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Wo steckst du, Bernadette? Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.01.2015

Verlag

btb

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

18,8/11,8/2,7 cm

Gewicht

308 g

Farbe

Bordeaux / Champagner

Originaltitel

Where'd you go, Bernadette

Übersetzt von

Cornelia Holfelder-von der Tann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-74851-8

Beschreibung

Rezension

„Die Geschichte hat ungeheures Tempo, gute Dialoge, überraschende, immer glaubwürdige Wendungen, alles in allem ein wunderbar durchgeknalltes Buch.“ ("Christine Westermann, WDR 1, Sendung frauTV")
"Ein wunderbar durchgeknalltes Buch, beim Lesen ein großes Vergnügen." ("WDR 5/Literaturmagazin "Bücher"")
»Die Geschichte um Bernadette ist tatsächlich so spannend, brüllend komisch und zugleich herzerwärmend, dass sie das Zeug zur ganz großen Unterhaltung hat.« ("Zeit online")
»Die wundersame Geschichte von Bernadette ist erfrischend anders, mit vielen Ecken und Kanten, voller Überraschungen. Und sie hat mir etwas bestätigt, das ich schon immer geahnt habe: Lieben heißt glauben – und solange man glaubt, ist alles möglich. Eine rasende Lektüre. Einfach wunderschön!« ("Natasa Dragnic, Autorin von "Jeden Tag, jede Stunde"")
„Diese Komödie stand zu Recht über 30 Wochen auf der „New-York-Times“-Bestsellerliste.“ ("Bild.de")
„Unbedingt lesen, weil die schwarze Krimikomödie genial-komisch in Brief- und Dialogform erzählt wird.“ ("Myself")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.01.2015

Verlag

btb

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

18,8/11,8/2,7 cm

Gewicht

308 g

Farbe

Bordeaux / Champagner

Originaltitel

Where'd you go, Bernadette

Übersetzt von

Cornelia Holfelder-von der Tann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-74851-8

Herstelleradresse

btb Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Herrlich abgedreht und verrückt

Bewertung am 27.01.2015

Bewertungsnummer: 403197

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein witziges Cover, ein ansprechender Klappentext und eine vielversprechende Autoren-Biografie – das hat mich dazu veranlasst, zu diesem Buch zu greifen. Und obwohl es sich als ganz anders, als von mir gedacht, entpuppt hat, hat es sich gelohnt! Die Inhaltsangabe stimmt schon, wirklich falsch ist sie nicht, aber … Das Buch beginnt damit, dass Bee, die sympathische knapp 15jährige Tochter von Bernadette, sich darüber aufregt, dass ihr Vater Elgie ihr keine richtige Antwort darauf gibt, wo ihre Mutter abgeblieben sei. Sie wird von ihm damit abgespeist, dass es nichts mit ihr zu tun habe, und dass kein Mensch je alles über einen anderen Menschen wissen könne. Und dann beginnt die eigentliche Geschichte, die aus verschiedensten Schnipseln besteht. Es folgt eine Beschreibung von Bees Schule, der wunderbaren Galer Street School, in welcher die Kinder optimal gefördert werden, es keine schlechten Schulnoten gibt, und die Eltern ganz viel Eigeninitiative zeigen sollten. Und nun will die Schule hoch hinaus. Es sollen die sogenannten Mercedes-Eltern gewonnen werden. dazu soll es einen Brunch bei Bees direkten Nachbarn; den Griffins, geben. Da Bees Familie überhaupt nicht in dieses Szenario hineinpasst, nimmt das Schicksal seinen Lauf. Und irgendwann in der Mitte des Buches verschwindet Bernadette. Es ist ein herrlich abgedrehtes Buch. Die Handlung baut sich aus verschiedensten E-Mails, Zetteln, Zeitungsartikeln und anderen Notizen auf. Immer wieder tauchen dazwischen Kommentare von Bee auf, die dem ganzen einen Zusammenhalt geben. Durch den Anfang wissen wir, dass Bernadette verschwunden ist. Dann erfahren wir peu á peu die Geschichte, wie es überhaupt zu dem Drama kommen konnte. Und wir lernen die Hauptpersonen kennen. - Bernadette, Bees Mutter, die etwas anders ist. Anscheinend mag sie keinen persönlichen Kontakt zu anderen Menschen und lässt deshalb alles von einem indischen Onlinedienst erledigen. - Elgie, Bernadettes Ehemann, der ein hohes Tier bei Microsoft in der Entwicklung ist. - Audrey, die perfekte Seattle-Mum, ist die direkte Nachbarin von Bee, Bernadette und Elgie. Bernadette kann sie und die anderen Mütter nicht ausstehen und nennt sie Gnitzen. - Soo-Lin Lee-Segal, ebenfalls eine Gnitze und gleichzeitig die neue Sekretärin von Elgie. Alles läuft auf eine große Katastrophe zu. Und als Elgie seine Frau endlich damit konfrontiert, verschwindet sie. Wo ist Bernadette? Ist ihr etwas zugestoßen? Alle gehen davon aus. Alle, außer Bee! Eine verrückte Handlung, die die Leser immer mal wieder in eine falsche Richtung lockt. Total überdreht und doch in sich geschlossen. Es macht Spaß, diese ganzen Schnipsel zu einem Ganzen zusammenzusetzen. Und am Ende versteht man auch, wie es zu dieser Form der Geschichte kommen konnte. Ich kann dieses Buch ganz schlecht mit anderen vergleichen, denn es ist schon sehr einzigartig. Vom Humor hat es mich ein wenig an Mark Childress „Verrückt in Alabama“ und Jonas Jonasson „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ erinnert. Und wenn Sie diese beiden Bücher kennen, dann Ein witziges Cover, ein ansprechender Klappentext und eine vielversprechende Autoren-Biografie – das hat mich dazu veranlasst, zu diesem Buch zu greifen. Und obwohl es sich als ganz anders, als von mir gedacht, entpuppt hat, hat es sich gelohnt! Die Inhaltsangabe stimmt schon, wirklich falsch ist sie nicht, aber … Das Buch beginnt damit, dass Bee, die sympathische knapp 15jährige Tochter von Bernadette, sich darüber aufregt, dass ihr Vater Elgie ihr keine richtige Antwort darauf gibt, wo ihre Mutter abgeblieben sei. Sie wird von ihm damit abgespeist, dass es nichts mit ihr zu tun habe, und dass kein Mensch je alles über einen anderen Menschen wissen könne. Und dann beginnt die eigentliche Geschichte, die aus verschiedensten Schnipseln besteht. Es folgt eine Beschreibung von Bees Schule, der wunderbaren Galer Street School, in welcher die Kinder optimal gefördert werden, es keine schlechten Schulnoten gibt, und die Eltern ganz viel Eigeninitiative zeigen sollten. Und nun will die Schule hoch hinaus. Es sollen die sogenannten Mercedes-Eltern gewonnen werden. dazu soll es einen Brunch bei Bees direkten Nachbarn; den Griffins, geben. Da Bees Familie überhaupt nicht in dieses Szenario hineinpasst, nimmt das Schicksal seinen Lauf. Und irgendwann in der Mitte des Buches verschwindet Bernadette. Es ist ein herrlich abgedrehtes Buch. Die Handlung baut sich aus verschiedensten E-Mails, Zetteln, Zeitungsartikeln und anderen Notizen auf. Immer wieder tauchen dazwischen Kommentare von Bee auf, die dem ganzen einen Zusammenhalt geben. Durch den Anfang wissen wir, dass Bernadette verschwunden ist. Dann erfahren wir peu á peu die Geschichte, wie es überhaupt zu dem Drama kommen konnte. Und wir lernen die Hauptpersonen kennen. - Bernadette, Bees Mutter, die etwas anders ist. Anscheinend mag sie keinen persönlichen Kontakt zu anderen Menschen und lässt deshalb alles von einem indischen Onlinedienst erledigen. - Elgie, Bernadettes Ehemann, der ein hohes Tier bei Microsoft in der Entwicklung ist. - Audrey, die perfekte Seattle-Mum, ist die direkte Nachbarin von Bee, Bernadette und Elgie. Bernadette kann sie und die anderen Mütter nicht ausstehen und nennt sie Gnitzen. - Soo-Lin Lee-Segal, ebenfalls eine Gnitze und gleichzeitig die neue Sekretärin von Elgie. Alles läuft auf eine große Katastrophe zu. Und als Elgie seine Frau endlich damit konfrontiert, verschwindet sie. Wo ist Bernadette? Ist ihr etwas zugestoßen? Alle gehen davon aus. Alle, außer Bee! Eine verrückte Handlung, die die Leser immer mal wieder in eine falsche Richtung lockt. Total überdreht und doch in sich geschlossen. Es macht Spaß, diese ganzen Schnipsel zu einem Ganzen zusammenzusetzen. Und am Ende versteht man auch, wie es zu dieser Form der Geschichte kommen konnte. Ich kann dieses Buch ganz schlecht mit anderen vergleichen, denn es ist schon sehr einzigartig. Vom Humor hat es mich ein wenig an Mark Childress „Verrückt in Alabama“ und Jonas Jonasson „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ erinnert. Und wenn Sie diese beiden Bücher kennen, dann können Sie schon erkennen, in was für eine eigenwillige Richtung das Buch geht. Lassen Sie sich überraschen! können Sie schon erkennen, in was für eine eigenwillige Richtung das Buch geht. Lassen Sie sich überraschen!

