Produktbild: Die narzisstische Persönlichkeitsstörung mit Schematherapie behandeln (Leben Lernen, Bd. 246)
Band 246

Die narzisstische Persönlichkeitsstörung mit Schematherapie behandeln (Leben Lernen, Bd. 246)

Aus der Reihe Leben lernen
1

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Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

05.06.2014

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

168 (Printausgabe)

Dateigröße

865 KB

Auflage

2. Auflage 2018

Sprache

Deutsch

EAN

9783608200355

Beschreibung

Rezension

»Der Erklärungsansatz aus schematherapeutischer Sicht verdeutlicht den Zusammenhang der Schemata mit typischen Verhaltensweisen, Bewältigungsmodi und Vermeidungsstrategien sehr eindrücklich. Den konkreten Therapieverlauf stellt sie anhand von Fallbeispielen dar. Frau Dieckmann gelingt es damit, Verständnis für die Störung dieser oft sehr schwierigen Personengruppe zu wecken und eine empathische Haltung zu entwickeln ... Insgesamt ein sehr lesenswertes, praxisnahes Buch, das wieder einmal verdeutlicht, wie hilfreich die Schematherapie für Menschen mit Persönlichkeitsstörungen sein kann.«
Andra Majer, fachbuchkritik.de, 2.7.2012

»Eva Dieckmann diskutiert auf sehr klare, fachlich kompetente und verständliche Art und Weise das evidenzbasierte Modell der Schematherapie. … Sehr empfehlenswert für PsychotherapeutInnen, PsychologInnen, MedizinerInnen sowie alle, die sich in die Schematherapie von Narzisstischen Persönlichkeitsstörungen einarbeiten bzw. vertiefen wollen.«
Lucie Rambauske-Martinek, buchtips.de, 11/2011

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05.06.2014

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Klett Cotta

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2. Auflage 2018

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9783608200355

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  • Bewertung

    5/5

    23.08.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Auch für Laien …

    … mit psychologischem Vorwissen und Interesse ist Eva Dieckmanns Buch, geschrieben für Psychotherapeut:innen von einer erfahrenen Praktikerin, sehr gut lesbar und fesselnd. Die darin zum Ausdruck kommende zutiefst humanistische therapeutische Haltung, der anschauliche und spannende Schreibstil sowie die systematische Darstellung des Therapieansatzes mit vielen Beispielen aus der Praxis überzeugen. Faszinierend ist das im therapeutischen Ansatz begründete Verständnis der narzisstischen Persönlichkeitsstörung selbst, das es der Leserin und dem Leser ermöglicht, narzisstische Verhaltensweisen aus neuen Perspektiven und mit Mitgefühl zu betrachten. Dass sich narzisstische Schemata und Bewältigungsmodi in einer Kontinuität zwischen „Normalität“ und Pathologie ausprägen, bedeutet, dass sie bei vielen Menschen zu dysfunktionalen Verhaltensweisen und belastenden Emotionen führen, auch ohne krank zu machen. Die Schematherapie setzt auf „[…] eine unterstützende, transparente, ermutigende und fürsorgliche Haltung“ und anders, als viele gegenwärtig praktizierten psychotherapeutischen Methoden, empfiehlt sie den Therapeut:innen „[…] als PERSON mit einer anderen Person in Kontakt zu treten“ (2018, S.60). Das Buch - wie die Schematherapie – hilft, die der NPS zugrundeliegenden psychologischen Mechanismen besser zu verstehen, zu reflektieren und zu verändern; es macht aber auch deutlich, dass der therapeutische Einsatz der Schematherapie großer professioneller Expertise, intensiver Selbstreflexion und der Bereitschaft, sich mit den Patient:innen auf ein gemeinsames Abenteuer einzulassen, das für beide Seiten persönliches Wachstum verspricht, bedarf. Sehr empfehlenswert!

