Warum die Leistungsorientierte Krankenanstaltsfinanzierung (LKF) seine Zielsetzungen nicht erfüllen konnte Eine Literaturrecherche
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
22.04.2014
Verlag
GRINSeitenzahl
38 (Printausgabe)
Dateigröße
464 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656641452
im Wesentlichen im "Bruderladen der Bergleute" seinen Ursprung hat (Hofmarcher & Rack, 2006), wird getragen von der Tatsache, dass all jene die berufstätig sind einen Teil ihres Einkommens in die allgemeine Sozialversicherung einzahlen. Somit ist dem Versicherungsgedanke einerseits und der solidarischen Umverteilung durch die Pflichtversicherung andererseits
genüge getan.
Aufgrund demographischer Entwicklungen - sinkende durchschnittliche Anzahl der Kinder je Frau (Statistik Austria, 2008) - und wirtschaftlicher Entwicklungen -
Wirtschaftswachstum durch Kapitalertragswachstum (Höß, Staudinger, 2007) - wird seit Ende der 1970er Jahre in Österreich darüber lamentiert, dass das
österreichische Gesundheitssystem in der damaligen Ausprägung im Hinblick auf die Themenkomplexe - Leistungsumfang - Zugangsgerechtigkeit - Finanzierung
- Vergütung, in der damaligen Form nicht mehr im erwünschten Ausmaß finanziert werden konnte. Bedenkt man auch das ausgeprägte Bismarck'sche Dreiecks-Modell in Verbindung mit dem in Österreich geltenden Prinzip
"Föderalismus vor Zentralismus", so steht dieses Gesundheitssystem für hohe Komplexität und eine Vielzahl von Interessensträgern, die mehr oder weniger pro-aktiv zur Veränderung des Gesundheitssystems beitragen (Höß, Staudinger, 2007; Theurl, 2004).
In Anbetracht der Tatsache, dass erkannt wurde, dass Reformen zur Garantierung des bestehenden Leistungsumfanges und dementsprechend zur
nachhaltigen Finanzierung des Gesundheitssystems notwendig sind, wurden seit Ende der 1970er Jahre zahlreiche mehr oder weniger umfangreiche Reformen
initiiert und umgesetzt. Das Ziel dabei war in fast allen Fällen die langfristige, nachhaltige Sicherstellung qualitativ hochwertiger medizinischer Leistungen für
die österreichische Bevölkerung. [...]
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