Herrlich abgedreht und verrückt

Bewertung am 27.01.2015
Bewertungsnummer: 403197
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein witziges Cover, ein ansprechender Klappentext und eine vielversprechende Autoren-Biografie – das hat mich dazu veranlasst, zu diesem Buch zu greifen. Und obwohl es sich als ganz anders, als von mir gedacht, entpuppt hat, hat es sich gelohnt! Die Inhaltsangabe stimmt schon, wirklich falsch ist sie nicht, aber … Das Buch beginnt damit, dass Bee, die sympathische knapp 15jährige Tochter von Bernadette, sich darüber aufregt, dass ihr Vater Elgie ihr keine richtige Antwort darauf gibt, wo ihre Mutter abgeblieben sei. Sie wird von ihm damit abgespeist, dass es nichts mit ihr zu tun habe, und dass kein Mensch je alles über einen anderen Menschen wissen könne. Und dann beginnt die eigentliche Geschichte, die aus verschiedensten Schnipseln besteht. Es folgt eine Beschreibung von Bees Schule, der wunderbaren Galer Street School, in welcher die Kinder optimal gefördert werden, es keine schlechten Schulnoten gibt, und die Eltern ganz viel Eigeninitiative zeigen sollten. Und nun will die Schule hoch hinaus. Es sollen die sogenannten Mercedes-Eltern gewonnen werden. dazu soll es einen Brunch bei Bees direkten Nachbarn; den Griffins, geben. Da Bees Familie überhaupt nicht in dieses Szenario hineinpasst, nimmt das Schicksal seinen Lauf. Und irgendwann in der Mitte des Buches verschwindet Bernadette. Es ist ein herrlich abgedrehtes Buch. Die Handlung baut sich aus verschiedensten E-Mails, Zetteln, Zeitungsartikeln und anderen Notizen auf. Immer wieder tauchen dazwischen Kommentare von Bee auf, die dem ganzen einen Zusammenhalt geben. Durch den Anfang wissen wir, dass Bernadette verschwunden ist. Dann erfahren wir peu á peu die Geschichte, wie es überhaupt zu dem Drama kommen konnte. Und wir lernen die Hauptpersonen kennen. - Bernadette, Bees Mutter, die etwas anders ist. Anscheinend mag sie keinen persönlichen Kontakt zu anderen Menschen und lässt deshalb alles von einem indischen Onlinedienst erledigen. - Elgie, Bernadettes Ehemann, der ein hohes Tier bei Microsoft in der Entwicklung ist. - Audrey, die perfekte Seattle-Mum, ist die direkte Nachbarin von Bee, Bernadette und Elgie. Bernadette kann sie und die anderen Mütter nicht ausstehen und nennt sie Gnitzen. - Soo-Lin Lee-Segal, ebenfalls eine Gnitze und gleichzeitig die neue Sekretärin von Elgie. Alles läuft auf eine große Katastrophe zu. Und als Elgie seine Frau endlich damit konfrontiert, verschwindet sie. Wo ist Bernadette? Ist ihr etwas zugestoßen? Alle gehen davon aus. Alle, außer Bee! Eine verrückte Handlung, die die Leser immer mal wieder in eine falsche Richtung lockt. Total überdreht und doch in sich geschlossen. Es macht Spaß, diese ganzen Schnipsel zu einem Ganzen zusammenzusetzen. Und am Ende versteht man auch, wie es zu dieser Form der Geschichte kommen konnte. Ich kann dieses Buch ganz schlecht mit anderen vergleichen, denn es ist schon sehr einzigartig. Vom Humor hat es mich ein wenig an Mark Childress „Verrückt in Alabama“ und Jonas Jonasson „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ erinnert. Und wenn Sie diese beiden Bücher kennen, dann Ein witziges Cover, ein ansprechender Klappentext und