolution

    Exkurs: Kapitalismus und Demokratie

    Das Monster aushungern!

    Die Krise des Steuerstaates

    Vom Steuerstaat zum Schuldenstaat

    Schuldenstaat und Verteilung

    Die Politik des Schuldenstaates

    Schuldenpolitik als internationale Finanzdiplomatie

    III. Die Politik des Konsolidierungsstaates: Neoliberalismus in Europa

    Integration und Liberalisierung

    Die Europäische Union als Liberalisierungsmaschine

    Institutioneller Wandel: Von Keynes zu Hayek

    Der Konsolidierungsstaat als europäisches Mehrebenenregime

    Fiskalische Konsolidierung als Staatsumbau

    Wachstum: Back to the Future

    Exkurs: Regionale Wachstumsprogramme

    Zur Strategiefähigkeit des europäischen Konsolidierungsstaates

    Widerstand im internationalen Konsolidierungsstaat

    Schluss: Was als Nächstes?

    Was nun?

    Kapitalismus oder Demokratie

    Der Euro als frivoles Experiment

    Demokratie im Euroland?

    Lob der Abwertung

    Für ein europäisches Bretton Woods

    Zeit gewinnen

    Anhang: Warum der Euro Europa spaltet, statt es zu einigen

    Literaturverzeichnis