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  • Produktbild: Alles, was ich bin

Alles, was ich bin Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

20.02.2014

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

432 (Printausgabe)

Dateigröße

5480 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

All that I am

Übersetzt von

Reinhild Böhnke

Sprache

Deutsch

EAN

9783104020037

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Family Sharing

Ja

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  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
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  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Erscheinungsdatum

20.02.2014

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

432 (Printausgabe)

Dateigröße

5480 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

All that I am

Übersetzt von

Reinhild Böhnke

Sprache

Deutsch

EAN

9783104020037

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Was ist wirklich 1935 in London passiert?

Bewertung am 11.03.2014

Bewertungsnummer: 403117

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Anna Funder ist eine 1966 geborene australische Autorin, Anwältin und Dokumentarfilmerin. Ihr Erstling „Stasiland“ (Fischer Taschenbuch), eine Reisereportage in die ehemalige DDR, erhielt den Johnson Award. Durch ihre ungewöhnliche Freundschaft mit der zuletzt in Australien lebenden Deutschen Ruth Blatt (vormals Wesemann, 1906 - 2001) ist ihr die Idee zu diesem Roman gekommen. Sie erzählt darin die Geschichte von Deutschen, die aus politischen Gründen Deutschland verlassen mussten und in England Zuflucht gefunden haben. Hauptsächlich ist es die Geschichte von Dora Fabian und Ernst Toller. Die Geschichte wird aus zwei unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Da ist zum einen Ruth und zum anderen Ernst Toller. Nach einem kurzen Kapitel, der vom Abend der Machtergreifung Hitlers erzählt, beginnt der Roman 2001 in Australien. Die 95jährige Ruth erhält überraschenderweise einen Brief von einem Hotel aus New York. Dieser Brief enthält Notizen und das überarbeitete Manuskript von Ernst Toller. Während sie darin liest, erinnert sie sich zurück an die Zeit vom 1. Weltkrieg bis 1935. Sie erzählt von ihrem Leben als junge, politische Frau, die immer zu ihrer etwas älteren Cousine Dora Fabian aufschaut. Beide Frauen sind Pazifistinnen und gehören der USPD an. Dadurch lernen sie auch den Autor Ernst Toller kennen. Dora arbeitet für ihn als Sekretärin und ist auch gleichzeitig seine Geliebte. Als Hitler an die Macht kommt, müssen sie fliehen. Sie alle landen in London, wo ihnen politische Agitation verboten ist, was sie aber nicht daran hindert, diese weiter zu betreiben. Gerade Dora Fabian ist hierbei sehr aktiv und steht dadurch sehr weit oben auf der Liste der Nationalsozialisten, die auch ihre Agenten in London haben. An Hand des Klappentextes wissen wir, dass sie angeblich 1935 mit ihrer Parteigenossin Mathilde Wurm Selbstmord begangen haben soll. Aber stimmt dies wirklich? Ruth Blatt hat dazu ihre berechtigen Zweifel. Der zweite Erzählstrang spielt in einem Hotelzimmer in New York, wo Ernst Toller mit seiner Sekretärin Clara versucht, seine Erinnerungen „Eine Jugend in Deutschland“ zu überarbeiten. Er möchte darin die Rolle, die Dora Fabian in seinem Leben und in der Politik gehabt hat, stärker herausarbeiten. Und dadurch erfahren wir viel über das Leben von den beiden. Dieser Erzählstrang endet mit dem Selbstmord von Ernst Toller. Die Autorin setzt das Leben dieser Menschen wie eine Kollage zusammen. Nach und nach erfährt man immer mehr über sie und das Leben in Deutschland von 1918 bis 1933. Mir war bis dahin z.B. nicht bewusst, dass die Deutschen in England nicht politisch aktiv sein durften und damit den Widerstand in Deutschland nicht unterstützen konnten. Und ich wusste auch nicht, dass Deutschland ins vermeintlich sichere Ausland geflohene Regimegegner dort hat umbringen lassen oder zurück ins Reich entführt hat. Da die Umstände um den Tod von Dora Fabian und Mathilde Wurm bis heute nicht eindeutig geklärt sind, hat sich die Autorin bewusst für die Romanform entschieden. Interessanterweise findet man im deutschsprachigen Internet kaum etwas über dieses Thema, wohl aber im englischsprachigen. Ein sehr interessanter, spannender Roman, mit dem man einmal wieder Geschichtslücken auf angenehme Weise schließen kann.

Was ist wirklich 1935 in London passiert?

Bewertung am 11.03.2014
Bewertungsnummer: 403117
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Anna Funder ist eine 1966 geborene australische Autorin, Anwältin und Dokumentarfilmerin. Ihr Erstling „Stasiland“ (Fischer Taschenbuch), eine Reisereportage in die ehemalige DDR, erhielt den Johnson Award. Durch ihre ungewöhnliche Freundschaft mit der zuletzt in Australien lebenden Deutschen Ruth Blatt (vormals Wesemann, 1906 - 2001) ist ihr die Idee zu diesem Roman gekommen. Sie erzählt darin die Geschichte von Deutschen, die aus politischen Gründen Deutschland verlassen mussten und in England Zuflucht gefunden haben. Hauptsächlich ist es die Geschichte von Dora Fabian und Ernst Toller. Die Geschichte wird aus zwei unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Da ist zum einen Ruth und zum anderen Ernst Toller. Nach einem kurzen Kapitel, der vom Abend der Machtergreifung Hitlers erzählt, beginnt der Roman 2001 in Australien. Die 95jährige Ruth erhält überraschenderweise einen Brief von einem Hotel aus New York. Dieser Brief enthält Notizen und das überarbeitete Manuskript von Ernst Toller. Während sie darin liest, erinnert sie sich zurück an die Zeit vom 1. Weltkrieg bis 1935. Sie erzählt von ihrem Leben als junge, politische Frau, die immer zu ihrer etwas älteren Cousine Dora Fabian aufschaut. Beide Frauen sind Pazifistinnen und gehören der USPD an. Dadurch lernen sie auch den Autor Ernst Toller kennen. Dora arbeitet für ihn als Sekretärin und ist auch gleichzeitig seine Geliebte. Als Hitler an die Macht kommt, müssen sie fliehen. Sie alle landen in London, wo ihnen politische Agitation verboten ist, was sie aber nicht daran hindert, diese weiter zu betreiben. Gerade Dora Fabian ist hierbei sehr aktiv und steht dadurch sehr weit oben auf der Liste der Nationalsozialisten, die auch ihre Agenten in London haben. An Hand des Klappentextes wissen wir, dass sie angeblich 1935 mit ihrer Parteigenossin Mathilde Wurm Selbstmord begangen haben soll. Aber stimmt dies wirklich? Ruth Blatt hat dazu ihre berechtigen Zweifel. Der zweite Erzählstrang spielt in einem Hotelzimmer in New York, wo Ernst Toller mit seiner Sekretärin Clara versucht, seine Erinnerungen „Eine Jugend in Deutschland“ zu überarbeiten. Er möchte darin die Rolle, die Dora Fabian in seinem Leben und in der Politik gehabt hat, stärker herausarbeiten. Und dadurch erfahren wir viel über das Leben von den beiden. Dieser Erzählstrang endet mit dem Selbstmord von Ernst Toller. Die Autorin setzt das Leben dieser Menschen wie eine Kollage zusammen. Nach und nach erfährt man immer mehr über sie und das Leben in Deutschland von 1918 bis 1933. Mir war bis dahin z.B. nicht bewusst, dass die Deutschen in England nicht politisch aktiv sein durften und damit den Widerstand in Deutschland nicht unterstützen konnten. Und ich wusste auch nicht, dass Deutschland ins vermeintlich sichere Ausland geflohene Regimegegner dort hat umbringen lassen oder zurück ins Reich entführt hat. Da die Umstände um den Tod von Dora Fabian und Mathilde Wurm bis heute nicht eindeutig geklärt sind, hat sich die Autorin bewusst für die Romanform entschieden. Interessanterweise findet man im deutschsprachigen Internet kaum etwas über dieses Thema, wohl aber im englischsprachigen. Ein sehr interessanter, spannender Roman, mit dem man einmal wieder Geschichtslücken auf angenehme Weise schließen kann.