eine vielversprechende Autoren-Biografie – das hat mich dazu veranlasst, zu diesem Buch zu greifen. Und obwohl es sich als ganz anders, als von mir gedacht, entpuppt hat, hat es sich gelohnt! Die Inhaltsangabe stimmt schon, wirklich falsch ist sie nicht, aber … Das Buch beginnt damit, dass Bee, die sympathische knapp 15jährige Tochter von Bernadette, sich darüber aufregt, dass ihr Vater Elgie ihr keine richtige Antwort darauf gibt, wo ihre Mutter abgeblieben sei. Sie wird von ihm damit abgespeist, dass es nichts mit ihr zu tun habe, und dass kein Mensch je alles über einen anderen Menschen wissen könne. Und dann beginnt die eigentliche Geschichte, die aus verschiedensten Schnipseln besteht. Es folgt eine Beschreibung von Bees Schule, der wunderbaren Galer Street School, in welcher die Kinder optimal gefördert werden, es keine schlechten Schulnoten gibt, und die Eltern ganz viel Eigeninitiative zeigen sollten. Und nun will die Schule hoch hinaus. Es sollen die sogenannten Mercedes-Eltern gewonnen werden. dazu soll es einen Brunch bei Bees direkten Nachbarn; den Griffins, geben. Da Bees Familie überhaupt nicht in dieses Szenario hineinpasst, nimmt das Schicksal seinen Lauf. Und irgendwann in der Mitte des Buches verschwindet Bernadette. Es ist ein herrlich abgedrehtes Buch. Die Handlung baut sich aus verschiedensten E-Mails, Zetteln, Zeitungsartikeln und anderen Notizen auf. Immer wieder tauchen dazwischen Kommentare von Bee auf, die dem ganzen einen Zusammenhalt geben. Durch den Anfang wissen wir, dass Bernadette verschwunden ist. Dann erfahren wir peu á peu die Geschichte, wie es überhaupt zu dem Drama kommen konnte. Und wir lernen die Hauptpersonen kennen. - Bernadette, Bees Mutter, die etwas anders ist. Anscheinend mag sie keinen persönlichen Kontakt zu anderen Menschen und lässt deshalb alles von einem indischen Onlinedienst erledigen. - Elgie, Bernadettes Ehemann, der ein hohes Tier bei Microsoft in der Entwicklung ist. - Audrey, die perfekte Seattle-Mum, ist die direkte Nachbarin von Bee, Bernadette und Elgie. Bernadette kann sie und die anderen Mütter nicht ausstehen und nennt sie Gnitzen. - Soo-Lin Lee-Segal, ebenfalls eine Gnitze und gleichzeitig die neue Sekretärin von Elgie. Alles läuft auf eine große Katastrophe zu. Und als Elgie seine Frau endlich damit konfrontiert, verschwindet sie. Wo ist Bernadette? Ist ihr etwas zugestoßen? Alle gehen davon aus. Alle, außer Bee! Eine verrückte Handlung, die die Leser immer mal wieder in eine falsche Richtung lockt. Total überdreht und doch in sich geschlossen. Es macht Spaß, diese ganzen Schnipsel zu einem Ganzen zusammenzusetzen. Und am Ende versteht man auch, wie es zu dieser Form der Geschichte kommen konnte. Ich kann dieses Buch ganz schlecht mit anderen vergleichen, denn es ist schon sehr einzigartig. Vom Humor hat es mich ein wenig an Mark Childress „Verrückt in Alabama“ und Jonas Jonasson „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ erinnert. Und wenn Sie diese beiden Bücher kennen, dann können Sie schon erkennen, in was für eine eigenwillige Richtung das Buch geht. Lassen Sie sich überraschen! können Sie schon erkennen, in was für eine eigenwillige Richtung das Buch geht. Lassen Sie sich überraschen!

Wo bist du, Bernadette?

Katzenpersonal Kleeblatt aus Berlin am 12.01.2015

Bewertungsnummer: 866183

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Bernadette Fox war eine Stararchitektin, von der man noch heute redet, obwohl sie nicht mehr in ihrem Beruf tätig ist. Ihr Mann Elgie hat einen verantwortungsvollen Posten bei Microsoft, so dass Geld bei ihnen zu Hause nie ein Thema ist. Es wird aus dem Vollen geschöpft. Sie sind vor Jahren nach Seattle gezogen, in ein Haus, das früher ein Mädchenpensionat war und das sehr renovierungsbedürftig war. Obwohl Architektin, kann sie sich nicht aufraffen, aus dem Haus etwas zu machen. Im Gegenteil, Bernadette ist unfähig, mit anderen Menschen zu kommunizieren. Sie hat sich in Indien online eine "Sekretärin" gesucht, die so gut wie alles für sie organisiert, egal, ob es um Tischreservierungen geht oder um Reisebuchungen. Sie selbst tritt nicht in Erscheinung. Ihre 15-jährige Tochter Bee ist ihr ein und alles, trotzdem denkt sie nicht daran, in der Schule ehrenamtlich, wie all die anderen Mütter, für bestimmte Dinge in Erscheinung zu treten. So macht sie sich natürlich auch keinerlei Freunde unter den anderen Müttern, aber das ist ihr egal. Bee, die mit sehr guten Noten glänzt, wünscht sich, mit der Familie in die Antarktis zu fliegen. Die Organisation dazu soll Manjula, die indische Sekretärin, dafür erledigen. Kurz vor dem angesagten Urlaub verschwindet Bernadette... spurlos... Bernadette ist ein Frau, die das tägliche Leben nicht mehr auf die Reihe bekommt. Unfähig, persönliche Kontakte zu halten bzw. zu pflegen, sucht sie sich lieber eine Assistentin in Indien, die für sie für $ 0,75 die Stunde für sie alle lästigen Pflichten erledigt. Der Kontakt zu Manjula erfolgt per E-Mail und sie ist mit ihrem Arrangement mehr als zufrieden. Als sie von einer Mutter einer Schülerin aus der Klasse ihrer Tochter gebeten wird, doch die Brombeersträucher zu entfernen, die deren Garten verunziert, nimmt das Verhängnis seinen Lauf. Der Roman setzt sich größtenteils aus Handnotizen und E-Mails zusammen. Zwischendurch gibt es ein paar klärende Worte von Bee, Bernadettes Tochter. Anfänglich verwirrte mich das ganze ein wenig, obwohl ich schon Briefromane gelesen habe. Aber hier schien es mir irgendwie sehr konfus zu sein. Zettel, in denen es um Brombeerpflanzen geht und Mails, die scheinbar völlig aus dem Zusammenhang gerissen sind. Aber sie sind alles andere als aus dem Zusammenhang gerissen, denn das ganze entpuppt sich als Vorgeplänkel zu einem einheitlichen Ganzen. Die Ereignisse überschlagen sich und nehmen ein Tempo an, dass man zu tun hat, Schritt halten zu können. Alles scheint sich gegen Bernadette verschworen zu haben. Rückblickend hat das Schicksal es aber auch nicht gut mit ihr gemeint, obwohl sie einiges durch ihre Arroganz selbst zu verschulden hatte. Aber die Lawine, die nunmehr auf sie einstürmt, machte mich als Leser schon betroffen, zumal sie doch nicht immer schuldig war. Als sie dann plötzlich eines Tages verschwand, hat man selbst als Leser ein großes Fragezeichen in den Augen, denn man selbst hat es ebenfalls nicht vorausgesehen und Null Idee, was denn nun passiert sein könnte. Aus einer anfänglich eher unsympathischen und unnahbaren Protagonistin konnte ich mich im Laufe der Zeit mit ihr anfreunden. Sie ist jetzt zwar nicht der Typ, den man gleich in sein Herz lässt, aber sie durchaus Potenzial dazu. Bee war für mich die Sympathisantin schlechthin. Sie hielt zu ihrer Mutter, egal was war. Sie war es auch, die intensiv die Suche nach ihr vorantrieb und versuchte, jeden bekannten Schritt von ihr nachzuvollziehen, um zu erkennen, wo sie denn abgeblieben war. Ein unterhaltsames Buch mit ungewöhnlichem Schreibstil, aber wenn man sich erst einmal eingelesen hat, mag man es gar nicht mehr aus der Hand legen. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten wollte ich genauso wissen, wo Bernadette abgeblieben war, wie alle anderen. Ein Buch, dass ich sehr gern gelesen habe.

Wo bist du, Bernadette?

