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Wir brauchen neue Namen Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.08.2014

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

264

Maße (L/B/H)

20,2/12/4,5 cm

Gewicht

335 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

We Need New Names

Übersetzt von

Miriam Mandelkow

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-42451-3

Beschreibung

Rezension

»... verständlich und packend geschrieben ... Wunderbar hat die Schriftstellerin die naive Sprache und Weltsicht ihrer Heldin eingefangen ... In Wortströmen, poetisch verdichtet, artikuliert sich das Leid der Emigrantin.« ("Neue Zürcher Zeitung")
»Wir europäischen Leser sollten endlich lernen, afrikanische Romane als Literatur wahrzunehmen.« ("der Freitag")
»Eine bewegende und schwer verdauliche Lektüre.« ("NZZ am Sonntag")
»...eine brillant geschriebene, bittersüße Geschichte.« ("Brigitte Woman")
»Sprachlich fulminant zeichnet NoViolet Bulawayo ein packendes Bild aus Zimbabwe nach der Jahrtausendwende.« ("Deutschlandfunk")
»Diese Sprachspiele, gepaart mit feinsinnigen Beobachtungen und gebrochen durch die Sicht eines Kindes und Teenagers, nehmen beim Lesen sofort mit dem allergrößten Vergnügen gefangen.« ("Deutschlandfunk Kultur")
»Durchgängig aus der Kinderperspektive erzählt, entlarvt der Roman die gängige Vorstellung von Afrika als oberflächlich und fragwürdig ... In Wir brauchen neue Namen beschreibt Bulowayo wie schmerzhaft der Identitätsverlust durch die Migration ist. Ein mitreißender Coming-of Age Roman, dem man überall auf der Welt viele Leser wünscht.« ("WDR")
»Aus der Sicht des Kindes schildert die Autorin den Alltag in Simbabwe und in den USA mit scharfem Blick und mit Alltagsironie.« ("Kolibri")
»Bulawayos Sprache vibriert vor Lebensenergie und explodiert fast vor Farben, Gerüchen und Bildern.« ("Tages-Anzeiger")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.08.2014

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

264

Maße (L/B/H)

20,2/12/4,5 cm

Gewicht

335 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

We Need New Names

Übersetzt von

Miriam Mandelkow

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-42451-3

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
Deutschland
Email: verkauf@suhrkamp.de
Url: www.suhrkamp.de
Telephone: +49 30 7407440
Fax: +49 30 740744199

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Nicht jedes Paradies ist paradiesisch

Sursulapitschi (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 29.11.2016

Bewertungsnummer: 2675149

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Paradise (Simbabwe) besteht nur aus Blech und liegt in der Sonne wie nasses Schaffell, das zum Trocknen an den Boden genagelt wurde, die Hütten sind schlammbraun wie schmutzige Pfützen nach den Regenfällen.“ Dort lebt Darling. Sie ist 10 Jahre alt. Die Erwachsenen haben keine Zeit, sich um die Kinder zu kümmern, eine Schule gibt es nicht mehr, weil die Lehrer gegangen sind. Das Land ist arm und politisch zerrissen. Man wartet auf den Wandel, der nicht kommt. Deshalb vertreibt sich Darling die Zeit mit ihren Freunden. Wenn der Hunger zu groß ist, gehen sie Guaven klauen, wobei Chipo mit ihrem Babybauch kaum noch mitkommt. Chipo ist 11. Darling erklärt uns ihre Welt. Sie erzählt die Dinge, wie sie sie mit ihren 10 Jahren wahrnimmt. Einiges versteht sie nicht so richtig. Wie ist das Baby in Chipos Bauch gekommen? Und warum haben Polizisten das Haus der Weißen verwüstet? Sie hat nicht immer in der Blechhüttensiedlung gewohnt. Vorher hatten sie ein Haus-Haus, bis die Bulldozer gekommen sind. Manchmal träumt sie davon, zu ihrer Tante Fostalina nach Amerika zu gehen. Bis dahin fand ich das Buch großartig. Es liest sich unterhaltsam und ist gleichzeitig bestürzend, wie Darling erzählt. Sie malt Atmosphäre mit einfachen Worten. Zwischen den Zeilen liest man Tragödien. Später fliegt sie tatsächlich zu Tante Fostalina. Darling (und der Leser) stellt schnell fest, dass Amerika auch nicht das Paradies ist, dass es dort Menschen gibt, die absichtlich hungern, obwohl der Kühlschrank voll ist, z.B. Dieser Teil des Buches hat mich zunehmend gelangweilt. Man denkt ziemlich bald: Ich habe die Botschaft vernommen! Es geht aber weiter und weiter, über das halbe Buch hinweg, wobei nicht wirklich viel passiert. Jammerschade. Bis zur Hälfte war ich mir sicher, ein 5 Sterne Buch erwischt zu haben. Leider ist die Geschichte irgendwo gestrandet.

