Produktbild: Lichtjahre

Lichtjahre Psychosen ohne Psychiatrie - Reprint der Ausgabe von 2001

Aus der Reihe Fachwissen

36,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.03.2014

Verlag

Psychiatrie Verlag

Seitenzahl

376

Maße (L/B/H)

21,6/13,9/2,2 cm

Gewicht

469 g

Auflage

7. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-88414-609-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.03.2014

Verlag

Psychiatrie Verlag

Seitenzahl

376

Maße (L/B/H)

21,6/13,9/2,2 cm

Gewicht

469 g

Auflage

7. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-88414-609-5

Herstelleradresse

Psychiatrie Verlag GmbH
Ursulaplatz 1
50668 Köln
DE
info@psychiatrie-verlag.de

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  • Produktbild: Lichtjahre
  • Einleitung 11
    Theorie und Begriffsbildung 17
    Aspekte der Geschichte von Psychiatrie und Psychotherapie 18
    Schizophrenie als Ausdruck »gesamthafter Persönlichkeitsgestalt«? 18
    Zur Geschichte der Negation von »Sinn« 20
    Frühe Formen der Psychotherapie bei Psychosen 23
    Verschiedene Konzepte von Psychosen und ihre Bedeutung für Therapie 27
    Probleme der Selbst- und Fremdwahrnehmung in Psychosen 41
    Grenzen der Wahrnehmung von Wirklichkeit 41
    Zur Bedeutung subjektiver Krankheitstheorie 44
    Aktuelle Entwicklungen der Psychopathologie 47
    Prozesse der Stigmatisierung 49
    Zum Verhältnis von Selbst- und Fremdheilung 52
    Formen der Bewältigung 52
    Zur Wirksamkeit psychiatrischer und pychotherapeutischer Strategien 55
    Gleichzeitigkeit von Störung und Bewältigung 57
    Begriffe und Ergebnisse lebensgeschichtlicher Forschung 60
    Biographie und Lebenslauf 60
    Identität und soziale Repräsentation 62
    Gleichzeitigkeit von Gesundheit und Krankheit 64
    Fürsorgliche Eindämmung oder Vokabular der Differenz 65
    Dichte des Seins 67
    Kulturelle Artikulation schizophrenen Erlebens 68
    Chancen für »Eigenheit« in Psychiatrie und Psychiatriepolitik 11
    Naturgeschichte und Alltagskultur 71
    Mehr oder weniger Institution? 72
    Selbsthilfebewegung und »Trialog« 74
    Vielfalt und Toleranz 75
    Methodik 77
    Authentizität und Struktur - Forschung als Prozeß 78
    Zum Verhältnis von quantitativer und qualitativer Forschung 78
    Bedeutung qualitativer Forschung in Psychologie und Psychiatrie 81
    Verhältnis von Daten und Theorie 83
    Methoden der Datenerhebung 84
    Datenverarbeitung als Prozeß 87
    Geltungsbegründung und Darstellung 89
    Voruntersuchungen 90
    Die Funktion des Psychoseseminars im Forschungsprozeß 92
    Untersuchungskonzept 94
    Leitidee und Fragestellung 95
    Annäherung an das Forschungsfeld 95
    Meine eigene Rolle als Forscher 96
    Konzept der Datenerhebung 97
    Konzept der Datenauswertung 99
    Untersuchungsgruppe - demographische und soziale Daten 102
    Biographische Unterschiede hinsichtlich der Distanz zur Psychiatrie 102
    Geschlechts- und Altersverteilung 101
    Soziale Situation 104
    Art und Dauer der Psychoseerfahrung 105
    Einzelauswertung 109
    »Naturgeschichten« - langjährige Psychosen ohne Behandlung 110
    Frau Adler: »High noon« -allein und in höchster Gefahr 110
    Frau Bach: »Die Kräuterhexe« - Vermeidung von Berührung 120
    Herr Cäsar: Der dünnhäutige Berber - » Hautklinik statt Psychiatrie« 121
    Herr Dach: Unerreichbar? - Vornehmer Rückzug m
    Erich: »Gehirnkünste« - Die Ein-Mann-Mehrheit 124
    Herr Gans: »Absprung verpaßt« - Psychiater oder Rambo 23 121
    Stippvisite Psychiatrie«
    Psychiatrie als peripheres Erlebnis 131
    Frau Hahn: »Verrückt, aber nicht blöd« - Psychose als Chiffre für ein ganzes Leben 131
    Frau Fischer: Der Zaunkönig - »Kampf an der falschen Front« 143
    Frau lsar: »Mit dem Geheimnis allein« - Kinderstimmen 151
    Frau Jung: »Die Differenz kennenlernen« - Psychose als Bruch 155
    Herr Koch: »Synchron zum Radio« - Überleben als Steppenwolf 160
    Frau Lahn: Als Seele, nicht als Körper - Erleben ohne Grenzen 165
    Frau Mohn: »Ich will siegen« - Doppelcharakter einer Psychose 170
    Herr Nil: »Durchschnittsaggression« - Gast in der Psychiatrie 175
    Aversive« Psychoseerleben nach negativer Psychiatrieerfahrung 180
    Herr Olk: »Demütigung durch Mitleid« - Selbstverständliche Stimmen 180
    Herr Pril: Wunder im Kopf - »Unterdessen zerbrach mein Leben« 187
    Herr Quer: Rote Strahlen, weiße Fäden - »Ich fühlte alles mit dem Körper« 193
    Herr Riese: Anspannung und Entspannung - »Situation Psychose« 197
    Frau Sorge: »All das hat mich nicht zerbrochen« - Die Bettlerin vom Gänsemarkt 203
    Frau Schön: Grenzgängerin - am Rande des Existenzminimums 206
    Spätnutzer« Einweisungen nach langer Psychoseerfahrung 201
    Frau Stein: Die Familie der Stimmen - Ein Doppelleben 201
    Frau Tang: Abgrund und Ekstase - Die Sucht nach Absolutem 211
    Herr Unger: »Nicht zwei Herren dienen« - Die Machtprobe 216
    Frau Vogel: »Eingebung des Schutzengels« 221
    Herr Weber: Gleichzeitigkeit der Gegensätze - »Das Eindimensionale halten Psychotiker nicht aus« 226
    Frau Xaver: »Dreieinhalb Jahre nicht auf der Erde« - Verlust der natürlichen Ordnung 232
    Herr Yps: »Rohstoff, mit dem ich zu arbeiten habe« - Krankheit als Herausforderung 237
    Frau Zahn: »Hure Babylons« - Die Integration des Bösen 241
    Grenzgänge - Psychosen mit und ohne Psychiatrie 249
    Frau Äther: Alice im Wunderland - Psychose als Gipfelerlebnis 249
    Frau Aus: »Verrückt, aber korrekt« - Lieber Hotel als Klinik 253
    Frau Ein: Gut und Böse - »in der Psychiatrie glaubt mir sowieso keiner« 255
    Frau Eule: »Psychosen gehen auch wieder vorbei« - Das Restrisiko 260
    Frau Öse: »Entspannung und Entgleisung« - Verarbeitung eines Traumas 266
    Frau Über: »Gute Miene zum bösen Spiel?« - Die Funktion einer Antenne 210
    Psychose als Gratwanderung 275
    Subj ektives Erleben der Psychose 276
    Zwischen Selbstverständlichkeit und Fremdheit 276
    Zwischen Leben und Tod 278
    Zwischen Empfindlichkeit und Abschirmung 279
    Zwischen Vergangenheit und Zukunft 280
    Zwischen persönlicher Entgrenzung und universeller Verbindung 281
    Selbsthilfestrategien 283
    Pragmatische Schutzmechanismen 283
    Komplexe Selbsthilfeprozesse 284
    Biographische Bedingtheit von Selbsthilfe 286
    Psychoseverständnis und übergeordnete Selbstrepräsentation 287
    Alltag und Lebensqualität 289
    Bedeutung der Grundbedürfnisse 289
    Ambivalenz des Alltags 290
    Globale Fremdeinschätzung der Lebensqualität 291
    Art der Selbstnarration als Hinweis auf die subjektive Zufriedenheit 292
    Entwicklungsprozesse 296
    Lebenslinien und Urthemen 296
    Einschneidende Lebensereignisse 299
    Besonderes Lebensgefühl und Selbstbewußtsein 300
    Persönliche Perspektiven 301
    Ressourcen 303
    Globale Fremdeinschätzung der zur Verfügung stehenden Ressourcen 303
    Eigene innere Ressourcen und gemeinschaftliche Selbsthilfe 304
    Ambivalenz sozialer Beziehungen 305
    Erfahrungen mit professioneller Hilfe 308
    Erwartungen an die Psychiatrie 309
    Psychose und Sinn 313
    Wechselwirkungen von Körpergefühl und Psychoseerfahrung 314
    Beispiel: »Dann habe ich ein ganz anderes Verhältnis zum Körper« 314
    Psychose als Ausdruck gesteigerter Körpersensibilität 315
    Ohne Körper der Psychose entgehen? - Abwehr von Körperempfindung 316
    Zusammenfassung 316
    Bedeutung der Sprache bei der Integration psychotischen Erlebens 318
    Beispiel: »Das Eindimensionale halten Psychotiker nicht aus« 318
    Verlust der Selbstverständlichkeit des Sprechens 319
    Formen des sprachlichen Umgangs mit Psychosen 320
    Problematik von Diagnosen und Deutungen 321
    Zusammenfassung 323
    Psychose als Bewältigungsstrategie 325
    Beispiel: »In der Psychose erlebe ich, was ich in Wirklichkeit nicht habe« 325
    Psychose als Form der Selbstbehauptung 326
    Entlastungsfunktion der Psychose 327
    Suche nach Absolutem - Psychose als Sucht 328
    Zusammenfassung 329
    Familie der Stimmen und Stimmen der Familie 331
    Beispiel: »Ich bin nicht seine Ehefrau« 331
    Ambivalenz gegenüber der Ursprungsfamilie 332
    Die Familie als Ort der Entstehung von Psychosen 333
    Die Familie als Schutzraum 335
    Geschlechtsspezifische Aspekte 335
    Zusammenfassung 337
    Religion und Psychose - Mögliche Verortung existentieller Not 339
    Beispiel: »Mit Gott gegen die Panik« 339
    Bedeutung der Religion bei der Integration psychotischen Erlebens 340
    Konflikte mit der Religion 343
    Zusammenfassung 344
    Für eine Anthropologie psychotischer Wahrnehmung 345
    Literaturverzeichnis 357