Katzenpersonal Kleeblatt aus Berlin am 12.01.2015
Bewertungsnummer: 866183
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Bernadette Fox war eine Stararchitektin, von der man noch heute redet, obwohl sie nicht mehr in ihrem Beruf tätig ist. Ihr Mann Elgie hat einen verantwortungsvollen Posten bei Microsoft, so dass Geld bei ihnen zu Hause nie ein Thema ist. Es wird aus dem Vollen geschöpft. Sie sind vor Jahren nach Seattle gezogen, in ein Haus, das früher ein Mädchenpensionat war und das sehr renovierungsbedürftig war. Obwohl Architektin, kann sie sich nicht aufraffen, aus dem Haus etwas zu machen. Im Gegenteil, Bernadette ist unfähig, mit anderen Menschen zu kommunizieren. Sie hat sich in Indien online eine "Sekretärin" gesucht, die so gut wie alles für sie organisiert, egal, ob es um Tischreservierungen geht oder um Reisebuchungen. Sie selbst tritt nicht in Erscheinung. Ihre 15-jährige Tochter Bee ist ihr ein und alles, trotzdem denkt sie nicht daran, in der Schule ehrenamtlich, wie all die anderen Mütter, für bestimmte Dinge in Erscheinung zu treten. So macht sie sich natürlich auch keinerlei Freunde unter den anderen Müttern, aber das ist ihr egal. Bee, die mit sehr guten Noten glänzt, wünscht sich, mit der Familie in die Antarktis zu fliegen. Die Organisation dazu soll Manjula, die indische Sekretärin, dafür erledigen. Kurz vor dem angesagten Urlaub verschwindet Bernadette... spurlos... Bernadette ist ein Frau, die das tägliche Leben nicht mehr auf die Reihe bekommt. Unfähig, persönliche Kontakte zu halten bzw. zu pflegen, sucht sie sich lieber eine Assistentin in Indien, die für sie für $ 0,75 die Stunde für sie alle lästigen Pflichten erledigt. Der Kontakt zu Manjula erfolgt per E-Mail und sie ist mit ihrem Arrangement mehr als zufrieden. Als sie von einer Mutter einer Schülerin aus der Klasse ihrer Tochter gebeten wird, doch die Brombeersträucher zu entfernen, die deren Garten verunziert, nimmt das Verhängnis seinen Lauf. Der Roman setzt sich größtenteils aus Handnotizen und E-Mails zusammen. Zwischendurch gibt es ein paar klärende Worte von Bee, Bernadettes Tochter. Anfänglich verwirrte mich das ganze ein wenig, obwohl ich schon Briefromane gelesen habe. Aber hier schien es mir irgendwie sehr konfus zu sein. Zettel, in denen es um Brombeerpflanzen geht und Mails, die scheinbar völlig aus dem Zusammenhang gerissen sind. Aber sie sind alles andere als aus dem Zusammenhang gerissen, denn das ganze entpuppt sich als Vorgeplänkel zu einem einheitlichen Ganzen. Die Ereignisse überschlagen sich und nehmen ein Tempo an, dass man zu tun hat, Schritt halten zu können. Alles scheint sich gegen Bernadette verschworen zu haben. Rückblickend hat das Schicksal es aber auch nicht gut mit ihr gemeint, obwohl sie einiges durch ihre Arroganz selbst zu verschulden hatte. Aber die Lawine, die nunmehr auf sie einstürmt, machte mich als Leser schon betroffen, zumal sie doch nicht immer schuldig war. Als sie dann plötzlich eines Tages verschwand, hat man selbst als Leser ein großes Fragezeichen in den Augen, denn man selbst hat es ebenfalls nicht vorausgesehen und Null Idee, was denn nun passiert sein könnte. Aus einer anfänglich eher unsympathischen und unnahbaren Protagonistin konnte ich mich im Laufe der Zeit mit ihr anfreunden. Sie ist jetzt zwar nicht der Typ, den man gleich in sein Herz lässt, aber sie durchaus Potenzial dazu. Bee war für mich die Sympathisantin schlechthin. Sie hielt zu ihrer Mutter, egal was war. Sie war es auch, die intensiv die Suche nach ihr vorantrieb und versuchte, jeden bekannten Schritt von ihr nachzuvollziehen, um zu erkennen, wo sie denn abgeblieben war. Ein unterhaltsames Buch mit ungewöhnlichem Schreibstil, aber wenn man sich erst einmal eingelesen hat, mag man es gar nicht mehr aus der Hand legen. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten wollte ich genauso wissen, wo Bernadette abgeblieben war, wie alle anderen. Ein Buch, dass ich sehr gern gelesen habe.

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Wo steckst du, Bernadette?

von Maria Semple

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