Sie sind Mitglieder der USPD,…

TochterAlice aus Köln am 24.07.2018

Bewertungsnummer: 2713636

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sie sind Mitglieder der USPD, also Sozialisten, in vielen Fällen auch Juden: Dora Fabian, Mathilde Wurm, Doras Cousine Ruth Wesemann/Becker und ihr Mann Hans sowie viele andere, allen voran der noch heute bekannte Ernst Toller, dessen "Eine Jugend in Deutschland" ich schon als Teenager verschlungen habe: das macht ihr Leben im nationalsozialistischen Deutschland so unerträglich, dass sie noch 1933 fliehen: in die Schweiz, nach Frankreich, aber vor allem nach Großbritannien, nach London. Hier werden Dora Fabian und Mathilde Wurm 1935 in Doras Wohnung tot aufgefunden - eine wahre historische Begebenheit - nicht die Einzige, die in dieser Geschichte zur Sprache kommt. Für mich ist dies ein Zeitzeugenroman, basierend auf wahren historischen Ereignissen - einiges wurde modifiziert, doch alles hat einen wahren Kern. So kommt bspw. die zweifelhafte Rolle des späteren NDR-Intendanten und Bundesverdienstkreuzträgers Hans Wesemann als Nazi-Agent und somit als Verräter zur Sprache. Der Roman wird abwechselnd aus der Sicht von Ernst Toller und der von Ruth geschildert, zwei in ihrer Wahrnehmung sehr verschiedene, in ihren politischen Standpunkten jedoch sehr ähnliche Sichtweisen. Wir sehen Dr. Ruth Becker nun in Australien , eine sehr alte und sehr kluge Dame - die gerade eine beunruhigende Diagnose erhalten hat. Doch sie nimmt sie eher gelassen an, kann sie doch auf ein bewegtes und nicht ungefährliches Leben zurückblicken, auf die Zeit der Machtergreifung Hitlers und der Zeit davor, als sie und ihre Familie fleißige Synagogenbesucher waren, auf ihre Cousine Dora - die, wie auch der Rest der Familie, nicht überlebt hat - wir erleben ihre Sicht also in Form von Rückblicken. Toller hingegen spricht aus dem Jenseits, in das er sich bereits 1939 freiwillig verabschiedet hat. Ein sehr atmosphärischer und aufschlussreicher Roman mit einigen - durchaus erträglichen - Längen, die offenbar dem Spagat zwischen Roman und historischer Realität geschuldet sind, mit denen die Autorin sehr verantwortungsvoll und einfühlsam umgeht. Mich erstaunt, dass eine Australierin so lebendig über Nazideutschland schreiben kann, aber möglicherweise ist dieses Erstaunen auch nur irgendwelchen Vorurteilen meinerseits geschuldet. Auf jeden Fall ein empfehlenswerter Roman, der den Leser bereichert dadurch, dass er sowohl aufschlussreich als auch lehrreich ist.

Sie sind Mitglieder der USPD,…

TochterAlice aus Köln am 24.07.2018
Bewertungsnummer: 2713636
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sie sind Mitglieder der USPD, also Sozialisten, in vielen Fällen auch Juden: Dora Fabian, Mathilde Wurm, Doras Cousine Ruth Wesemann/Becker und ihr Mann Hans sowie viele andere, allen voran der noch heute bekannte Ernst Toller, dessen "Eine Jugend in Deutschland" ich schon als Teenager verschlungen habe: das macht ihr Leben im nationalsozialistischen Deutschland so unerträglich, dass sie noch 1933 fliehen: in die Schweiz, nach Frankreich, aber vor allem nach Großbritannien, nach London. Hier werden Dora Fabian und Mathilde Wurm 1935 in Doras Wohnung tot aufgefunden - eine wahre historische Begebenheit - nicht die Einzige, die in dieser Geschichte zur Sprache kommt. Für mich ist dies ein Zeitzeugenroman, basierend auf wahren historischen Ereignissen - einiges wurde modifiziert, doch alles hat einen wahren Kern. So kommt bspw. die zweifelhafte Rolle des späteren NDR-Intendanten und Bundesverdienstkreuzträgers Hans Wesemann als Nazi-Agent und somit als Verräter zur Sprache. Der Roman wird abwechselnd aus der Sicht von Ernst Toller und der von Ruth geschildert, zwei in ihrer Wahrnehmung sehr verschiedene, in ihren politischen Standpunkten jedoch sehr ähnliche Sichtweisen. Wir sehen Dr. Ruth Becker nun in Australien , eine sehr alte und sehr kluge Dame - die gerade eine beunruhigende Diagnose erhalten hat. Doch sie nimmt sie eher gelassen an, kann sie doch auf ein bewegtes und nicht ungefährliches Leben zurückblicken, auf die Zeit der Machtergreifung Hitlers und der Zeit davor, als sie und ihre Familie fleißige Synagogenbesucher waren, auf ihre Cousine Dora - die, wie auch der Rest der Familie, nicht überlebt hat - wir erleben ihre Sicht also in Form von Rückblicken. Toller hingegen spricht aus dem Jenseits, in das er sich bereits 1939 freiwillig verabschiedet hat. Ein sehr atmosphärischer und aufschlussreicher Roman mit einigen - durchaus erträglichen - Längen, die offenbar dem Spagat zwischen Roman und historischer Realität geschuldet sind, mit denen die Autorin sehr verantwortungsvoll und einfühlsam umgeht. Mich erstaunt, dass eine Australierin so lebendig über Nazideutschland schreiben kann, aber möglicherweise ist dieses Erstaunen auch nur irgendwelchen Vorurteilen meinerseits geschuldet. Auf jeden Fall ein empfehlenswerter Roman, der den Leser bereichert dadurch, dass er sowohl aufschlussreich als auch lehrreich ist.

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Alles, was ich bin

von Anna Funder

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