Wider den Gehorsam

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Beschreibung


Wer den Mut zum Ungehorsam hat, der entzieht sich nicht nur vermeintlichen Autoritäten, sondern nimmt die Menschen lebendig und mitfühlend wahr. Wie sehr die Kultur des Gehorsams entmenschlichen kann und welche Wege aus dem Kreislauf der Unterordnung führen, zeigt Arno Gruen: ein befreiendes Plädoyer für mehr Mitmenschlichkeit.

Lange bevor wir sprechen können und sich unser Denken organisiert, müssen wir lernen, gehorsam zu sein und unsere Gefühle zu unterdrücken. In allen Lebensbereichen erzwingt unsere Zivilisation einen reflexartigen Gehorsam. Zugleich belohnt sie ein Gruppendenken, das ein selbstbestimmtes, freies Denken unmöglich macht. Scharfsinnig entlarvt der bedeutende Psychoanalytiker Arno Gruen die Pathologie der freiwilligen Knechtschaft: Wir selbst halten uns nicht für gehorsam und erkennen nicht, dass die Idealisierung des Unterdrückers ihm Macht über uns verleiht. Es ist höchste Zeit, gegen die Kultur des verschwiegenen Gehorsams zu revoltieren: Nur so können wir die Demokratie stärken und besser miteinander leben.

»Keiner von Gruens Kollegen hat die Psychoanalyse derart konsequent und grundsätzlich zur Zivilisationskritik weiterentwickelt. Die psychosozialen Motive der DDR-Revolution z.B. ließen sich mit seiner Grundsatzkritik unserer Werte ziemlich schlüssig erklären - und ebenso das Zögern im Westen, das Herrschafts- und Kontrollinteresse hinter unseren Wertvorstellungen zu thematisieren.« Eike Gebhardt, Deutschlandradio Kultur, 7.11.2014 Eike Gebhardt DeutschlandRadio Kultur 20141107

Details

Verkaufsrang

23845

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.08.2014

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

104

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

23845

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.08.2014

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

104

Maße (L/B/H)

17,2/11,3/1,2 cm

Gewicht

112 g

Auflage

11. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-94891-2

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Präzise

Bewertung aus Düsseldorf am 31.01.2022

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mochte diesen Text sehr. Sehr gut und schnell zu lesen ohne große Ausschweifungen, damit man wirklich den Kern seiner Überlegungen erkennt.

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Bewertung aus Düsseldorf am 31.01.2022
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Mochte diesen Text sehr. Sehr gut und schnell zu lesen ohne große Ausschweifungen, damit man wirklich den Kern seiner Überlegungen erkennt.

Objekt - Subjekt -> Introjekt

Bewertung aus Niederglatt ZH am 18.01.2020

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Jahrtausendelang wird in dualen Begriffspaaren (Objekt, Subjekt) gedacht und gelehrt, aber erlebt wird etwas anderes: das Introjekt, die Prägung. Dieser Begriff stammt anscheinend von Gruen. Wenn jemand anderes ein angelegtes Introjekt zu nutzen oder zu gebrauchen weiss, dann wird es für die Person, deren Introjekte gebraucht werden, gelinde gesagt schwierig: Gehorsam ohne Reflektion. Sehr überzeugend. Natürlich bringt Gruen als Exberliner Extrembeispiele mit einem Panzergeneral, aber das Licht geht auf mit dem Begriff des Introjekts. Grossartig.

Objekt - Subjekt -> Introjekt

Bewertung aus Niederglatt ZH am 18.01.2020
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Jahrtausendelang wird in dualen Begriffspaaren (Objekt, Subjekt) gedacht und gelehrt, aber erlebt wird etwas anderes: das Introjekt, die Prägung. Dieser Begriff stammt anscheinend von Gruen. Wenn jemand anderes ein angelegtes Introjekt zu nutzen oder zu gebrauchen weiss, dann wird es für die Person, deren Introjekte gebraucht werden, gelinde gesagt schwierig: Gehorsam ohne Reflektion. Sehr überzeugend. Natürlich bringt Gruen als Exberliner Extrembeispiele mit einem Panzergeneral, aber das Licht geht auf mit dem Begriff des Introjekts. Grossartig.

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