Es ist Freitag, kurz vor Weihnachten. Auf dem Campus der exzellenten Provinzuni halten sich nur wenige Menschen auf, als plötzlich das Licht ausgeht. Von einem Moment zum anderen sind Strom und Heizung abgeschaltet, weder Mobilfunknetze noch das Internet sind verfügbar. Und alle Ausänge sind mit Sprengladungen gesichert – Die Uni wird zur Todesfalle.
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Intensiver Thriller
Bewertung am 26.06.2024
Bewertungsnummer: 2230888
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Was für ein unglaublich rasanter Thriller. Zweiundvierzig ist pures Kopfkino und wirklich, im positiven Sinn gemeint, absolut filmisch. Claudia Rapp hat einen derart mitreißenden Schreibstil, dass man da einfach von Anfang an gepackt und nicht mehr losgelassen wird. Die Seiten fliegen nur so dahin.
Am Anfang ist es schwierig, den Überblick über alle Figuren zu behalten. Das waren mir persönlich einfach zu viele. Die Perspektiven haben zu schnell und zu oft gewechselt, da muss man echt aufpassen.
Zweiundvierzig sollte eigentlich ein großer Bestseller-Thriller sein und ich verstehe nicht, wieso er das nicht ist. Das Buch hat eigentlich alles, was man sich von einem spannenden, rasant erzählten Thriller nur wünschen kann. Und irgendwie schreit der Roman richtig nach einer Verfilmung.
„Bitte bewahren Sie Ruhe.…
Igelmanu aus Mülheim am 05.04.2014
Bewertungsnummer: 2700238
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
„Bitte bewahren Sie Ruhe. Hören Sie jetzt genau zu, diese Anweisungen werden nur ein einziges Mal gegeben. Versuchen Sie unter keinen Umständen, eine Türe zu öffnen, denn wir haben alle nach außen führenden Fluchtwege mit Sprengsätzen versehen. Das gesamte Gebäude ist abgeriegelt, alle Stromquellen sind abgeschaltet, ebenso das Heizsystem. Weiterhin möchten wir Sie darüber informieren, dass auch das Mobilfunknetz im Bereich der Universität bis auf Weiteres unerreichbar ist, genau wie alle Zugriffsmöglichkeiten auf das Internet. Bitte bewahren Sie Ruhe und finden sich damit ab, dass weder Sie hinaus noch dass jemand zu Ihnen hinein kommen wird. Wir werden Sie informieren, wenn sich an dieser Situation etwas ändert, aber das liegt nicht in unserer Hand.“ Ein Freitagnachmittag, kurz vor Weihnachten. Keiner der wenigen Studierenden, die sich zu dieser Zeit noch in der Universität in Konstanz befinden, hat damit rechnen können, dass plötzlich der Strom ausfällt. Dass kein Handy mehr Empfang hat. Und dass ihnen plötzlich eine unsichtbare Stimme erklärt, dass sie zu Geiseln geworden sind. Schnell bricht Panik aus, nur einzelne behalten die Nerven. Werden sie einen Ausweg finden? Dieser Thriller hat Spaß gemacht! Das Buch liest sich wie ein Action-Film, ich konnte förmlich vor meinem geistigen Auge sehen, wie die Kamera von einem zum anderen schwenkt. Wir lernen die unterschiedlichsten Charaktere kennen, einige werden uns im Laufe der Handlung richtig überraschen! Zudem lässt sich sehr schön beobachten, wie sich eine Gruppe in einer solchen Extremsituation verhält. Das machte das Buch noch über die Spannung hinaus interessant. Das Tempo bleibt konstant hoch, das Buch liest sich flott weg. Ich hätte mir noch ein wenig mehr zu den Geiselnehmern gewünscht, ihnen wird auf den 168 Seiten nur wenig Platz eingeräumt. Aber dadurch, dass man konsequent bei den Eingeschlossenen bleibt, nicht mal „nach draußen“ blickt, kann man besonders intensiv deren Ängste mitempfinden. Und das letzte Kapitel erfreut uns mit einem Epilog, in dem wir erfahren, wie es jedem Charakter, den wir kennengelernt haben, „danach“ erging. Zusammenfassend bedeutet das für diesen Thriller: Gute und spannende Unterhaltung!
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