Unternehmensbewertung mittels des gewichteten Kapitalkostensatzes ("WACC") unter Berücksichtigung des Steuersystems
-
- Deutsch ausgewählt
49,90 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
30.01.2003
Verlag
GRINSeitenzahl
72
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,6 cm
Gewicht
118 g
Auflage
4. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-8386-6359-3
Die Bewertung von Unternehmen gehört zu den in Theorie und Praxis intensiv erörterten betriebswirtschaftlichen Gebieten. Dabei bleibt zu beobachten, dass die damals vorherrschenden Bewertungsmethoden, welche sich am Substanzwert und Ertragswert eines Unternehmens orientierten, verstärkt durch solche Verfahren ersetzt werden, die den Wert eines Unternehmens auf Basis von diskontierten Cash Flows ermitteln. Grundlage der Bewertungsverfahren, die sich an den zukünftigen Zahlungsüberschüssen eines Unternehmens orientieren, ist die Diskontierung der operativen freien Cash Flows mittels eines risikoadjustierten Kapitalisierungszinssatzes unter Berücksichtigung von Steuern.
Obwohl diese Verfahren international anerkannt sind und das allgemeine Vorgehen in sämtlichen gängigen Lehrbüchern beschrieben wird, ist auffällig, dass immer noch eine intensive Diskussion über eine konsistente Anwendung der Bewertungsmethoden im Gange ist, die sich vor allem auf Integration von Steuern bezieht.
Bei Durchsicht dieser Diskussion sind nun zwei Sachverhalte besonders auffällig. Zum ersten ist sich die Literatur und auch die Praxis nicht einig, ob persönliche Steuern bei der Unternehmensbewertung zu berücksichtigen sind. Zum zweiten kommen verschiedene Autoren, bei Berücksichtigung der persönlichen Steuer, zu unterschiedlichen Ergebnissen, was unter Ausschluss von Rechen- und Modellierungsfehlern nur auf unterschiedliche Annahmen zurückzuführen ist. Dies bildet den Ausgangspunkt dieser Arbeit.
Im folgenden wird untersucht, welchen Einfluss Steuern auf den Unternehmenswert ausüben und was dabei zu beachten ist. Ziel ist es, dem Leser einen Überblick darüber zu verschaffen, welche Steuern Einfluss auf den Unternehmenswert nehmen und wie dieser zu beziffern ist. Dementsprechend werden anschließend Methoden aufgezeigt diesen Einfluss in die WACC-Formel zu integrieren. Dies endet mit der Vorstellung des Ansatzes von Husmann/ Kruschwitz/ Löffler (2001), denen es gelungen ist einen auf verschiedene Länder abgestimmten Steuercode zu entwickeln, der mit dem WACC-Ansatz kompatibel ist.
Im Ergebnis wird sich dann zeigen, wann persönliche Steuern bei der Bewertung berücksichtigt werden müssen und warum einige Annahmen, die zu unterschiedlichen Unternehmenswerten führen, nicht oder nur mit Vorsicht getroffen werden können.
Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis:
AbbildungsverzeichnisV
AbkürzungsverzeichnisVI
VariabelenverzeichnisVII
1.Einleitung
1.1Motivation der Arbeit1
1.2Organisation der Arbeit2
2.Unternehmensbewertung mittels "WACC"
2.1Abgrenzung zu anderen Ansätzen2
2.2Abgrenzung der DCF-Verfahren4
2.3Grundlagen des WACC-Ansatzes5
2.3.1Allgemeines Vorgehen5
2.3.2Ermittlung des freien Cash Flows8
2.3.3Ermittlung des Diskontierungsfaktors10
2.3.3.1Der Eigenkapitalkostensatz10
2.3.3.2Der Fremdkapitalkostensatz12
2.3.3.3Die Gewichte13
2.4Einflussfaktoren auf den Unternehmenswert15
2.4.1Der Einfluss der Kapitalstruktur15
2.4.2Das Finanzierungsoptimum bei Berücksichtung von Steuern16
2.5Zwischenfazit17
3.Grundlagen des deutschen Steuersystems18
3.1Steuern in Deutschland18
3.2Die Einkommensteuer18
3.3Die Annexsteuern20
3.4Die Körperschaftsteuer20
3.5Die Gewerbesteuer21
3.6Zur Steuerreform 2001 und dem Halbeinkünfteverfahren23
3.7Zwischenfazit23
4.Steuern in der Unternehmensbewertung24
4.1Literaturüberblick24
4.2Allgemeine Anpassung der WACC-Formel28
4.2.1Berücksichtigung der Steuern28
4.2.2Berücksichtigung des Ausschüttungsdifferenzeffektes34
4.3Der A...
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice