Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
25.03.2003
Verlag
GRINSeitenzahl
116
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,9 cm
Gewicht
180 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-8386-6580-1
"The Best Place to DO Business in Europe"
Unter diesem Motto wurde ein Wettbewerb, gestiftet von der Firma Arthur Andersen, gestartet, bei dem Ungarn mit seiner Hauptstadt Budapest den dritten Platz nach London und Amsterdam und vor München gewann. Grund genug dieses Land etwas näher zu betrachten.
Allgemein lässt sich erkennen, dass die zunehmende Verflechtung der Märkte zu einer wachsenden Internationalisierung der Unternehmen führt, von der nicht nur die multinational ausgerichteten Großunternehmen sondern auch kleine und mittlere Unternehmen betroffen sind. Mit dem Fall des Eisernen Vorhangs sind Produktionsverlagerungen in die osteuropäischen Länder auch zu einem zentralen Aspekt der wirtschaftspolitischen Debatte um die Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandorts Deutschland im internationalen Vergleich geworden. Auf Grund dessen wird ein wichtiges Zentrum innerhalb der mitteleuropäischen Wirtschaft Ungarn im Nachfolgenden vorgestellt. Die Anziehungskraft der Magyaren beruht einerseits auf deren günstigen geographischen Lage und andererseits auf die Investitionstätigkeit fördernde Politik des ungarischen Staates. Auf die Gegenüberstellung verschiedener Motive (z.B. verlängerte Werkbank oder Absatzmarktexpansion) der Auslandsaktivitäten wird allerdings verzichtet, vielmehr soll nur ein möglicher Grund - die Investition aus steuerlicher Sicht - betrachtet werden. Wichtig erscheint mir jedoch nicht nur auf verschiedene Investitionsanreize aufmerksam zumachen, sondern auch einen allgemeinen kurzen Überblick der wirtschaftlichen Entwicklung und Lage, der Außenhandelsstruktur sowie des Gesellschafts- und Steuerrechts darzustellen um so der Gefahr einer Fehlinvestition wegen unzureichender Informationsbasis entgegenzuwirken.
Beginnen wird die Arbeit mit der Vermittlung des notwendigen Hintergrundwissens, welches für das weitere Verstehen insbesondere für das Verständnis der politischen und wirtschaftlichen Staatsaktivitäten Ungarns wichtig ist. Anschließend wird der Investitionsstandort Ungarns innerhalb Osteuropas mit diversen Investitionsanreizen und den wirtschaftlichen/rechtlichen Rahmenbedingungen vorgestellt. Bevor zum Schluss zwei Formen der Direktinvestitionen (Betriebsstätte/Tochtergesellschaft) untersucht werden, wird das ungarische Steuersystem behandelt, um so die mögliche Steuerbelastung zu erkennen. Im letzten Kapitel, Kapitel 7, wird ein Steuerbelastungsvergleich der ausgewählten Rechtsform gewagt. Dieser erste Vergleich reicht aber nicht aus, um Aussagen über die effektive Belastung von Unternehmen machen zu können, da eine Reihe von Faktoren im deutschen wie im ungarischen Steuerrecht zu erheblichen Unterschieden in der Belastungswirkung führt.
Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis:
AbkürzungsverzeichnisIV
AbbildungsverzeichnisIX
TabellenverzeichnisX
1.Einführung1
2.Die ungarische Wirtschaft und die Bedeutung der Direktinvestitionen3
2.1Wirtschaftsentwicklung3
2.1.1Der Transformationsprozess3
2.1.2Die aktuelle Wirtschaftslage4
2.1.3Die zukünftige Entwicklung und der EU-Beitritt7
2.2Die wirtschaftlichen Regionen und Industrieparks10
2.3Die Bedeutung Deutschlands als wichtigster Handelspartner12
3.Ungarn als Investitionsstandort in Osteuropa14
3.1Investitionsklima14
3.1.1Investitionsanreize/Förderprogramme/Sonderwirtschaftszonen17
3.2Deutsche Direktinvestitionen in der Ungarischen Republik19
3.3Wirtschaftliche und Rechtliche Rahmenbedingungen für ausländische Investoren20
3.3.1Allgemeines20
3.3.2Rechtsformen für ausländische Direktinvestitionen23
3.3.3Zweigniederl...
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