Produktbild: Alltag in der Anstalt

Alltag in der Anstalt Wenn Sozialpsychiatrie praktisch wird - Reprint der Ausgabe von 1980

Aus der Reihe Edition Das Narrenschiff

30,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.03.2014

Verlag

Psychiatrie Verlag

Seitenzahl

390

Maße (L/B/H)

20,8/14,9/2,2 cm

Gewicht

510 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-88414-613-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.03.2014

Verlag

Psychiatrie Verlag

Seitenzahl

390

Maße (L/B/H)

20,8/14,9/2,2 cm

Gewicht

510 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-88414-613-2

Herstelleradresse

Psychiatrie Verlag GmbH
Ursulaplatz 1|50668|Köln|DE
info@psychiatrie-verlag.de

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  • Vorwort (Klaus Dörner) 5
    Vorbemerkung 17
    Teil A
    'Sicherheit' und 'geordnete Verhältnisse' - eine Ethnographie
    1. Einleitung 21
    2. Objektschutz und Schutz vor Objekten 26
    3. 'Auf die Patienten eingehen' 35
    4. Kontrolle als Fürsorge 39
    5. Raumordnung und Sicherheit 45
    Die offenen Kanäle 47
    Mitpatienten und Sicherheit 49
    Öffentlichkeit und Zugänglichkeit 50
    Bettenverteilung 51
    Drinnen und draußen 54
    6. Entschärfungspraktiken 63
    Fixieren 63
    Trennen 66
    Medikamente 67
    Teil B
    Die Sozialstruktur der Station als Werk der Mitglieder
    1. Unsere theoretische Perspektive: Die soziale Welt von einem Hilfsmittel der Untersuchung in ihren Gegenstand verwandeln 77
    2. Krank oder nicht krank - Wie wird Verantwortlichkeit festgestellt? 86
    Die alltagspraktische Theorie sozialer Abweichung 88
    Das Personal als praktischer Theoretiker der Verantwortlichkeit 91
    3. Der methodische Entzug von Glaubwürdigkeit 102
    Äußerungen von Patienten wie 'Behauptungen behandeln' 102
    'Gute Gründe' für den Entzug von Glaubwürdigkeit 106
    Praktiken der Überprüfung 112
    4. Die Loyalitätsmaxime 117
    Die dokumentarische Methode der Interpretation 119
    Der vorausschauend-rückschauende Charakter der dokumentarischen Methode der Interpretation 132
    Ein erster Blick auf die Reflexivität praktischer Erklärungen 143
    5. Wozu Medikamente? 148
    Die Diskussion 148
    Praktische Arbeitsinteressen und Wirklichkeitssicht 155
    6. Noch einmal 'Sicherheit' 164
    'Unruhe im Personal' als Konsequenz und die Konsequentialität des Motivs
    'Unruhe im Personal vermeiden' 170
    Über den erfolgreichen Umgang mit sicherheitsbezogenen praktischen Erklärungen 175
    Die 'Praxis' als Entscheidungsinstanz 175
    'Wir müssen es riskieren' 177
    'Es soll nur eine Ausnahme sein' 178
    'Anordnung von oben' 179
    7. "Das tun wir gern, wenn wir Zeit haben" - Die Analyse einer unangefochtenen praktischen Erklärung 181
    Routinearbeiten des Pflegepersonals 182
    Was formuliert und bewirkt der Satz "Das tun wir gern, wenn wir Zeit haben"? 187
    Ausnahmen 192
    Ein Fall von Überzeugung 193
    Ein Dilemma sozialpsychiatrischer Praxis 195
    8. Was heißt hier 'Gleichbehandlung'? 199
    Gleichbehandlung als Gegebenheit des Settings 201
    Gleichbehandlung aus der Perspektive des Pflegepersonals 205
    Das Motiv: Unruhe unter den Patienten vermeiden 205
    Das Motiv: Zwietracht innerhalb des Personals vermeiden 208
    Gleichbehandlung aus der Perspektive des therapeutischen Personals 211
    9. Regeln und Regelgebrauch - Die Bedeutung der 'praktischen Umstände' 216
    'Soziale Ordnung' von einem Problem des Soziologen in ein Problem der Mitglieder verwandeln 216
    Kompetenter Regelgebrauch als interpretativer Prozeß 219
    Der buchstäbliche und der intelligente Gebrauch von Regeln - Von der Notwendigkeit 'mitzudenken' 220
    Es hängt immer davon ab 226
    Wer? 227
    Wann? 235
    10. Über den Unterschied zwischen 'praktischer' und 'wirklicher' Überzeugung 240
    Der Adressat hält die praktische Erklärung für falsch und wird dennoch überzeugt 241
    Der Adressat hält die praktische Erklärung für unwahr - das Problem der 'Manipulation' 245
    Teil C
    Die Organisation von 'Krankengeschichten'
    Einleitung 255
    I. Wie kommt der Arzt zu einer Diagnose - das Kongruenzphänomen
    1. Die Wirklichkeit ist nicht identisch mit einer Darstellung der Wirklichkeit - ein Paradox 261
    2. Stimmt die Darstellung mit dem Wissen des Hörers überein? 266
    'Wie sind Sie hierhergekommen?' - Die Folgen einer harmlosen Frage 267
    Die 'Bedingung der Möglichkeit' von Objekten 270
    'Unmögliche' Ereignisse 272
    Die Relativität des Realen 279
    3. Ist die Darstellung in sich stimmig? 282
    4. Stimmen die Darstellungen der verschiedenen Berichterstatter überein? 296
    Die 'Unterstellung von Krankheit' 296
    Der 'Beweis des Gegenteils' 301
    5. Diagnostik als Gestaltwahrnehmung 306
    Das Krankheitsbild als Gestaltzusammenhang 307
    Das Wahrgenommene ist immer schon gestaltet 314
    Diagnostische Wahrnehmung als Prozeß der Erfüllung 317
    II. Psychiatrische Therapie - Wie wird das gemacht?
    1. Praktiken der Veränderung 322
    Veränderung aus Prinzip 322
    Der manipulative Verweisungshorizont eines Falles 324
    Medikamente 325
    Drinnen 329
    Draußen 331
    2. Das fehlende Krankheitsbewußtsein der Patienten als praktische Gegebenheit psychiatrischer Therapie und wie die Therapeuten mit ihr fertig werden 337
    Das fehlende Krankheitsbewußtsein als fundamentale Struktur 337
    Zwei Methoden 'praktischer' Überzeugung 345
    Wenn...dann... 347
    'Lernprozeß' oder 'Erpressung' 354
    Objektivierungspraktiken 358
    Schlußbemerkung 368
    Anmerkungen 372
    Bibliographie 388