Konstanter Verschuldungsgrad in der Unternehmensbewertung In Theorie und Praxis
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
18.08.2006
Verlag
GRINSeitenzahl
96
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,8 cm
Gewicht
152 g
Auflage
4. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-8386-9765-9
In Österreich genauso wie in Deutschland zeigt die Entwicklung der Unternehmensbewertung in Richtung DCF-Verfahren, welche aus den USA stammen. Eine im Jahr 1997 veröffentlichte Studie zeigt, dass deutsche Unternehmen zu 52,4% DCF-Verfahren und zu 21,4% die Ertragswertmethode für die Unternehmensbewertung verwenden. Vor allem international tätige Unternehmen verwenden die DCF-Verfahren und haben damit die Unternehmensbewertung in eine neue Richtung geführt. Diese Zahlen zeigen, dass DCF-Verfahren als state of the art gelten und dies nicht zuletzt auf Grund des durchschlagenden Erfolgs in der Praxis.
Das WACC-Verfahren, als eine Spielart der DCF-Verfahren, wird am häufigsten zur Unternehmensbewertung herangezogen. Die Ermittlung des Unternehmenswerts setzt die Kenntnis der künftigen Marktwertverhältnisse zwischen den einbezogenen Finanzierungsquellen voraus. Während die Ermittlung des Marktwerts des verzinslichen Fremdkapitals in der Regel keine Probleme bereitet, ergibt sich für die Ermittlung des Marktwerts des Eigenkapitals ein Zirkularitätsproblem, da dieser erst nach der eigentlichen Unternehmensbewertung ermittelt werden kann.
Für die Lösung des Zirkularitätsproblems im Rahmen des WACC-Verfahrens werden nun in der Theorie zwei Lösungswege angeboten: mathematische Iteration; marktgewichtete konstante Zielkapitalstruktur.
In der Unternehmensbewertung wird die mathematische Iteration oft durch Näherungslösungen umgangen. Der zentrale Anknüpfungspunkt für Näherungslösungen ist die vereinfachende Annahme konstanter Kapitalkosten. Konstante Kapitalkosten setzen voraus, dass Unternehmen auf Basis einer im Zeitablauf konstanten Zielkapitalstruktur zu Marktwerten planen.
Gerade wegen der Annahme einer konstanten Kapitalstruktur ist das WACC-Verfahren in der Praxis sehr beliebt. Es ergibt sich dadurch die Möglichkeit finanzierungsneutral zu planen. Die Annahme einer konstanten Zielkapitalstruktur wird durch eine empirische Untersuchung, bei der die Verschuldungsgrade ausgewählter ATX Unternehmen berechnet werden, hinterfragt. Als Ergebnis soll die Fragestellung beantwortet werden, ob ein, wie durch die Theorie unterstellt, konstanter Verschuldungsgrad bei den untersuchten Unternehmen beobachtbar ist.
Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis:
Abkürzungsverzeichnisb
Symbolverzeichnisb
Abbildungsverzeichnisc
Tabellenverzeichnisc
1.KAPITEL: EINLEITUNG6
1.1Problemstellung6
1.2Gang der Untersuchung7
2.KAPITEL: THEORIE DER UNTERNEHMENSBEWERTUNG10
2.1Zweckabhängigkeit der Unternehmensbewertung10
2.1.1Bewertungsanlässe10
2.1.2Bewertungszweck11
2.1.2.1Ermittlung von Entscheidungswerten11
2.1.2.2Ermittlung von Marktwerten12
2.1.3Zusammenfassung13
2.2Ermittlung von Marktwerten13
2.2.1Überblick der Bewertungsmethoden13
2.2.2DCF-Verfahren14
2.2.2.1Risikozuschlag (CAPM)18
2.2.3Zusammenfassung22
2.3Kapitalstruktur bei den DCF-Verfahren23
2.3.1Kapitalstrukturrisiko23
2.3.2Kapitalstrukturrisiko im WACC-Verfahren24
2.3.2.1WACC-Verfahren und autonome Finanzierungsstrategie25
2.3.2.2WACC-Verfahren und atmende Finanzierungsstrategie28
2.3.3Kapitalstrukturrisiko im APV-Verfahren35
2.3.3.1APV-Verfahren und autonome Finanzierungsstrategie36
2.3.3.2APV-Verfahren und atmende Finanzierungsstrategie36
2.3.4Zusammenfassung37
2.4Konstanter Verschuldungsgrad38
2.4.1Fremdfinanzierung39
2.4.2Hybride Finanzierung39
2.4.3Minderheitsbeteiligungen40
2.4.4Eigenkapital40
2.4.5Weitere Schritte zur Festsetzung einer Zielkapita...
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