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  • Produktbild: Die narzisstische Persönlichkeitsstörung mit Schematherapie behandeln (Leben Lernen, Bd. 246)
  • Vorwort von Wendy T. Behary . . . . . . . 13
    Einleitung 15
    1. Einführung in die Schematherapie . . . . . . . . . 21 1.1 Unterschiede zwischen Schematherapie und Kognitiver Verhaltenstherapie. . . . . . . . . . . 22 1.2 Theoretische Basis der Schematherapie . . . 25 1.2.1 Frühkindliche maladaptive Schemata . . . . . . . . . . . 25 1.2.2 Schemadomänen . . . . 28 Domäne I: Abgetrenntheit/Ablehnung . . . . . . . . . 28 Domäne II: Eingeschränkte Autonomie und Leistungsfähigkeit . 29 Domäne III: Ohne Grenzen sein . . . . 30 Domäne IV: Fremdbezogenheit . . . . 30 Domäne V: Wachsamkeit und Gehemmtsein . . . . 30 1.2.3 Maladaptive Bewältigungsstrategien (Kompensationsmechanismen oder Copingstile) . . . . . . . . 32 »FIGHT« Überkompensation . . . 32 »FLIGHT« Vermeidung . . . . . . . . . . 33 »FREEZE« Erdulden 34 1.2.4 Modusansatz zur Therapie schwerer Persönlichkeitsstörungen . . . . . . . . . 35 Kind-Modi . . . . . . . . . 39 Maladaptive Bewältigungsmodi . . . . 42 Maladaptive Elternmodi . . . . . . . . . . 43 Gesunder Erwachsener-Modus . . . . 43 1.3 Indikation und Kontraindikation für den Einsatz von Schematherapie . . . . . . . . . . . 45 1.4 Beschreibung des Therapieprozesses . . . . . 46 1.4.1 Übergeordnete Ziele der Behandlung . . . . . . . . . . . 46 1.5 Schematherapeutische Bausteine in chronologischer Reihenfolge . . . 47 1.5.1 Evaluation der Schemata und Edukation . . . . . . . . 47 1.5.2 Kognitive Techniken . 49 Historische Überprüfung . . . . . . . . . 49 Dialoge zwischen der »Schemaseite« und dem gesunden Erwachsenen . . . . . . . . . . . 51 Schema-Memos . . . . . 52 Schematagebuch . . . . . 52 1.5.3 Emotionsfokussierte Techniken . . . . 52 »Limited Reparenting« . . . . . . . . . . . 54 Unterbrechung dysfunktionaler Verhaltensmuster . . . . 56 Modusarbeit . . . . . . . . 57 1.6 Wirksamkeitsnachweis . . . . . 58 1.7 Abgrenzung zu anderen Therapien . . . . . . 60 1.8 Zusammenfassung, Kritik und Ausblick . . 62
    2. Symptomatik und Diagnostik der Narzisstischen Persönlichkeitsstörung (= NPS) 69 2.1 DSM-IV-Kriterien der Narzisstischen Persönlichkeitsstörung . . . . . . 71 2.2 Kriterien der Narzisstischen Persönlichkeitsstörung (modifiziert nach Millon) . . 72 2.3 Narzissmus-Erstbeschreibung . . . . . . . . . . . 74 2.4 Ätiologische Konzepte für die Genese von Narzissmus . . 77 2.5 Ätiologie der Narzisstischen Persönlichkeitsstörung aus schematherapeutischer Sicht: Frühe maladaptive Schemataund Schemadomänen . . . . . . . . . 79 2.5.1 Domäne I und aktive Schemata . . . . 79 Schema Misstrauen/Missbrauch . . . 79 Schema emotionale Entbehrung . . . 82 Schema Unzulänglichkeit/Scham . . 84 Schema soziale Isolation . . . . . . . . . . 86 2.5.2 Domäne II und aktive Schemata . . . 86 Schema Abhängigkeit/Inkompetenz 87 Schema Verstrickung/unterentwickeltes Selbst . . . 87 2.5.3 Domäne III und aktive Schemata . . 88
    Schema Anspruchshaltung/Grandiosität . . . . . . . . 90 Schema unzureichende Selbstkontrolle/-disziplin 91 2.5.4 Domäne IV und aktive Schemata . . 92 Schema Unterordnung/Unterwerfung . . . . . . . . . . 93 Schema Streben nach Zustimmung und Beachtung . . . . . . . . . . 95 2.5.5 Domäne V und aktive Schemata . . . 96 Schema unerbittliche Standards . . . . 97 2.6 Schemamodi bei der Narzisstischen Persönlichkeitsstörung . . . . . . 97 2.6.1 Modus der narzisstischen Selbsterhöhung . . . . . . . 97 2.6.2 Modus des distanzierten Beschützers/ der distanzierenden Selbstberuhigung . . . . . . . . . . 100 2.6.3 Modus des einsamen/beschämten Kindes . . . . . . . 102 2.6.4 Modus des ärgerlichen Kindes . . . . . 102 2.6.5 Modus des fordernden Elternteils . . 103
