Produktbild: Die Adria

Die Adria Wiederentdeckung eines Sehnsuchtsortes

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Paperback

Erscheinungsdatum

01.09.2014

Abbildungen

mit zahlreichen Abbildungen

Verlag

Pantheon

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

20/12,3/3,2 cm

Gewicht

416 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-570-55222-3

Beschreibung

Rezension

»Leute, die gerne an die Adria fahren, sollten [dieses Buch] unbedingt lesen.« ("RBB radioeins, 30.09.2014")
»Überaus lesenswert. [...] Rada ist ein glänzender Erzähler, der stets nach seinen historischen Exkursen wieder ganz bei sich ist.« ("WELT ONLINE, Eberhard von Elterlein, 08.10.2014")
»Eine faszinierende Kulturgeschichte des Adriaraumes, in dem sich Orient und Okzident begegnen und der weit mehr ist als der berüchtigte „Teutonengrill“. Zum Abtauchen schön.« ("Neue Westfälische")
»Uwe Rada nimmt den Leser mit auf eine literarisch-historische Tour.« ("Fränkische Nachrichten, 30.12.2014")
»Eine unterhaltsame kulturelle Rundtour für alle, die mehr als sonnenanbeten wollen.« ("Abenteuer und Reisen, 04/15")

Produktdetails

Einband

Paperback

Erscheinungsdatum

01.09.2014

Abbildungen

mit zahlreichen Abbildungen

Verlag

Pantheon

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

20/12,3/3,2 cm

Gewicht

416 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-570-55222-3

Herstelleradresse

Pantheon
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

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Dem taz-Redakteur und…

MaWiOr aus Halle am 02.09.2014

Bewertungsnummer: 2703799

Bewertet: Buch (Paperback)

Dem taz-Redakteur und Buchautor Uwe Rada hatten es bisher die osteuropäischen Flüsse angetan. Nach seinen drei Erfolgsbüchern „Die Memel“, „Die Oder“ oder „Die Elbe“ widmet sich Rada nun der Adria, er hat sich also gen Süden gewandt. Das Adriatische Meer ist ein Teil des Mittelmeers zwischen Italien im Westen und der Balkanhalbinsel im Osten. Die Region kann auf eine lange spannende und wechselvolle Geschichte zurückblicken. In siebzehn Kapiteln geht Rada den Spuren dieser Geschichte nach, wobei er nicht chronologisch sondern eher topografisch vorgeht: entlang der vielen Sehnsuchtsorte der Adria. Einer davon ist Rimini, der Teutonengrill der 60er Jahre, als Synonym der deutschen Italiensehnsucht. Mit Rom und Ravenna führt Rada den Leser dagegen an die Adria zwischen Antike und Mittelmeer und beleuchtet dabei auch den Untergang des Römischen Reiches. Weitere Stationen sind das sizilianische Ragusa am südlichen Ende der Adria, sowie Split und Dubrovnik an der Balkanküste, wobei auch der Zerfall des Vielvölkerstaates Jugoslawien nach der politischen Wende 1989/90 beleuchtet wird. Mit Rijeka (heute Kroatien), Triest und Venedig wendet sich der Autor zum Abschluss wieder der nördlichen Adria zu. Mit Episoden und Anekdoten führt Rada auf abwechslungsreichen Wegen durch die Kultur und Geschichte des Adriaraumes. Dabei fördert er überraschende Fakten zutage oder schildert persönliche Begegnungen. Aus diesen Mosaiksteinchen setzt er ein realistisches und lebendiges Adriabild zusammen und erklärt selbst komplizierte historische Zusammenhänge. Die 320 Seiten sind eine Spurensuche, die verknüpft ist mit Beobachtungen, Erinnerungen, Impressionen und kulturhistorischem Wissen. Sie alle beweisen, dass Europa an seinen Rändern zusammenwächst. „Die Adria“ ist kein Reisebericht sondern die kulturelle und historische Wahrnehmung einer Sehnsuchtslandschaft. Komplettiert wird das „Adria-Buch“ schließlich durch zahlreiche Literaturhinweise und eine ausführliche Chronologie.

Dem taz-Redakteur und…

MaWiOr aus Halle am 02.09.2014
Bewertungsnummer: 2703799
Bewertet: Buch (Paperback)

Dem taz-Redakteur und Buchautor Uwe Rada hatten es bisher die osteuropäischen Flüsse angetan. Nach seinen drei Erfolgsbüchern „Die Memel“, „Die Oder“ oder „Die Elbe“ widmet sich Rada nun der Adria, er hat sich also gen Süden gewandt. Das Adriatische Meer ist ein Teil des Mittelmeers zwischen Italien im Westen und der Balkanhalbinsel im Osten. Die Region kann auf eine lange spannende und wechselvolle Geschichte zurückblicken. In siebzehn Kapiteln geht Rada den Spuren dieser Geschichte nach, wobei er nicht chronologisch sondern eher topografisch vorgeht: entlang der vielen Sehnsuchtsorte der Adria. Einer davon ist Rimini, der Teutonengrill der 60er Jahre, als Synonym der deutschen Italiensehnsucht. Mit Rom und Ravenna führt Rada den Leser dagegen an die Adria zwischen Antike und Mittelmeer und beleuchtet dabei auch den Untergang des Römischen Reiches. Weitere Stationen sind das sizilianische Ragusa am südlichen Ende der Adria, sowie Split und Dubrovnik an der Balkanküste, wobei auch der Zerfall des Vielvölkerstaates Jugoslawien nach der politischen Wende 1989/90 beleuchtet wird. Mit Rijeka (heute Kroatien), Triest und Venedig wendet sich der Autor zum Abschluss wieder der nördlichen Adria zu. Mit Episoden und Anekdoten führt Rada auf abwechslungsreichen Wegen durch die Kultur und Geschichte des Adriaraumes. Dabei fördert er überraschende Fakten zutage oder schildert persönliche Begegnungen. Aus diesen Mosaiksteinchen setzt er ein realistisches und lebendiges Adriabild zusammen und erklärt selbst komplizierte historische Zusammenhänge. Die 320 Seiten sind eine Spurensuche, die verknüpft ist mit Beobachtungen, Erinnerungen, Impressionen und kulturhistorischem Wissen. Sie alle beweisen, dass Europa an seinen Rändern zusammenwächst. „Die Adria“ ist kein Reisebericht sondern die kulturelle und historische Wahrnehmung einer Sehnsuchtslandschaft. Komplettiert wird das „Adria-Buch“ schließlich durch zahlreiche Literaturhinweise und eine ausführliche Chronologie.

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von Uwe Rada

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