Nicht jedes Paradies ist paradiesisch

Sursulapitschi (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 29.11.2016
Bewertungsnummer: 2675149
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Paradise (Simbabwe) besteht nur aus Blech und liegt in der Sonne wie nasses Schaffell, das zum Trocknen an den Boden genagelt wurde, die Hütten sind schlammbraun wie schmutzige Pfützen nach den Regenfällen.“ Dort lebt Darling. Sie ist 10 Jahre alt. Die Erwachsenen haben keine Zeit, sich um die Kinder zu kümmern, eine Schule gibt es nicht mehr, weil die Lehrer gegangen sind. Das Land ist arm und politisch zerrissen. Man wartet auf den Wandel, der nicht kommt. Deshalb vertreibt sich Darling die Zeit mit ihren Freunden. Wenn der Hunger zu groß ist, gehen sie Guaven klauen, wobei Chipo mit ihrem Babybauch kaum noch mitkommt. Chipo ist 11. Darling erklärt uns ihre Welt. Sie erzählt die Dinge, wie sie sie mit ihren 10 Jahren wahrnimmt. Einiges versteht sie nicht so richtig. Wie ist das Baby in Chipos Bauch gekommen? Und warum haben Polizisten das Haus der Weißen verwüstet? Sie hat nicht immer in der Blechhüttensiedlung gewohnt. Vorher hatten sie ein Haus-Haus, bis die Bulldozer gekommen sind. Manchmal träumt sie davon, zu ihrer Tante Fostalina nach Amerika zu gehen. Bis dahin fand ich das Buch großartig. Es liest sich unterhaltsam und ist gleichzeitig bestürzend, wie Darling erzählt. Sie malt Atmosphäre mit einfachen Worten. Zwischen den Zeilen liest man Tragödien. Später fliegt sie tatsächlich zu Tante Fostalina. Darling (und der Leser) stellt schnell fest, dass Amerika auch nicht das Paradies ist, dass es dort Menschen gibt, die absichtlich hungern, obwohl der Kühlschrank voll ist, z.B. Dieser Teil des Buches hat mich zunehmend gelangweilt. Man denkt ziemlich bald: Ich habe die Botschaft vernommen! Es geht aber weiter und weiter, über das halbe Buch hinweg, wobei nicht wirklich viel passiert. Jammerschade. Bis zur Hälfte war ich mir sicher, ein 5 Sterne Buch erwischt zu haben. Leider ist die Geschichte irgendwo gestrandet.

Das ist ein wirklich außergewöhnliches...

Bewertung aus Hilden am 10.08.2017

Bewertungsnummer: 934267

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das ist ein wirklich außergewöhnliches Buch; spannendes Thema, echt mal was Neues! Super!

Das ist ein wirklich außergewöhnliches...

Bewertung aus Hilden am 10.08.2017
Bewertungsnummer: 934267
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das ist ein wirklich außergewöhnliches Buch; spannendes Thema, echt mal was Neues! Super!

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Wir brauchen neue Namen

von NoViolet Bulawayo

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