    3. Therapie der Narzisstischen Persönlichkeitsstörung . . . 105 3.1 Einige Vorbemerkungen zur Therapie der NPS: übliche Hindernisse auf dem Weg . . . . . . . 105 3.2 Regeln und Hilfestellungen für die Therapie von Patienten mit NPS . . . . . . . . . 108 Die Therapiebeziehung muss von gegenseitigem Respekt geprägt sein . . . . . 108 Patient und Therapeut müssen sich sicher fühlen können . . . . 109 Es müssen Grenzen gesetzt werden . . . . 109 Die Entdeckung der Durchschnittlichkeit . . . . . . . . . . . 110 Die Patienten müssen lernen, dass ihr Verhalten Konsequenzen hat . . . . . . . 110 Auf die Kraft des Wir bauen . . . . . . . . . . 111 Die günstige Auslegung zweifelhafter Umstände: In dubio pro reo . . . . . . . . . 112 Die Regel der impliziten Annahme . . . . . 112 Als Rollenmodell fungieren, wenn es um Entschuldigungen geht . . . 113 Bei Konflikten auf die Metaebene wechseln . . . . . . . . . 113 Unterscheiden zwischen Schuld und Verantwortung . 114 Die Modussprache benutzen . . . . . . . . . . 114
    Konzepte aus der Neurobiologie einführen . . . . . . . . . . 116 Hilfsmittel zur Annäherung an die Vergangenheit . . . 116 Rückschläge antizipieren und nicht die Geduld verlieren . . . 117 Loben und Unterstützung verbalisieren . 118
    4. Schematherapeutische Interventionen . . . . . 119 4.1 Schematherapie für einen Patienten mit Narzisstischer Persönlichkeitsstörung . . . . . 119 4.2 Schematherapeutische Fallkonzeption . . . . 121
    Hintergrundinformation . . . 121 Therapieanlass, Achse-I-Symptome, Schweregrad . . . . . . 121 Relevante Schemata mit Bezug zur biografischen Entwicklung . . 121 Relevante Modi . . . . . . . . . . . 122 Aktuelle Probleme und lebensgeschichtliche Einbindung (life patterns) . . 122 Schema und Modustrigger . . 123 Mögliche temperamentbedingte und biologische Faktoren . . . . . 123 Ursprünge der Probleme in der Entwicklung (Erinnerung an Erlebnisse mit Mutter, Vater, Geschwistern, Peers) . . . . . . . 123
    Wichtige Kindheitserinnerungen und -bilder . . . . . . . . . 124 Kognitionen und kognitive Verzerrungen . 124
    Schemabewältigung . . . . . . . 124 Sich-Fügen, Sich-Abfinden . . . . . . . . 124 Vermeiden . . . . . . . . . . 124 Überkompensation . . 124 Therapeutische Beziehung (Schemata und Modi des Patienten während der Sitzungen, Reaktionen des Therapeuten, Gegenübertragung) . . . . . . . 125 4.3 Therapieziele . 125 4.3.1 Therapieoptionen . . . . 126 Grenzen setzen . . . . . . 126 Emotionsaktivierende Techniken . . 128 Stuhldialog mit der verletzlichen Seite . . . . . . . . . . 128 Stühlearbeit mit mehreren Stühlen: der Modus des distanzierten Beschützers . . . . . . 130 Moduskonzept . . . . . . 131 Imagination zum Modus des verletzlichen Kindes 131 Weitere Möglichkeiten zum Einsatz von Imagination . . . . . . . . . 135 Umgang mit der Selbsterhöhung: die Technik der empathischen Konfrontation oder die »Ja,-aber-...«-Intervention . . . . . . . . 136 Den Grundkonflikt darstellen: Stuhldialog zwischen der Selbsterhöhung und dem vulnerablen Kind . . . . 139 Stuhldialog mit dem fordernden Elternteil . . . . . . 140 Kognitive Techniken . 142 Die Ebene der Verhaltensänderung . 143
    Behandlungsabschluss, Katamnese, Diskussion . . 144 4.4 Fallstricke in der Behandlung: Wenn Schemata der Therapeuten getriggert werden . . . . . . . . . . 144 4.5 Zusammenfassung und Ausblick . . . . . . . . 146 Wendy T. Behary: Die Kunst der empathischen Konfrontation - mit narzisstischen Klienten arbeiten . . 149 Danksagung . . . . . . . . . . 163 Literatur . 165